Praktisch und sparsamer als du denkst

Quooker – Der Kochend-Wasser-Hahn im Praxistest

Kochendes Wasser sofort und direkt aus dem Wasserhahn? Wir haben den Quooker getestet!

Ebenso beeindruckend ist, dass der Hahnauslauf selbst kühl bleibt, da dieser Doppelwandig ausgeführt ist. Man kann den Hahn also während oder direkt nach der Heißwasserentnahme gefahrlos berühren.

Das kochende Wasser kommt außerdem nicht in einem scharf gebündelten Strahl aus dem Hahn, sondern in Form kleiner Tröpfchen. Das ist auf der einen Seite die Folge des Wasserdampfs, der bei 100 °C heißem Wasser entsteht. Es ist aber auch eine Sicherheitsfunktion, denn die winzigen Wassertröpfchen verhindern Verbrühungen.

Der Quooker-Heißwasserhahn in praktischen Einsatz

Man gewöhnt sich sehr schnell an den zusätzlichen Komfort des Quookers. Ohne Wartezeiten kann man eine Thermoskanne Tee aufbrühen oder auch nur eine Tasse. Tatsächlich hat der Quooker noch viele weitere Anwendungsgebiete. Durch das extrem heiße Wasser lassen sich Tomaten überbrühen und damit schnell und einfach schälen. Ebenso kann man ganz einfach und schnell Gemüse blanchieren. Nudeln mit kurzen Garzeiten lassen sich ausschließlich mit dem kochenden Wasser aus dem Quooker bissfest kochen – ganz ohne Herd. Das Gleiche gilt für Parboiled Reis (10 Minuten Garzeit), Couscous oder Polenta.

Wenn man es eilig hat, kann man auch einen Topf mit kochendem Wasser befüllen  – z. B. für Kartoffeln – und muss so nicht mehr warten, bis der Herd das Wasser zum Kochen bringt. Eier können direkt mit dem Wasser aus dem Quooker gekocht werden – ganz ohne Eierkocher oder Herd.

Ich setze praktisch nur Eisen- und Edelstahlpfannen ein. Beide haben nichts im Geschirrspüler verloren. Eisenpfannen rosten unweigerlich und bei Edelstahlpfannen beginnt das Bratgut zu kleben. Darum sollten diese nur mit heißem Wasser und ohne Spülmittel gereinigt werden. Hier hat sich der Quooker als extrem hilfreich erwiesen, denn das kochende Wasser entfernt selbst hartnäckigste Rückständen ganz ohne Geschirrspülmittel etc. So lässt sich eine Pfanne gleich nach dem Einsatz in kürzester Zeit für eine weitere Anwendung einsetzen.

Gerade im Bereich der Hygiene ist das kochende Wasser sehr hilfreich. So können Babyfläschchen und Schnuller einfach und schnell desinfiziert werden, aber auch das Spülbecken oder das Schneidbrett ist nach einer Spülung mit kochendem Wasser hygienisch wieder einwandfrei, was gerade bei der Verarbeitung von Geflügel, Fisch und Fleisch sehr wichtig ist.

Aus Sicherheitsgründen kann der Flex-Schlauch nur für kaltes und warmes Wasser genutzt werden, was angesichts der Verbrühungsgefahr sehr verständlich ist.

Verbrauchsfragen

Damit der Quooker jederzeit kochendes Wasser zur Verfügung stellen kann, muss er regelmäßig nachgeheizt  werden. Durch die Hochvakuum-Isolierung des Reservoirs schlägt sich das zum Glück nicht wesentlich auf den Verbrauch nieder. Der Quooker benötigt im Standby-Betrieb lediglich 10 Watt. Das bedeutet einen Stromverbrauch von 5 bis 6 Cent pro Tag. Bei häufiger Kochend-Wasser-Entnahme muss natürlich auch wieder aufgeheizt werden. Trotzdem kann ich bis jetzt keinen wesentlich höheren Stromverbrauch im Vergleich zu entfallener Wasserkocher und Herdnutzung feststellen. Noch kann ich hier keine belastbaren Zahlen liefern, ich würde aber sogar von einem deutlich geringeren Stromverbrauch sprechen, da ich weniger Wasser auf dem Herd erhitze.

So viel Strom verbraucht der Quooker wirklich

Stromverbrauch Quooker Erfahrung

Ich habe den Stromverbrauch des Quookers für euch einmal gemessen und ihr werdet überrascht sein, wie wenig der Quooker tatsächlich verbraucht. 

Wir haben beobachtet, dass wir nun nur noch recht wenig Wasser aus unserer normalen Warmwasserversorgung entnehmen. Wenn wir etwas von Hand spülen, nehmen wir fast ausschließlich das kochende Wasser aus dem Quooker. Es geht schneller und gründlicher. Zudem muss man für warmes Wasser meistens einiges an Wasser weglaufen lassen, bis wirklich heißes Wasser kommt – auch bei einer ordentlichen Zirkulationsleitung. Beim Quooker hat man indes sofort heißes Wasser zur Verfügung und spart an dieser Stelle Wasser und Energie.

Im Gegensatz zu einem Wasserkocher entnimmt man mit dem Quooker immer nur genau die Menge heißes Wasser, die man auch tatsächlich benötigt.

Zwischenfazit

Der Quooker macht die Küche zweifellos „smarter“ und nach kürzester Zeit sieht man die Kochend-Wasser-Funktion als selbstverständlich an. Gerade als begeisterter Hobbykoch lernt man die sofortige Verfügbarkeit von kochendem Wasser schätzen, hat weniger Töpfe auf dem Herd und kommt schneller zum Ziel. Aber auch bei der Küchenhygiene ist man mit dem Quooker sehr viel sicherer. Man kann eben schnell einmal ein Schneidbrett oder Messer kochend heiß spülen.

Der Quooker Flex in Chrom mit dem PRO3 Reservoir kostet 1295,00 Euro. Das ist natürlich kein Pappenstiel und der Preis für eine Komfortfunktion in der Küche, ebenso wie es ein Dampfgarer oder ein Kühlschrank mit Eiswürfelfunktion ist. Wer auf der Suche nach der perfekt ausgestatteten Küche ist, wird aber am Quooker nicht vorbeikommen und gerne bereit sein dafür Geld zu investieren.

Warum ein Zwischenfazit? Wir sind erst wenige Tage in unserem neuen Domizil und müssen uns noch eingewöhnen. Das bedeutet auch, dass wir die neue Küche erst noch „erleben“ müssen. Dabei werden sich ganz sicher noch viele weitere Einsatzszenarien für den Quooker ergeben, von denen ich euch bald berichten werde.

Mehr Informationen zum Quooker und den anderen Quooker-Modellen: https://www.quooker.de

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