Nach nur 3 Tagen sind 35 Module montiert

Unsere PV-Anlage ist auf dem Dach

Nach nur 3 Tagen sind nun 35 Jinko Solar-Panels auf unserem Dach montiert. Hier sind einige Eindrücke davon.

Wir haben uns für eine Photovoltaikanlage entschieden. Die Beweggründe könnt ihr HIER nachlesen. Ziemlich überraschend meldete sich unsere PV-Firma Elite PV aus Neustadt an der Waldnaab am letzten Sonntag, dass sie schon in dieser Woche mit der Montage der Module beginnen würden. Vom Erstkontakt bis zur fertigen Montage der Module auf dem Dach, vergingen gerade einmal 6 Wochen. Vom finalen Angebot bis zu Montage sogar nur 4 Wochen und das bei einem wirklich fairen Preis.

Unser Solarteur: Elite PV

Da der Dienstag in Bayern ein Feiertag war, starteten die Jungs am Mittwochmorgen mit dem Aufbau des Gerüsts und dem Einbau der Blechziegel. Mit den Marzari-Blechziegeln entfällt das aufwendige Ausschneiden der Dachziegel für die Dachhaken mit dem Winkelschleifer. Ein vorhandener Ziegel wird einfach gegen einen Marzari-Blechziegel getauscht. Das geht schnell, macht keinen Dreck und ist dicht. Netter Nebeneffekt: Man hat originale Dachziegel übrig, falls man einmal Ersatz benötigen sollte.

Marzari-Blechziegel

Das Montage-System von K2 Systems wurde doppellagig als Kreuzschiene installiert. Die doppellagige Installation ist zwar etwas materialintensiver, dafür kann sie praktisch unabhängig von der Unterkonstruktion des Daches montiert und ausgerichtet werden.

Doppellagige Montage

Durch die Kreuzschienenmontage erhöht sich im Vergleich zur einlagigen Befestigung auch der Abstand der Module zum Dach. Das sorgt für eine bessere Hinterlüftung und dadurch auch zu einer etwas höheren Effizienz der Module.

Die Nennleistung eines PV-Moduls wird bei 25 °C angegeben. Pro Grad Celsius Temperaturanstieg des Moduls über die 25 °C, muss man mit etwa 0,25 bis 0,5 Prozent Leistungsverlust rechnen. Heizt sich ein Modul im Sommer auf z. B. 60 °C auf, sinkt die Leistung rechnerisch um 9-18 %. Unsere Jinko-Module sind übrigens mit 0,25 % Verlust pro °C angegeben.

Ich hatte den Eindruck, dass die doppellagige Konstruktion den gesamten Arbeitsaufwand letztlich verringert hat. Auch soll dadurch die Belastung des Daches gleichmäßiger sein. Die Montage und Verkabelung der 35 Module selbst war in ca. 1 Stunde erledigt. Damit haben wir nun 14,18 kWp auf dem Dach. Mehr war auf der Südseite nicht sinnvoll möglich.

35 Jinko Solar 415W Tiger Neo N-Typ Module mit 14,18 kWp sind montiert

Die Jungs von Elite PV haben wirklich reingekracht und sauber gearbeitet. Die Baustelle wurde mit Metal von Radio Bob beschallt, was ganz in meinem Sinne war.

Wie geht es weiter?

Inzwischen warten wir auf die Verfügbarkeit des Wechselrichters und des Speichers. Für unsere Anlage kommt ein Sungrow SH10.0RT Hybrid-Wechselrichter und eine Sungrow Batterie zum Einsatz. Die 3-phasige Ersatzstrom-Funktion mit automatischer Umschaltung und Netztrennung sowie die Schwarzstart-Möglichkeit, machen den Sungrow Wechselrichter zur perfekten Wahl für die Leistung unserer Anlage.

Sungrow SH10.0RT Hybrid-Wechselrichter mit WLAN-Modul

Zudem kann der Sungrow SH10.0RT Wechselrichter auch automatisch Wärmepumpen und die hauseigene Wallbox versorgen, wenn besonders viel Strom produziert wird. Zwar könnte man eine solche Steuerung auch mit Home Assistant realisieren, allerdings sollte grundlegende und kritische Funktionen, auch ohne Home Assistant laufen können. Daher ist die eingebaute Steuerung des Sungrow sehr willkommen. Der Sungrow kann übrigens ohne Öffnen des Geräts installiert werden, was den Montageaufwand reduziert.

Wir werden eine weitere Wallbox in unserer Einfahrt montieren, damit Freunde und Verwandte (viele davon fahren mittlerweile ein E-Auto) bei uns laden können.

Sungrow Wallbox

Ein wesentlicher Punkt für die Entscheidung zum Sungrow SH10.0RT war auch, dass es dafür schon eine Integration für Home Assistant gibt.

Ein weiterer Punkt ist, dass man mit dem Wechselrichter den angeschlossenen Speicher immer mit einer Mindestladung für Stromausfälle versehen kann. Bei zu wenig Strom von der PV-Anlage, wie z. B. im Winter, kann der Speicher auch mit Strom aus dem Netz geladen werden.

Sungrow Wechselrichter und Speicher werden erst wieder im 1. Quartal 2023 verfügbar sein, aber im Winter ist der Ertrag ohnehin nicht besonders hoch. Derweil überlegen wir auch schon, ob wir die Nordost-Seite ebenfalls mit 10–12 Modulen und damit zusätzlichen 5 kWp belegen – oder auch mehr …

Hier geht es zu Teil 1: Wir bekommen einen PV-Anlage


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4 Kommentare

  1. Unglaublich! Wir haben mittlerweile über 10 Firmen angefragt. Entweder bekommt man gar keine Antwort und wenn, dann sind die Preise einfach unverschämt. Die Montage wäre wohl ohnehin erst Ende 2023 möglich.

    Da kann man richtig neidisch werden 😉 Schöne sinnvolle Anlage! Glückwunsch!

  2. Sehr gute Wahl – wir haben unsere 10j alte PV Anlage von SMA auf Sungrow umrüsten lassen da wir eine 3p-Insellösung haben wollten. Die Batterie fehlt leider noch. Die Integration in den Home Assistant kannte ich noch nicht, nach dem mein Home Assistant vor einiger Zeit den Update-Tod gemacht hat, habe ich mich darum nicht mehr gekümmert.
    Bei der Wallbox bin ich einen anderen Weg gegangen und habe die unabhängig vom Hausstrom installiert. War eine größere Diskussion mit dem Elektriker!
    Wenn die WB über die Batterie des Hauses läuft, bekommst du mehr Ladezyklen auf die Haus-Batterie. Das geht dann auf die Lebensdauer. Daher habe ich eine getrennte Installation a) Haus mit PV und Batterie und b) Wallbox. a) und b) hängen trotzdem noch nach einem Sunny Home Manager damit ich den Gesamtverbrauch sehen kann und irgendwann trotzdem PV-optimiertes Laden umsetzen kann.
    Und ja: Nordseite lohnt ebenso!!!
    Viel Spaß mit der PV-Anlage!!!
    Vg, oli

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