Tesla FSD als Abo verfügbar für $99 – $199

Musk hatte es schon länger angekündigt und nun gibt es das FSD Abo wirklich. Derzeit aber nur in den USA und nur, wenn das Fahrzeug über die 3.0 Hardware verfügt.

In Deutschland kostet die Full Self Driving Option für die Tesla Modelle derzeit 7.500 Euro. Das ist kein Pappenstiel für eine Funktion, die noch weit weg von den versprochenen Features ist. Auch kann man die FSD Option nicht auf ein neues Tesla Modell übertragen, sondern muss sie dann wieder neu kaufen. Ob ein Gebrauchtkäufer bereit ist den Aufpreis für dieses Software-Update zu bezahlen ist fraglich.

In den USA kann man nun die FSD-Option ganz einfach per Tesla-App hinzubuchen – auf monatlicher Basis, die jederzeit kündbar ist. Der Preis dafür ist aber auch nicht ganz ohne. Hat man nur den einfachen Autopiloten, zahlt man dort 199 Dollar pro Monat, um in den Genuss der momentan verfügbaren FSD-Funktionen zu kommen. Hat man bereits den EAP, den erweiterten Autopiloten, der in Deutschland aktuell 3.500 Euro kostet, zahlt man “nur” 99 Dollar für das FSD-Abo.

Rechnet man das auf die Einmalzahlung um, kommt man in den USA damit auf gut 50 Monate, bis das Abo ebenso viel gekostet hat wie der Sofortkauf. Hält man den Wagen also 4 Jahre, hat man für beide Varianten gleich viel Geld ausgegeben.

Die FSD-Optionen

Der Euro-Preis dürfte bei 150 Euro bewegen, wenn man keinen EAP hat, wenn man den Anschaffungspreis für FSD in Deutschland durch die 50 Monate teilt. 

Wäre es mir 150 Euro pro Monat wert? Schwierig! Zum jetzigen Zeitpunkt bietet mit FSD einfach viel zu wenig. Musk kündigt zwar ständig an, dass die volle Funktionalität “bald” zur Verfügung stehen wird und es wurden wohl auch fortschritte gemacht. Ebenso wird gerade eine Beta-Version an Tester ausgerollt (hauptsächlich Tesla-Mitarbeiter), die aber auch noch nicht die ersehnte Version 9 der Tesla-Software darstellt.

Ich habe meinen Tesla zuallerletzt wegen der Aussicht auf autonomes Fahren angeschafft, da ich es schlichtweg in weiter Ferne sehe. Straßenverkehr ist ein extrem komplexes Gebilde. Auch wenn man es bei Tesla evtl. geschafft hat, dass der FSD gut durch Kalifornien oder die USA kommt, heißt das noch lange nicht, dass er das Gleiche auch in Deutschland schafft. 

150 Euro sind für viele Tesla-Fahrer noch einmal ein Drittel der Leasing-Kosten des ganzen Autos obendrauf. Auf der anderen Seite kann man die Funktion dann hinzubuchen, wenn man sie tatsächlich benötigt wie z. B. für längere Urlaubsfahrten etc. Derzeit beschränken sich die FSD-Funktionen auf Autopilot über die Navigation (auf Autobahnen), automatischen Spurwechsel, automatisches Einparken, Herbeirufen (in Deutschland nur mit max. 5 Metern Abstand vom Auto erlaubt) und automatischem Halten an Ampeln und Stoppschildern. Hat man bereits den erweiterten Autopiloten, beschränken sich die Funktionen, die man zusätzlich mit FSD erhält, auf die letzten zwei.

Für mich wird das Thema erst interessant, wenn wirklich nennenswerte und nutzbare autonome-Fahrfunktionen hinzukommen, die man auch in Deutschland nutzen darf. Auch der automatische Spurwechsel, der aktuell schon verfügbar ist, hat es in Deutschland schwer, weil es kein generelles Tempolimit gibt.

Quelle: Teslarati.com

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