Von der Kunst, nicht zu fotografieren

"Wir sammeln, als wäre jede Erinnerung gleichbedeutend." - dieser Satz trifft in zunehmenden Maße auf die digitale Fotografie zu. Die schiere Menge an Bildern lässt den Wert der selbigen gegen Null gegen. Dabei gehört das Vergessen und die Verklärung auch zu einem guten Foto. Ich habe mir zu diesem Thema ein paar Gedanken gemacht und mich dabei erwischt, wie ich unbewusst weniger fotografiere, diese Bilder aber einen ungleich höheren Wert für mich haben.

Nur nicht festlegen!

Was mir seit langer Zeit und in sehr vielen Bereichen auffällt ist, dass man sich offenbar nirgends mehr festlegen will. Egal ob es nur die Fotografie, Musik, Politik oder die Beziehung ist – man möchte sich alles und für immer…

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