Master of Mastering

Ozone 3Na, es gibt sie noch – die Überraschungen. Man wird als Musiker heutzutage mit einer Armada von virtuellen Effektgeräten jeglicher Ausrichtung konfrontiert, von Freeware bis in den Preisbereich richtig guter, reeller Geräte. Einen besonderen Platz in der digitalen Audioproduktion, nimmt der Prozess des Masterings ein. Normalerweise nimmt der Amateur bis Semiprofi hierzu ein Audiobearbeitungsprogramm seiner Wahl zur Hilfe, richtet sich ein bis zwei Stereospuren ein, und schiebt dann in die Inserts seines Masterkanals ein EQ-Plugin, einen Kompressor und zum Schluss noch einen Limiter, damit auch alles schön laut wird.

Wer schon etwas weiter ist, macht noch ein bisschen M/S-Bearbeitung und kontrolliert mit einem geeigneten Multimeter die Aussteuerung von Peak- und RMS-Werten, Korrelation, Stereobreite und natürlich die Frequenzverteilung des vorliegenden Audiomaterials.

Da es sich beim Mastering aber um einen sehr komplexen Prozess handelt, der sehr viel Feingefühl und Erfahrung voraussetzt wenn er erfolgreich sein soll, ist man oft schon mit der reichhaltigen und unendlich kombinierbaren Auswahl von Plugins überfordert.

Ein absoluter Lichtblick in diesem Bereich ist Ozone 3 vom Plugin-Hersteller Izotope. Dabei handelt es sich um ein Plugin für alle gängigen Plattformen (VST, AU, RTAS, DX u.a.), das alle Werkzeuge für’s Mastering enthält. Dazu gehören die Must-Haves wie Kompressor, Brickwall-Limiter und parametrischer EQ, aber auch Dinge wie Multiband-EQ, Multiband-Stereo-Imager, Master-Reverb sowie diverse Ditherings.

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Recordinglösungen für Jedermann

Homerecording, also das aufnehmen der eigenen Musik oder Ideen mit dem PC ist so günstig wie nie, wobei die technischen und klanglichen Möglichkeiten, die man selbst bei den günstigsten Lösungen erhält so umfangreich sind, dass man vor 15 Jahren nur davon geträumt hätte. Waren es früher die 4-Spur Analogrecorder auf Basis von Compact-Kassetten wie der Klassiker Tascam Portastudio oder gar ein 1/4 Zoll System mit 8-Spuren vom Typ Fostex R8 (wenn man einen etwas pralleren Geldbeutel hatte) die den Standard beim Homerecording ausmachten, kann man jetzt aus den Vollen schöpfen. 8 oder mehr gleichzeitig aufnehmbare Spuren, unendlich viele Audio- und MIDI-Spuren – solange es der PC mitmacht, ein Arsenal virtueller Instrumente, Kompressoren, Limiter, Hall- und Delayplugins und die verführerische Möglichkeit, aus vielen einzelnen Takes einen „perfekten“ Take zusammenzuschneiden. Dazu kommen noch die mittlerweile extrem preiswerten Audiointerfaces, Midi-Keyboards, Kondensatormikrofone und Preamps aus meist chinesischer Fertigung, die teilweise erstaunliche Qualität für wenig Geld liefern.

Der Einstieg in die Recordingwelt mittels DAW (Digital Audio Workstation) beginnt im günstigsten Fall bei gut 100€, wobei ich davon ausgehe, dass man sowohl Instrumente und Gesang sowie MIDI (z.B. Keyboards oder programmierte Drums) aufnehmen möchte und man mit 2 gleichzeitig aufnehmbaren Audiospuren auskommt (wobei auch damit schon Drumaufnahmen möglich sind, mehr dazu später). Was man haben sollte, ist ein einigermaßen aktueller PC (oder Notebook) mit mind. 512 MB RAM, 1,5 GHz Prozessor sowie einer Festplatte mit einigen GB Platz. Ich gehe davon aus, dass ihr aber z.B. einen Mikrofonständer rumstehen habt und im Besitz von ein paar gängigen Kabeln seid. Als Monitorlautsprecher nehmt ihr erst einmal eure vorhandene Stereoanlage oder die PC-Lautsprecher her.

Um es gleich vorweg zu nehmen, die genannten Lösungen sind keine „Highend“-Systeme und Diskussionen über die Qualität von Audiowandlern erübrigen sich hier. Meine Vorschläge sind Praktikerlösungen um mit wenig Geld, gute Aufnahmen zu realisieren und einen problemlosen Einstieg in die Homerecordingwelt bieten.

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Mellotron VSTi Plugin Freeware

Bei Dream Vortex Studio gibt es mit dem „Nanotron“, ein Freeware Mellotron VSTi Plugin, mit den drei wohl bekanntesten Mellotron-Sounds „Flute“, „Male/Female Choir“ und „Stringsection“. Die Sounds sind nach Auskunft des Autors selbst gesampelt und entstammen restaurierten Aufnahmen eines Studer A80 Bandes. Klanglich kann das Mellotron voll überzeugen … Weiterlesen …

Ubuntu Linux für Kreative

Für die vielseitig kreativen unter uns gibt es jetzt eine spezielle Version von Ubuntu Linux: Ubuntu Studio. Das ist ein fix und fertiges Ubuntu Image, speziell für Audio-, Video und Grafikproduktion. Enthalten sind: Eine komplette Audioproduktionsumgebung (DAW), u.a. mit folgenden Softwarehighlights: Ardour, Rosegarden, Muse (alles Sequenzer), audacity, Alsa … Weiterlesen …

Rob Papen Predator Synthesizer VSTi

Begeisterung! Der neue Rob Papen Predator ist ein absoluter Hit in Bedienung, Klang und Flexibilität. Seine sehr übersichtliche Benutzeroberfläche und die intelligenten, aber einfach zu bedienenden Funktionen wie Soundmorphing, Multiwave-Oszillatoren und der durchdachte Arpeggiator, machen ihn zu einer Klangwerkstatt die einfach Spaß macht. Dabei klingt das Raubtier richtig … Weiterlesen …

Magix Samplitude 8 und 9 SE for free

**EDIT**

Die neue Version Samplitude 9 SE gab es zwischenzeitlich beim Magazin KEYS in der Ausgabe 08/07. Diese lässt sich noch für 7,60€ nachbestellen.

Nicht nur für Einsteiger in der Welt des Harddiskrecordings ist die SE Version von Magix’s Samplitude 8 interessant, die der aktuellen Ausgabe 11/07 des Computermagazins c’t beiliegt. 48 Audio/MIDI-Spuren, hochqualitative EQs, Audio Engine und Effekte, ausgefeilte Schnitt- und Überblendfunktionen, Freezing, objektorientierte Effekte, 8 gleichzeitige Audioeingänge usw. sind mehr als ausreichend, um selbst anspruchsvollere Aufnahmen zu realisieren.

Dabei ist Samplitude SE den „Krüppelversionen“ vom Schlage Cubase SE, dem unsäglichen Steinberg Sequel oder den zwar löblichen, aber auch noch sehr beschränkten Freeware DAWs wie Kristal weitaus überlegen und bietet einen professionellen Workflow. Auch für Podcaster ist Samplitude SE die alternative zu Software wie Audiacity.

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Neue Line6 Toneport Treiber und Gearbox

toneport2Nach über einen halben Jahr hat Line6 ein Treiber- und Softwareupdate für die Toneport Serie heraus gebracht.

Auffällig neuen am Treiber ist, dass jetzt offenbar die Probleme mit manchen Chipsätzen (945) und USB-Ports behoben sind. So zeigten die früheren Treiber an manchen PC’s oft Aussetzer, Knackser und heftige Störungen in Form von kurzzeitigem, wei??em Rauschen.

Auch die Gearbox Software wurde in der Version 2 aufgebohrt: Neben 2 neuen Ampmodellen (u.a. einer Orange-Simulation, die hier Citrus hei??t 🙂 ), einem Bassverzerrer, der wohl dem SansAmp nachempfunden ist und ziemlich geschmeidig klingt, findet der geneigte User noch einen Octaver mit sehr gutem Tracking (auch bei Basssounds) und 2 weiteren Stomp-Boxen. Für Keyboarder dürfte die Leslie-Simulation interessant sein, die Line6-typisch authentisch tönt.

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Dynamic Duo – Line6 Toneport & Variax 300

VariaxWie bereits angedroht, habe ich mir zum neuen Line6 Toneport UX-2 auch noch die Line6 Variax 300 in schwarz geholt. Warum? Ich war einfach beeindruckt vom Sound dieser Modeling-Gitarre!

Es war für mich auch nicht richtig vorstellbar, dass eine Gitarre, soviele Sounds erzeugen kann, aber nachdem ich die Variax beim Musikhaus Thomann am Samstag angetestet habe, war ich überzeugt. Die Variax klingt in jeder der Simulationen gut in den meisten sogar sehr gut. Am erstaunlichsten sind die Akustikgitarren und die Strat, finde ich. Die Stratocaster klingt nicht einfach nach einer Strat (im Variax-Jargon „Spank“), sondern nach einer wirklich guten, alten Strat und das in jeder Pickup-Position. Die Les Paul – hier Lester genannt – bringt das fette Brett und mit dem T-Model (Fender Telecaster), klingen die Akkorde von „Start Me Up“ der Stones wie aus Keith’s knochiger Klaue.

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Bald isser da, mein Line6 Toneport

Toneport UX2

Musikhaus Thomann, der Händler meines Vertrauens, hat mir heute mitgeteilt, dass mein Line6 Toneport UX2 auf dem Versandweg ist – prima! Für den Toneport, habe ich meinen Behringer Bass V-Amp Pro in die Wüste geschickt – nicht das ich mit dem Behringer nicht zufrieden war, denn ich hab auch noch die „nicht Pro-Version“. Warum dann?

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