Da ist man mal ein paar Tage krank und schon froh, wenn man noch die wichtigsten Körperfunktionen kontrollieren kann und gerade dann verpasst man die offizielle Bekanntgabe der neuen Nikon D90. Dpreview, hatten mal wieder als erste die Fingerchen an der Kamera und berichteten erste Details. Im Vorfeld gab es ja schon wieder reichlich Spekulationen, […]

Dieser Beitrag wurde 2008 veröffentlicht.
Seitdem hat sich viel getan und manche Informationen und Links sind vielleicht nicht mehr aktuell!

Nikon D90 (Image copyright by dpreview.com)Da ist man mal ein paar Tage krank und schon froh, wenn man noch die wichtigsten Körperfunktionen kontrollieren kann und gerade dann verpasst man die offizielle Bekanntgabe der neuen Nikon D90. Dpreview, hatten mal wieder als erste die Fingerchen an der Kamera und berichteten erste Details.

Im Vorfeld gab es ja schon wieder reichlich Spekulationen, die sich aber letztendlich ebenso bewahrheitet haben, wie es schon bei der D700 der Fall war.

Interessant ist die D90 wegen ihrer HD-Videofunktion, die bei D-SLRs schon ein absolutes Novum darstellt. Zwar bietet die D90 keinen digitalen Zoom, obwohl der Sensor das hergeben müsste, aber die Vorstellung, dass man mit seinen guten Nikkoren – egal ob weitwinkelig oder Tele – schnell mal ein paar Videoeinstellungen drehen kann ist verlocken. Zwar ist der Ton nur mono (externe Mikrofone lassen sich leider auch nicht anschließen) und die Aufnahmezeit ist auf max. 5 Minuten bei ununterbrochenem Betrieb beschränkt, aber trotzdem.

Der hakelige Liveview der D300 und D700 wurde auf 24 Bilder/s hochgejubelt, was dem Nutzen zuträglich sein dürfte. Leider hat man es verpasst, das Display schwenkbar anzubringen.

Nicht weniger ansprechend ist das von der D300 bekannte, knackscharfe 3 Zoll Display, das offenbar nun auch die Kameraeinstellungen wie Blende, ISO, Verschlusszeit etc. als Infodisplay darstellen kann.

Auch bringt die D80 Nachfolgerin eine Gesichtserkennung mit, die auf bis zu 5 Gesichter scharf stellt und korrekt belichtet. Oder die internen Korrekturmöglichkeiten für Objektivverzerrungen, Abberationen oder Fisheye-Entzerrung hören sich gut an. Auch kann nun ein GPS-Empfänger direkt angeschlossen werden, wodurch die Geodaten auch sofort in den EXIF-Header geschrieben werden.

Achso, ja: Ein 12,3 Megapixel CMOS-Sensor wurde verbaut und ich könnte mir vorstellen, dass man hier, im Vergleich zur D300, noch einen drauf gelegt hat, was das Rauschverhalten angeht. 4,5 Bilder/s – für mich vollkommen ausreichend. Erste Beispielbilder gibt es übrigens HIER zu sehen.

Ich glaube, ich bleibe beim Mittelmaß! Ich behalte diesmal meine D80 als Zweitbody und werde der D90 wohl nicht lange wiederstehen können. Meine Ausflüge zur D300 waren zwar ganz nett, die Rauscharmut des Sensors beeindruckend und 8 Bilder/s interessant, aber davon dürfte die D90 nicht mehr weit entfernt sein – ein D300 Nachfolger aber wohl auch nicht …

Die D90 ist übrigens schon bei Amazon vorbestellbar – das ging jetzt ja flott …

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3 Responses

  1. Wesley

    Ich werde mir auch eine D90 zulegen. Es scheint doch sehr gut die D80 ablösen können. Wirst du dir denn das Kit holen oder nur das Gehäuse?

    Antworten

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