Kostenlose Vollversion: Raw-Entwickler und Bildverwaltung Corel AfterShot 3.0

Ach ja, Corel! Da denke ich an die Neunziger zurück, als Corel Draw allgegenwärtig war. In meiner damaligen Agentur haben wir damit ganze Magazine layoutet und auch das CD-Cover meiner Band wurde 1993 damit erstellt. Schöne Zeiten! Zurück zum Thema: Corel hat zwischenzeitlich allerlei Firmen aufgekauft, unter anderem „Bibble“. Daraus entstand AfterShot. Diese könnt ihr derzeit als (abgespeckte) Vollversion herunterladen.

AfterShot 3 von Corel bietet ähnliche Funktionen bei der Entwicklung, wie sie auch in Lightroom zu finden sind. Da viele mit dem Katalog-System von Lightroom noch immer auf Kriegsfuß stehen und auch immer erforderlichen Import der Fotos nicht mögen, ist AfterShot vielleicht schon eine Alternative, weil man hier nichts importieren muss. AfterShot durchstöbert nämlich einfach einen Verzeichnisbaum und listet die darin enthaltenen Fotos auf. Dabei geht es recht flott zur Sache und benötigt lt. Corel für den ersten Scan von 100 RAW-Bildern gerade mal 4,6 Sekunden.

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Zudem unterstützt AfterShot Ebenen und kann Kameraprofile dynamisch aktualisieren.

Bei der Version 3 handelt es sich im die aktuellste Ausgabe von AfterShot, die allerdings in einigen Dingen gegenüber der Verkaufsversion AfterShot 3 Pro beschränkt wurde. So findet man keine Gradationskurve, die Auswahl an Kamera- und Objektivprofilen ist begrenzt und es fehlen die Panorama- und HDR-Tools. Die gute Nachricht ist, dass man damit einen guten Eindruck erhält und die Pro Version für schlappe 22,99 Euro bekommt. Allerdings hat sich Corel eine weitere Einnahmequelle einfallen lassen, denn es gibt jede Menge „in-App-Käufe“, mit denen man den Funktionsumfang erweitern kann. Damit kann man dann auch schnell auf 100 Euro und mehr kommen.

Kostengünstiges Upgrade auf die Pro-Version

Ich habe das kostenlose AfterShot 3 mal kurz angetestet und muss sagen, dass dessen Geschwindigkeit Lightroom sehr alt aussehen lässt. Leider sind die Bearbeitungsfunktionen schon sehr begrenzt und die geringe Anzahl an mitgelieferten Profilen sollte besser noch einmal überdacht werden, wenn man Interessenten vom Kauf überzeugen will. Wer den kompletten Funktionsumfang der Pro-Version testen will, kann jedoch auch eine 30-Tage Testversion davon herunterladen.

Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert!

Zum Download kommt ihr hier: http://www.aftershotpro.com/en/pages/giveaway/

Ein paar Tipps zum Einstieg gibt es HIER und wenn ihr mehr darüber erfahren wollt: http://www.aftershotpro.com/de/products/aftershot/pro

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