Der nachbelichtet Jahresrückblick 2020

2020 war ein schwieriges und ganz anderes Jahr, darüber brauchen wir sicher nicht mehr zu sprechen. Trotzdem gab es auch positive Dinge.

Eine positive Seite von 2020 – zumindest für mich – war die zusätzliche Zeit, die man durch alle möglichen Umstände auf einmal zur Verfügung hatte. Davon wussten wir aber im Januar 2020 noch nichts und trotzdem entstand hier eines meiner größeren DIY-Projekte in diesem Jahr – meine neue Werkbank.

Den zweiten Teil gibt es tatsächlich noch nicht, da der Frästisch noch immer nicht umgesetzt ist. Grund hierfür ist, dass eine Fräse im Hobbykeller – ebenso wie eine Kreissäge – trotz guter Absaugung, sich als keine gute Idee herausgestellt hat. Feinster Staub verbreitet sich trotzdem im ganzen Haus. Darum gibt es im Frühjahr noch eine Werkbank für die Garage – mit Fräse.

Zwar sind es die DIY- und Smarthome-Themen die bei nachbelichtet eine immer größere Rolle spielen, aber auch Beiträge rund um Fotografie und Ausrüstung sind nach wie vor zu finden. So z. B. dieser relativ provokante Beitrag

Zum Thema Smarthome stellte ich im Januar auch die Frage, ob sich ein Smarthome lohnen würde. Um es gleich vorweg zu nehmen: ja, aber …

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Anfang März 2020 hatte ich einige kostenlose Lightroom-Presets für Winterfotos für euch, da es von mir schon lange keine Presets mehr gab.

Und im März war dann auch eines der größten Ereignisse in diesem Jahr endlich da: mein neuer Tesla Model 3 AWD LR. Ich hatte ihn kurz vor Weihnachten 2019 bestellt und nun konnte ich ihn in Nürnberg abholen. Eine Entscheidung, die ich noch keinen Moment bereut habe.

Das war noch haarscharf vor dem ersten Corona-Lockdown und seitdem hat der neue Stromer gerade mal 10.000 Kilometer auf der Uhr – ähh – dem Display.

Im Mai 2020 stellte ich euch dann die beste Kamera vor, die ich jemals hatte und bis heute ist sie die Kamera, die ich aus meinem Arsenal am häufigsten einsetze.

Im Juli 2020 war es nach fast 8 Jahren mal Zeit für einen neuen Rechner und ich habe mir einen leisen PC für Lightroom, Bildbearbeitung und Videoschnitt zusammengestellt, an dem ich auch gerade diesen Beitrag tippe.

Mitten im Sommer kam dann das zweite große DIY-Projekt in diesem Jahr: Der ArduMower kam ins Haus und wollte erst einmal zusammengebaut werden.

Seitdem mäht der Selbstbau-Rasenroboter schnell, zuverlässig und in exakten Bahnen unseren Rasen. Im kommenden Jahr bekommt er noch einige Upgrades. So soll auch eine Kamera mitfahren, die Anbindung ans Smarthome kommen und eine Ladestation braucht er auch noch. Wir möchten unseren Garten auch etwas umgestalten und die große Rasenfläche mit diversen Anpflanzungen etwas auflockern. Damit kommt auch nur der ArduMower zurecht, denn die geplante Gestaltung ließe keine sinnvollen Drahtschleifen zu.

Übrigens wurde der Kickstarter-Rasenroboter Toadi noch immer nicht ausgeliefert und die Unterstützer sind wohl mehr als nervös. Derweil mähte der ArduMower fleißig meinen Rasen.

Kurz vorgestellt: der ArduMower DIY Mähroboter mit GPS/RTK

Elektronik-lastig blieb es im August, denn da habe ich Node-Red für mich entdeckt und unsere Türsprechanlage „smart“ gemacht.

Da mich mein bisheriger Heim-Server mit ESXi-Virtualisierung und Open Media Vault aufgeregt hat, bin ich im August auf Unraid gestoßen – die für mich perfekte Lösung für komplexere Heimserver- und NAS-Aufgaben.

Und wie so oft kommt mit einer neuen Lösung auch gleich die Nächste. Bislang habe ich bei der Smarthome Steuerung auf Symcon gesetzt. Damit war ich auch grundsätzlich zufrieden, jedoch war mir ganz schnell klar, dass die Open-Source-Software Home Assistant in einer ganz anderen Liga spielt, was schon alleine an den fast 6.000 Entwicklern liegt. Also läuft unser Haus seit September nun mit Home Assistant und es vergeht seitdem kaum ein Tag, an dem ich nicht noch eine tolle und hilfreiche Automation damit realisiere.

Im November 2020 gab es dann auch noch ein Jubiläum, denn nachbelichtet wurde am 14.11.2020 genau 15 Jahr alt. Nach wie vor kann ich es mir nicht vorstellen, diese Seite aufzugeben, auch wenn der Output manchmal etwas geringer ist.

Nach fast ebenso langer Zeit bin ich im November von der Notiz-Anwendung Evernote auf Nimbus Note umgestiegen, das sich für mich auch einige Wochen später und intensiver Nutzung nicht nur als eine sehr gute Alternative zu Evernote, sondern sogar als deutlichen Fortschritt bestätigt hat.

In der Werkstatt fand sich auch ein weiteres Gerät ein, der Ortur Lasercutter. Ich war sehr überrascht, wie präzise man mit dem günstigen Lasergravierer auch dickeres Holz schneiden oder Aluminium gravieren kann. Mit meiner Air Assist Erweiterung wurde die Qualität nochmals besser und auch 4 mm Pappelsperrholz sind nun kein Problem mehr. Einzig eine Absaugung muss noch her, sonst riecht es in der Werkstatt nach Räucherkammer – und sieht auch so aus. Da mich das Thema schon wieder so angefixt hat, denke ich ab und zu auch über einen größeren Lasercutter nach …

Mein Fazit für 2020

Vieles in 2020 war für die Tonne. Trotz der ganzen Umstände, Lockdowns, Angst vor Ansteckung (wobei es mir hier eher um meine Mutter geht, die in diesem Jahr 70 Jahre wurde), „nicht mal schnell schön Essen gehen können“ etc. gab es für mich auch viele interessante und spannende Themen und Ereignisse. Dazu gehört auch mein Lehrauftrag als freier Dozent an unserer Fachhochschule im neuen StartUpLab samt Maker Space.

Die erste Veranstaltung unter Corona-Vorsichtsmaßnahmen hat sehr viel Spaß gemacht und sobald wieder ein einigermaßen normaler Lehrbetrieb an den Schulen erlaubt ist, geht es hier mit vielen spannenden Themen weiter.

Eines der letzten DIY-Projekte in diesem Jahr ist übrigens mein Schreibtisch. Lange wollte ich mir eigentlich etwas Schickes und Neues anschaffen. Allerdings habe ich festgestellt, dass mein alter Schreibtisch perfekt auf mich zugeschnitten ist. 3D-gedruckte Halterungen für Ladegeräte, Kartenleser etc. waren schon immer Teil meines Schreibtisch-Ensembles.

Nun kam ein Auszug für meinen neuen Blackmagic Design Speed Editor, Grafiktablet und Keyboard hinzu. Außerdem gibt es eine Anschlussbox für Kopfhörer und Mikrofon und der PC hängt nun unten am Schreibtisch. Einzig, das Kabel-Management fehlt noch, die Kanten am Auszug müssen noch rundgefräst werden und etwas Lack bekommt er auch noch.

Der Sinn der ganzen Aktion? Meine Arbeit wird immer video-lastiger und für Home & Smart mache ich auch immer häufiger Produktvorstellungen und Videos, sodass ich hier einen effizienten Arbeitsplatz benötige. Da ich aber auch für nachbelichtet mehr Videoinhalte plane, habe ich mir auch hierfür ein perfektes Umfeld geschaffen.

Mein Dank geht an all meine Kooperationspartner und Unterstützer wie Home & Smart, Pixel X, Marotronics, LCN Issendorff, eqolot und die vielen Agenturen, Presseleute und Firmen, die ich hier gar nicht alle aufzählen kann.

Ganz besonders möchte ich mich natürlich bei euch, meinen Lesern bedanken. Viele sind schon seit Anfang an dabei und lesen regelmäßig mit. Ich wünsche euch einen guten Rutsch in ein hoffentlich bald wieder normaleres Jahr 2021!

Ich werde 2021 50 Jahre alt – oder jung. Zumindest fühle ich mich kaum anders, als vor 20 Jahren. Das bleibt auch hoffentlich so – das wünsche ich mir für 2021.

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