Letztes Jahr im November haben wir uns zu einem Kurzurlaub nach Wien aufgemacht. Ich bin ja ohnehin ein großer Österreich-Fan und war schon einige Male in Wien. Einige Eindrücke von unserer Städtereise nach Wien sowie einige Tipps möchte ich euch in diesem Beitrag geben.

Man muss nicht immer im Frühjahr oder Sommer reisen. Auch die kalte Jahreszeit hat ihre Vorzüge, welche man vor allem als Fotograf zu schätzen weiß. Von uns aus sind es nach Wien über Regensburg, Passau und Linz mit dem Auto knapp 580 km, und dank der 130 km/h Geschwindigkeitsbegrenzung in Österreich kann man sehr entspannt dorthin reisen. Nach einigen Recherchen haben wir uns für das ROOMZ Vienna Budget Design Hotel entschieden. Die ROOMZ Hotels sind sehr modern und stylish eingerichtet und das ROOMZ-Vienna liegt zudem noch sehr verkehrsgünstig, da sich nur wenige Meter weiter eine U-Bahn Station befindet (U3 Gasometer), über die die Stadtmitte (Stephansplatz) direkt über nur 6 Stationen erreichbar ist. Damit ist das ROOMZ Vienna ein idealer Startpunkt um die Stadt zu erkunden.

U-Bahn Netz Wien

U-Bahn Netz Wien

Die Gasometer selbst wurden umgebaut – darin befindet sich u.a. ein Einkaufszentrum und man hat dort sowie in der näheren Umgebung Restaurants, Supermärkte und sogar ein Kino. Im Gasometer finden auch regelmäßig Konzerte statt. Als wir vor Ort waren, spielten dort Biffy Clyro.

Das ROOMZ Vienna Budget Design Hotel

Das ROOMZ Vienna hat sehr gemütliche und saubere Zimmer, die zwar nicht riesig, für einen Städtetrip oder einen beruflichen Aufenthalt in Wien aber mehr als ausreichend sind. Ausgestattet sind sie mit bequemen Doppelbetten, einer großzügigen ebenerdigen Dusche (mit Fußbodenheizung) und WC. Zudem steht natürlich ein Flat-TV mit deutschen Fernsehprogrammen zur Verfügung. Unser Zimmer war zum Innenhof ausgerichtet und sehr ruhig. Die Hotel-Mitarbeiter waren sehr freundlich und hilfsbereit.

ROOMZ-Vienna-Hotel

ROOMZ-Vienna-Hotel

 

Das moderne Design des ROOMZ-Vienna zieht sich durch das komplette Hotel. Auch der Frühstücks-/Restaurantbereich und die Bar sind sehr stylish eingerichtet. Apropos Frühstück: Das ist reichhaltig und sehr gut. Sogar frischen Obstsalat und Früchte gibt es. Alles wurde bis zum Schluss wieder aufgefüllt und was das Thema Kaffee (die Betonung liegt auf dem eeee) angeht, ist man in Österreich von jeher sehr viel weiter als wir.

Ohne Internetzugang im Hotel geht’s natürlich auch bei uns nicht, was aber im ROOMZ Vienna kein Problem ist. An der Rezeption bekommt man für den Lobby- und Frühstücksbereich auf Wunsch täglich ein kostenloses Ticket für das Hotel-W-LAN, und auf den Zimmern gibt es Internetzugang per LAN-Dose. Daher sollte man auch ein Netzwerkkabel und einen Laptop mit entsprechendem Anschluss dabei haben. Möchte man auf dem Zimmer mit dem Tablet oder Smartphone ins Internet, könnte (nicht nur für dieses Hotel) diese Lösung interessant sein, die ich immer mit dabei habe.

Im Restaurant kann man sehr gut und recht preiswert essen. Wir haben es ausprobiert und waren mit der Qualität und dem Service sehr zufrieden. Das Doppelzimmer gibt es  in manchen Angeboten schon ab 36 Euro pro Person inkl. Frühstück. Bei Holidaycheck empfehlen 97% das Hotel weiter. Parken kann man übrigens mit etwas Glück kostenlos direkt am Hotel in der Erdbergstraße. Ein recht preiswertes Parkhaus findet man um die Ecke. Das ROOMZ Vienna ist rundum eine sehr gute und günstige Hotel Empfehlung für Wien.

Mehr Infos: http://www.roomz-vienna.com/

Die Stadt

Wien ist sehr vielfältig und vielschichtig. Historische Bauwerke wie der Stephansdom, die Hofburg, die Spanische Hofreitschule, die Staatsoper und natürlich der Prater mit seinem Riesenrad dürfen bei keiner Besichtigung fehlen. Da es bei unserem Besuch teilweise recht nasskalt war, war der Prater wie ausgestorben. Nun wissen wir auch, wer der „Kalafati auf’m Prater Ringlgspü“ ist. Wer gerne in Museen geht, kann in Wien viele Tage damit verbringen. Das Museumsquartier, die Albertina, das Kunsthistorische Museum oder das Sigmund Freud Museum sind nur einige Ideen.

Aber auch neuere Einrichtungen sind sehr interessant. Das Hundertwasserhaus enttäuscht zwar mittlerweile etwas, weil es mal einen neuen Anstrich vertragen könnte. Dafür waren wir im Kunst Haus Wien (Museum Hundertwasser) in einer sehr sehenswerten Ausstellung des Fotografen Michel Comte. Im Museum Hundertwasser zog sich der Hundertwasser-Stil sogar bis zur Toilette durch …

Da Autofahren in Wien nicht gerade der größte Spaß ist und Parkplätze sehr teuer sind, empfiehlt es sich natürlich, das Auto beim Hotel stehen zu lassen und die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen. Am günstigsten geht das mit der Vienna-Card. In den meisten Hotels bekommt man diese an der Rezeption.

Für 19,90 Euro kann man damit 72 Stunden lang alle öffentlichen Verkehrsmittel nutzen, bekommt in vielen Museen und Ausstellungen vergünstigten Eintritt sowie Rabatte in Restaurants, Cafes und Geschäften.

3 Responses

  1. Bernhard Schlor (@fotoschlumpf67)

    Hallo Markus,
    danke für deine „Liebeserklärung „ an meine Geburtsstadt. Der Hoteltipp ist gut, kannte ich nicht und muss ich mir merken. Kulinarisch wird jeder auf sein Kosten in der Stadt kommen, die Vielfalt ist riesengroß. Dabei hat jeder Wiener ja seine eigenen Vorlieben, ich kenne auch mitten in Zentrum wunderbare Beisl‘n.
    Zu den Sehenswürdigkeiten möchte ich noch ein paar hinzufügen:
    Sowohl kulinarisch, fotografisch als auch von der Atmosphäre her empfehle ich unbedingt den Naschmarkt. Der ist gleich beim Karlsplatz, also auch im Zentrum.
    Um das imperiale Wien kennen zu lernen ist eine Besichtigung von Schönbrunn (Schloss, Gärten und Tiergarten) eine wunderbare Gelegenheit.
    Eine wunderbare Aussicht auf Wien hat man vom Kahlenberg. Der ist mit dem Bus erreichbar (38a), wenn das Wetter gut ist sieht man auch Bratislava.
    Wer mit de Flieger kommt: Meiner Erfahrung nach ist der beste Fensterplatz rechts (F), allerdings ohne Garantie, es gibt es mehrere An- und Abflugsrouten.
    Ein paar Fotos von Wien habe ich auf http://www.flickr.com/photos/bernhard-schlor/sets/72157633019533850/ hochgeladen.

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    • nachbelichtet

      Danke für die Tipps.

      Beisl’n stand eigentlich ganz groß auf meiner Liste. Leider hat es dann doch nicht geklappt. Auf dem Naschmarkt waren wir natürlich auch.

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  2. Reinhard

    Da hast du ja meine Geburtsstadt schön ins RECHTE ICHT gerückt und super Fotos gemacht. Leider stürzt diese Diashow nach einigen Klicks immer wieder ab. Naja, ich kenne ja Wien ziemlich gut. Vielleicht bis zum nächsten Mal in Wien? Anbei einige Fotos von mir die du beim Kurzurlaub sicher nicht machen kannst.

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