Das Konzept der Microstock-Agentur Pictorama war wahr mutig, aber nicht uninteressant: Smartphone-Fotografen konnten – egal ob Profi oder Hobbyfotograf – Fotos von Smartphones machen, taggen und dort zum Verkauf einreichen. Nun schließt das Hamburger Start-Up seine Türen.

Dieser Beitrag wurde 2013 veröffentlicht.
Seitdem hat sich viel getan und manche Informationen und Links sind vielleicht nicht mehr aktuell!

Mit der kostenlosen Pictorama-App für das iPhone konnte man Fotos machen, bequem verschlagworten und zu Pictorama hochladen. Bekam das Foto genügend gute Bewertungen der Community, wurde das Foto nochmals von Pictorama auf Qualität und Inhalt überprüft und dann zum Verkauf angeboten – nur wollte diese Fotos niemand kaufen …

Der Microstock-Markt in der heutigen Form verlangt nach technisch erstklassigen Hochglanzfotos. Der Gedanke hier einen Markt mit Handyfotos zu erschließen war aber meiner Ansicht nach nicht so ganz dumm, da die besondere Optik dieser Aufnahmen mittlerweile auch häufig Einzug in die Werbewelt gefunden hat.

Pictorama Mitteilung

Pictorama Mitteilung

Würde man hingegen ein so entstandenes Foto bei Fotolia, Shutterstock, iStockphoto & Co. hochladen, könnte man wenige Stunden später mit einer ganz sicheren Ablehnung rechnen.

Schmerzlich dürfte es für die Mitgleider sein, die tatsächlich einen Ertrag mit ihren Fotos erzielen konnten, denn die werden leider kein Geld sehen, auch wenn sie bereits eine Auszahlung beantragt hatten.

Eine Antwort

Und jetzt seid ihr dran! Schreibt doch einen Kommentar!

Mit gekennzeichnete Links sind Affiliate-Links zu Amazon