Es ist schon irgendwie eigenartig – man fotografiert seit vielen Jahren, erst analog dann digital. Man hat einige Kameras hinter sich gebracht, Stunden und Tage in der Dunkelkammer verbracht und per Versuch und Irrtum Filme und Fotos entwickelt und vergrößert. Die Dunkelkammer übte auf mich immer einen besonderen Reiz aus, da man hier, im Gegensatz zur Entwicklung im Großlabor, immer noch einen gewissen Einfluss auf das Endergebnis hatte.
Mit der Digitalen Fotografie war RAW, mangels ausreichend großer und erschwinglicher Speicherkarten und bedienbaren RAW-Werkzeuge, erst kein Thema und wenn dann nur für ein paar Experimente gut. Das Standardformat war JPEG, denn es ist einfach zu handeln, braucht wenig Speicherplatz und ist sofort so verfügbar, wie die Kamera es eben aufgenommen hat.
Eben: So wie es die Kamera aufgenommen hat. Fehler im Weißabgleich oder eine halbe Blendenstufe unterbelichtet und man hat schon ein Problem. Wenn ich mir das Menü meiner Nikon D80 oder and











