Lightroom-Quickie: Besserer Umgang mit Bildrauschen in Lightroom

Bildrauschen ist ja auch bei aktuellen Kameras ab einer bestimmten ISO-Empfindlichkeit noch immer ein Thema. Ich bin zwar recht schmerzfrei was das Bildrauschen angeht, denn erstens stört es nur bei wenigen Anwendungen und verschwindet ohnehin, wenn man das Bild verkleinert (für’s Web zum Beispiel). Außerdem sind die Folgen einer aggressiven Rauschminderung oft sehr viel unschöner, als das eigentliche Rauschen. Das Fotos wird matschig und unscharf. Es gibt aber eine Methode, mit der man sehr viel gezielter Bildrauschen reduzieren kann.

Lightroom-Presets mit Rauschkorrekturen für die Nikon D7000, Nikon 50mm 1.8 D und Tamron 18-270mm

Gastbeiträge sind sind auf nachbelichtet.com eine Seltenheit. Halt! Es gab noch nie einen Gastbeitrag! Das wird auch so bleiben, denn noch fällt mir selbst genug ein. Bei meinem Agenturkollegen Sascha Kretzschmar habe ich aber gerne eine Ausnahme gemacht: Er hat Lightroom Presets erstellt, welche das ISO-Rauschen und die Verzeichnungen der Nikon D7000 mit dem Nikkor 50mm 1.8 und dem TAMRON 18-270mm DiII VC Objektiv auf Knopfdruck beseitigen.

Rausch-Gift: Noiseware Professional

Die Sensoren aktueller Kameras produzieren auch bei hoher ISO-Empfindlichkeit immer weniger Bildrauschen und das ist auch gut so. Da man dadurch immer höhere Empfindlichkeiten ausreizt, ist es doch wieder da – das Rauschen. Auf dem Markt der Rauschfilter für Digitalfotos tummeln sich einige Hersteller in verschiedensten Preisklassen.

Mein bisheriger Favorit war bei diesem Thema bislang NIK Define, das aber mit etwa 120€ auch nicht ganz preiswert ist. Für diesen Beitrag habe ich Noiseware mit sehr hohen Einstellungen an ein verrauschtes Foto meiner D70 von 2006 gelassen, das damals mit eigentlich unbrauchbaren ISO1600 aufgenommen wurde.

Noiseware Professional 4

[image title=“Noiseware Vorher-Nachher“ size=“medium“ id=“2017″ align=“left“ ]Seit einiger Zeit verwende ich nun aber Noiseware Professional von Imagenomic. Diese Lösung gibt es sowohl als Plugin für Photoshop und kompatible Programme oder als Standalone-Version. Zudem wird noch in Standard- und Pro-Version unterschieden. Hauptmerkmale der Pro-Version des Plugins gegenüber der Standardausführung sind die Unterstützung von LAB- und 16Bit-Bildern. Außerdem kann die Pro-Version in Photoshop-Aktionen genutzt werden. Die Standardversion des Plugins gibt es dafür für günstige 49,95$ und die Pro-Version für 69,95$.

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Rauschfreie Bilder und 30 Megapixel für alle – PhotoAcute Studio

PhotoAcute… na, das ist doch mal wieder eine reißerische Überschrift, aber keine Angst: Ihr seid nicht bei der Computerbild gelandet 😉

Nee, aber im Ernst – seit letzter Woche erstaunt mich die Software PhotoAcute Studio, der texanischen Softwarefirma Almalence Incorporated. Diese Anwendung errechnet aus Serienbildern rauschfreie (bzw. rauschfreiere) Fotos mit einer höheren Auflösung, als sie die Quelldateien haben. Klingt komisch, ist aber so!

Tschüss! Farbränder, Rauschen, Verzeichnung

Das Bild wird nicht einfach in irgendeiner Weise digital vergrößert oder hochgerechnet und dann geschärft, wie es andere Produkte machen – es entsteht tatsächlich ein Bild mit einer deutlich höheren Auflösung und mehr Details. Zudem verringert PhotoAcute Studio über spezielle Algorithmen starkes Bildrauschen sehr überzeugend, entfernt Farbränder (Chromatische Aberration) sowie Objektivverzeichnungen, kann die Tiefenschärfe Schärfentiefe erhöhen und HDR-Bilder erzeugen.

Alles geschieht durch das Verrechnen mehrerer Serienbilder – im Idealfall mehr als vier, die Rauschreduzierung funktioniert aber auch schon bei zwei Bildern. Diese werden werden am besten mit der Serienbildfunktion der Kamera aufgenommen, wobei nicht einmal ein Stativ zum Einsatz kommen muss. Im Gegenteil: die Funktion von PhotoAcute Studio basiert auf den Verschiebungen zwischen den Einzelbildern! Damit Veränderungen wie vorbeifahrende Autos oder im Wind wankende Bäume während der Serienaufnahme nicht zu Geisterbildern führen, rechnet die Software auch gleich noch diese Elemente aus dem Bild heraus.

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Microstock-Fotografie: Der Einstieg – Teil 1

Microstock AgenturenStockagenturen wir Fotolia, Shutterstock oder iStockphoto erfreuen sich höchster Beliebtheit bei all denen, die mit Fotografie Geld verdienen möchten. Vom Hobbyfotografen bis zum Profi, der seine Aufträge so einer Zweitverwertung zukommen lässt, tummeln sich hier viele unterschiedliche Gruppen.

Auch wenn dem etwas verknöcherten Berufsfotografen, der nur noch in alten Zeiten schwelgt, regelmäßig das Ko…. kommt und er sich darüber mokiert, wie man denn Fotos für wenige Cent bis Euro verramschen könne, ist es bei denen die es begriffen haben und anständige Qualität abliefern, zu einem einträglichen Zusatzeinkommen und teilweise zum Fulltime-Job gewachsen. Anstatt nun ein Bild einmal für 100€ zu verkaufen, verkauft man viele Bilder duzende oder hunderte Male, rund um die Uhr, auf der ganzen Welt, bei mehreren Agenturen, viele Monate und Jahre lang. Die Zeiten ändern sich eben. Man kann nun als Fotograf Frust schieben und auf diese Entwicklung fluchen, oder man kann sie für sich nutzen – verhindern kann man sie nicht mehr …

„Wenn der Wind des Wandels weht,
bauen die einen Mauern,
die anderen Windmühlen.
chinesisches Sprichwort.

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Download(s) des Tages: Foto-Rauschreduzierung für lau

BildrauschenBildrauschen ist leider bei den meisten Kameras noch immer ein Thema – zumindest wenn die ISO-Empfindlichkeit zunimmt. Abhilfe schaffen spezielle Anwendungen zur Rauschreduzierung (hilft aber nicht nach einem durchzechten Wochenende!), die es in rel. großer Auswahl gibt, allerdings gibt es nur wenige, die man auch kostenlos nutzen kann.

Zwei sehr brauchbare Vertreter sind Noiseware CE (Community Edition) und NeatImage Demo. Beide Programme arbeiten dabei im Standalone-Betrieb, d. h. sie funktionieren unabhängig von Photoshop & Co.

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Es gibt sie doch: Eine kompakte Kamera für mich

Panasonic Lumix DMC-LZ10Es gibt Situationen, bei denen man nicht unbedingt sein gesamtes Fotoequipment samt kiloschwerer Spiegelreflex rumschleppen möchte oder auch gar nicht mitnehmen kann. Beim Shopping, bei der Trekkingtour, beim Geburtstag der Omma usw. Zwar habe ich eine betagte Canon IXUS 430 Knipse mit 4 Megapixeln, die auch anständige Bilder macht, aber 3-fach Zoom, winziges 1,5 Zoll Display und sehr gemächliche Arbeitsweise passen nicht mehr so recht in die Zeit und vor allem nicht (mehr) zu meinen Anforderungen.

Bislang kam mir aber noch kein Kompaktmodell unter, das mich nur annähernd gereizt hätte und die größen Modelle, die schon wieder in Richtung Allrounder bzw. Bridge-Kamera gehen kommen nicht in Frage, weil ich dann auch wieder die Spiegelreflex mitnehmen kann.

Klein sollte sie sein, die Kompaktkamera meiner Träume, einen brauchbaren Weitwinkel sollte sie besitzen und trotzdem einen anständigen Telebereich gepaart mit einer guten Linse. Für den größern Telebereich bei geringem Gewicht, wünsche ich mir auch einen optischen Bildstabilisator. Wenn sie schon keinen Sucher hat, sollte sie zumindest ein großes, helles Display besitzen, das sich auch am Tag ablesen lässt. Außerdem hätte ich gerne manuelle Einstellmöglichkeiten wie Blenden- oder Zeitvorwahl, aber auch die neuen Spielereien wie Gesichtserkennung etc. reizen mich (gibts da eigentlich eine Einstellung, die bei hässlichen Menschen gar nicht auslöst 😉 ).

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Schlechtere Bildqualität durch RAW!

Na, jetzt ist mancher bestimmt erschrocken 🙂 !

vergleich_jpg.jpgBei meinem Artikel über den Rauschfilter Nik Dfine 2.0, hatte ich verschiedene Bilder zum Probieren am Start. Unter vielen anderen auch eines der wenigen JPEGs von meiner D80. Dieses Foto war in der Einstellung RAW+JPG Fine gemacht, also zwei Versionen des gleichen Bildes, eben einmal als RAW und einmal als JPG in höchster Auflösung.

Wie ihr aus meinen anderen Postings wisst, fotografiere ich seit längerer Zeit ausschließlich in RAW, da ich die Bearbeitungsmöglichkeiten sehr schätze. Was mir jedoch beim Vergleich dieser beiden an sich identischen Bildern auffiel war, dass das JPG deutlich besser aussah, als das bearbeitete RAW. Das JPG war schärfer, die Farbtöne (vor allem rot) waren näher am Original und am meisten fiel das sehr viel geringere Rauschen der JPEG-Version auf.

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Oh Rauschreduzierung – dein Name ist NIK!

Aloha Rauschgeplagte!

Nik VergleichAktuelle Digitalkameras – auch die aus der systembedingt rauschärmeren SLR-Liga – neigen doch noch immer zu Bildrauschen, gerade wenn es bei den D-SLRs mal über die 640-800 ISO hinaus geht. Das ist zwar auf 10×15 Abzügen kein Thema, da normalerweise unsichtbar, aber gerade wenn man im Stockfotobereich tätig ist, einer der häufigsten Gründe für die Ablehnung eingereichter Bilder.

Besonders ärgerlich entwickelt sich selbst minimales Rauschen, wenn es um umfangreichere Bildbearbeitung, wie das Aufhellen von Schattenpartien oder die Steigerung der Farbsättigung geht.

Man nimmt also entweder die mitgelieferten Rauschfilter der Bildbearbeitungssoftware oder des RAW-Konverters zur Hilfe, die aber meistens nicht die absoluten Jubelergebnisse abliefern, entrauscht von Hand mittels Ebenenmasken und div. Weichzeichnern im LAB-Farbmodus, was wiederum sehr mühsam ist, oder man greift zu den Lösungen von Drittanbietern wie z.B. NeatImage, Noise Ninja (meiner bisherigen Wahl) oder den vielen anderen.

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