Microstock-Radar 10/08

Es gab nun schon länger keinen Beitrag aus der Reihe „Microstock-Radar“, sodass ich nun mal wieder die wichtigsten Meldungen aus der Branche zusammenfasse:

Shutterstock hat nach eigenen Angaben das 60 Millionste Bild verkauft und hat einen Bestand von 4,6 Millionen Fotos in der Datenbank, die von 120.000 Fotografen angeboten werden.
Shutterstock bietet nun auch ein „On Demand“ Abo an. Damit kann man zum festen Preis ein Paket an Bildern kaufen, die man dann über das Jahr verteilt herunterladen kann. Damit will man Käufer ansprechen, die sich kein monatliches Abo leisten können und denen das „25 per Day“ Modell zu viel ist. So erhält man z. B. 25 JPEG-Bilder und Vektorgrafiken in allen Größen für 229$.

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Stocktagger 2.0 – Stockfotos online verschlagworten

[image title=“Stocktagger 2.0″ size=“medium“ id=“937″ align=“left“ alt=“Stocktagger 2.0″ linkto=“http://nachbelichtet.com/wp-content/uploads//2008/08/stocktagger.jpg“ ]Mit dem Stocktagger 2.0 bietet der Österreicher Marcus Irsigler ein Online-Tool, mit dessen Hilfe man sehr schnell, einfach und vor allem vollständig passende Keywords für Stockfotos zusammenstellen kann.

Zu einem Stichwort bietet Stocktagger ganze Listen von möglicherweise passenden Keywords an, die per Klick einfach in eine Art „Warenkorb“ gelegt werden können. Hat man seinen Stichwortsatz komplett, wird dieser schön komma-separiert zum herauskopieren angeboten.

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Microstock-Radar 6/08

Microstock-Radar 06/2008Und weiter gehts mit einer neuen Ausgabe meines Microstock-Radars.

Bigstock Photo hat eine neue Suchfunktion eingeführt, die auf den Namen RapidView Image Display hört und die Bildersuche beschleunigen soll. Zu diesem Zweck werden die gefundenen Bilder in einem Mosaik dargestellt, das bis zu 4 mal mehr Bilder darstellen kann, als herkömmliche Ergebnislisten.

iStockphoto startete am 27. Mai seinen Subscription-Service. Es stehen verschiedene Abomodelle zur Verfügung und Käufer, die mehr Bilder herunterladen wollen, als das tägliche Abo-Limit hergibt, können zusätzliche „Top-Up Credits“ erwerben. Im Gegensatz zu anderen Agenturen, die Subscriptions anbieten, wird bei iStockphoto eine Mindestvergütung garantiert, die auch von der Bildgröße abhängig und nicht für jedes Format gleich ist.

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Microstock Radar 05/08

Microstock RadarCrushyStock – das Microstock-Tool

CrushyStock nennt sich das Microstock-Tool vom russischen Programmierer Alex Bakulin. Es hilft Bilder zu sortieren, IPTC-Daten zu vergeben, automatisch die Fotos zu den Agenturen hochzuladen und die Verkaufsstatistiken anzuzeigen. Eine Funktion zur Zuweisung und Verwaltung von Model-Releases macht das Leben für People-Fotografen einfacher. Unterstützt werden Shutterstock, Dreamstime, Fotolia, BigStockPhoto, CanStockPhoto, 123rf, StockXpert, Crestock, Galastock, Stockphotomedia, Albumo, Most Photos und jede Agentur, die den Upload per FTP anbietet.

Die Softwarelizenz kostet $49,95 und ist HIER zu haben.

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iStockphoto startet iStockaudio für Samples und Kompositionen

iStockaudioDie wohlbekannteste Microstockagentur iStockphoto erweitert ihr Angebot ab September durch Audioinhalte. Die neue Plattform wird iStockaudio heißen und sucht derzeit Musiker, Künstler und Komponisten, die gesprochene Texte und Wörter, Instrumentals, Ambient-Sounds und Samples verkaufen möchten.

Damit hat iStockphoto das wohl kompletteste Angebot an royalty-free Media, denn neben Fotos, Vektorgrafiken, Flash-Dateien gibt es seit längerer Zeit auch schon Videofootages.

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Microstock-Fotografie: Der Einstieg – Teil 2

MicrostockfotografieVor knapp zwei Wochen gab es den ersten Teil des Beitrags „Microstock-Fotografie: Der Einstieg“ mit grundsätzlichen Erklärungen, Motivauswahl und technischen Tipps. Nun folgt der zweite Teil, mit Tipps zur Organisation, Verwaltung, Auswahl der Agenturen und Controlling.

Organisation und Verwaltung:

Egal ob man nun für sich selbst oder für einen kommerziellen Zweck fotografiert – wichtig ist die Organisation der Fotos. Dies schafft zum einen den Überblick über alle Fotos, lässt sie schnell wiederfinden und auswählen, aber dient zum anderen auch der Datensicherheit, da sich zentral organisierte Daten einfacher sichern lassen.

Fotoarchive auf CD und DVD, die nicht mit einem Archivprogramm organisiert sind und nur durch Datei- und Ordnernamen kategorisiert sind, sollten der Vergangenheit angehören, zudem die Problematik der geringen Langzeitstabilität von optischen Datenträgern bekannt sein sollte.

Besser können das Programme zur Fotoverwaltung, die es in reichlicher Auswahl gibt und letztlich durch den persönlichen Geschmack und Geldbeutel ausgewählt werden sollten. Ich bin bekanntlich ein Fan von Adobe Lightroom, das außerdem ein hervorragendes Entwicklungsmodul für RAW-Dateien mitbringt. Günstigere, bewährte Lösungen für den PC sind z. B. ACDSee oder iMatch. Googles Picasa eignet sich hier eher weniger, da es nur rudimentär mit IPTC-Daten umgehen kann und gerade dieses Feature brauchen wir für die effiziente Verwaltung von Microstockfotos.

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Microstock-Fotografie: Der Einstieg – Teil 1

Microstock AgenturenStockagenturen wir Fotolia, Shutterstock oder iStockphoto erfreuen sich höchster Beliebtheit bei all denen, die mit Fotografie Geld verdienen möchten. Vom Hobbyfotografen bis zum Profi, der seine Aufträge so einer Zweitverwertung zukommen lässt, tummeln sich hier viele unterschiedliche Gruppen.

Auch wenn dem etwas verknöcherten Berufsfotografen, der nur noch in alten Zeiten schwelgt, regelmäßig das Ko…. kommt und er sich darüber mokiert, wie man denn Fotos für wenige Cent bis Euro verramschen könne, ist es bei denen die es begriffen haben und anständige Qualität abliefern, zu einem einträglichen Zusatzeinkommen und teilweise zum Fulltime-Job gewachsen. Anstatt nun ein Bild einmal für 100€ zu verkaufen, verkauft man viele Bilder duzende oder hunderte Male, rund um die Uhr, auf der ganzen Welt, bei mehreren Agenturen, viele Monate und Jahre lang. Die Zeiten ändern sich eben. Man kann nun als Fotograf Frust schieben und auf diese Entwicklung fluchen, oder man kann sie für sich nutzen – verhindern kann man sie nicht mehr …

„Wenn der Wind des Wandels weht,
bauen die einen Mauern,
die anderen Windmühlen.
chinesisches Sprichwort.

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Microstockagentur Lucky Oliver macht dicht

Lucky OliverHoppala – die Geldgeber der Microstockagentur Lucky Oliver drehen nach gut zwei Jahren Betrieb den Hahn zu und haben beschlossen, nicht weiter in das Unternehmen zu investieren, so schreibt der Gründer Bryan Zmijewski in einem Blogbeitrag.

Alle eingereichten und noch nicht bewerteten Fotos werden auch nicht mehr bearbeitet, Fotografen die das Auszahlungslimit erreicht haben, sollen ihre Einnahmen konvertieren und alle die, die das Limit noch nicht erreicht haben, können sich an den Support wenden und eine Auszahlung erwirken. Die Agentur schließt dann am 15. Mai endgültig ihre Pforten.

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Microstock Radar 03/08

Microstock Radar 03/08Im Märzen den Fotograf, die Objektive anspannt … ähh – naja, oder so ähnlich … Was gibt’s denn Neues im Stockfotobusiness?

Der 3000-Credits Fotowettbewerb von Fotolia wurde entschieden. Gewinnerin ist Ana Liza S. Steiert aus Berlin. Sie schaffte es in der angegebenen Zeit nicht weniger als 3719 hochzuladen und durch die Bewertung zu bringen … Respekt! Mit einem solchen Portfolio dürfte jetzt jeden Monat kräftig der Rubel rollen.

Shutterstock hat höhere Auszahlungen angekündigt, allerdings war dies bislang nur eine Ankündigung, die ab Mai greifen soll. Details folgen …

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