Manchmal frage ich mich ja schon warum es immer so lange dauert, bis andere großes Hersteller es schaffen, Apple’s Neuheiten etwas gleichwertiges entgegenzusetzen. Nachdem die Netbook-Verkäufe stagnieren, kommt eine neue Geräteklasse im Notebook-Segment auf uns zu: die Ultrabooks. Ultra-portabel, lange Laufzeit und extra flach sind die neuen Notebooks, wie z. B. das XPS 13 Ultrabook von Dell.

Dieser Beitrag wurde 2012 veröffentlicht.
Seitdem hat sich viel getan und manche Informationen und Links sind vielleicht nicht mehr aktuell!

Auf der CES 2012 sind die Ultrabooks einer der Renner. Mit einem 13″ Ultrabook steigt nun auch Dell auf das Thema ein. Dabei ist der obere Teil des Ultrabooks (das Displaygehäuse) aus Aluminium und der untere Teil aus Kohlefaser gefertigt. Das soll eine optimale Balance zwischen Gewicht und Robustheit bieten und zudem angenehm im Handling sein. Das Gewicht wird mit leichten 1,35kg angegeben und ist damit genau so leicht wie das aktuelle Apple Macbook Air mit 13,3 Zoll Display.

Das Display des Dell Ultrabooks wurde mit kratz- und bruchfestem Gorilla Glass versehen, die Tastatur ist hinterleuchtet und das Touchpad unterstützt Multi-Gestures.

Im inneren werkeln Intel Core Prozessoren – je nach Modell ein i5 2467M oder der leistungsfähiger i7 2637M, eine 128GB oder 256GB große SSD und 4GB RAM. Als Grafiklösung kommt INTEL’s HD3000 Chip zum Einsatz.

Nach der MobileMark 2007 kommt das XPS 13 mit einem 6-Zellen Akku auf eine Laufzeit von 8 Stunden und 53 Minuten bei der Intel i5 Konfiguration. Anschlussbereit zeigen sich ein USB3.0 Port, ein USB2.0 mit PowerShare, ein Mini DisplayPort und eine 3,5mm Kopfhörerbuchse.

Ausgeliefert wird das Dell Ultrabook in den USA ab Ende Februar und ist ab 999 US Dollar zu haben.

2 Responses

  1. David Hasse

    Hallo Markus!

    Dieser Beitrag ist ja schon etwas älter – doch ich stelle gerade erste Überlegungen an meinen aktuellen Rechner (ein Sony Vaio mit einem Intel Core 2 Duo (P8600, 2,4GHZ), 4GB RAM, Windows Vista 32bit) zu ersetzen. Warum? Gerade bei der Bildbearbeitung mit Lightroom 4 ist der Rechner oft zu langsam, der Arbeitsspeicher lässt sich unter Vista nicht erweitern – und ein neues Betriebssystem lohnt sich auf den Rechner, der auch noch ein paar weitere kleinere und größere Macken abbekommen hat nicht mehr.

    Ich liebäugel mit einem Ultrabook, um damit auch mal wieder mobil zu sein (mit meinem aktuellen war ich das zuletzt gar nicht mehr), das aber auch als Hauptsystem genügend Power für die Bildbearbeitung haben soll.

    Oft sind jedoch nur 128GB oder 256GB SSD verbaut – natürlich traumhaft wa die Geschwindigkeit angeht, aber auch groß genug für Betriebssystem + Programme + LR-Datenbanken?? Seitdem ich alle Bibiotheken zusamengefasst habe, ist die neue sehr groß geworden mit über 100.000 Dateien – die Quelldaten sind ausgelagert, aber die Größe der Datenbank wird ja auch durch die Vorschauen bestimmt, wenn ich das richtig verstanden habe – und hier macht dann Kleinvieh wohl halt auch Mist. Und gerade mit dem neuen LR könnte man ja unerwegs auch ohne die externe Festplatte an den Bildern arbeiten…

    Könnte da eine so kleine Festplatte ausreichen?
    Oder ist es eher geboten ein „Fast“-Ultrabook mit einer der modernen SSHD-Festplatten als Kompromiss zwischen Schnelligkeit und Festplattengröße anzupeilen?

    Ich würde mich über eine Antwort sehr freuen!

    LG

    Antworten
    • Markus Dollinger

      Ich benutze unterwegs ein Macbook Pro mit 13 Zoll, 8GB RAM und 256 GB SSD. Außerdem habe ich ein Windows 7 Notebook (HP Elitebook) mit 16 GB und 256 GB SSD im Einsatz. Ich glauben nicht, dass man immer den ganzen Katalog unterwegs braucht. Unterwegs speichere ich meine neuen Fotos in einen neuen Katalog z. B. „Urlaub“, kann schon bearbeiten, verschlagworten etc. und daheim wird der dann ggf. in einen vorhanden Katalog importiert. Zusätzlich kann man ja eine externe USB3.0 Festplatte mitnehmen, auf der alle Fotos sind.

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