Vom Bilderklau, dem Internet und der Realität

Bilderklau und die Veröffentlichung von Fotos ohne Genehmigung, führt immer wieder zu hitzigen Diskussionen. Ein Kommentar in meinem letzten Beitrag, hat mich dazu angeregt, einmal über die Situation bei den Bildrechten und die Realität nachzudenken.

Was ich davon halte und wie man die ungenehmigte Verbreitung von Bildmaterial vielleicht auch positiv sehen kann, möchte ich dir mit diesem Beitrag näherbringen.

In meinem letzten Posting habe ich auf eine Seite mit 50 sehr sehenswerten S/W-Fotos verwiesen. Zu diesem Zweck habe ich eines der Bilder herausgepickt und als Aufmacher für den Artikel eingebaut. Aus dem Blogposting geht eindeutig hervor, dass es sich nicht um mein Foto, sondern eben um eines dieser Seite handelt, welche natürlich auch auffällig verlinkt ist.

Ein Leser wies mich dann darauf hin, dass ich doch wenigstens den Namen des Fotografen hätte nennen können, wenn es schon nicht von mir sei.

Die nachbelichtet-Beiträge direkt und kostenlos in dein Postfach!

Okay, dass ich damit nicht zu den Bilderdieben gehöre, lasse ich mir nicht nehmen, zudem auch ein Quellenhinweis in Form eines Tooltipps über dem Foto liegt. Mich hat dieser Kommentar aber dazu angeregt, einmal über Bilderklau, die Copyrightsituation und das Internet im Allgemeinen nachzudenken.

Die Dynamik des Webs

Das Internet arbeitet zu dynamisch, als dass man die Verbreitung digitaler Medien einschränken könnte. Was man als eigenes Foto z. B. auf seiner Homepage veröffentlicht, wird vielleicht von einem interessierten Betrachter per Twitter, Facebook etc. in die Welt getragen. Einem Weiteren gefällt das Bild so gut, dass er es anerkennend in seinem Blog veröffentlicht und schon gar nicht mehr weiß, woher das Bild kommt geschweige denn, wer es gemacht hat.

Seiten wie Pixdaus aggregieren verschiedene öffentlich zugängliche Bilddatenbanken wie Flickr oder Fotocommunity zu einer unendlichen Bilderquelle. Hier hilft auch nicht der Hinweis, dass man bitte kein Copyright-geschütztes Material hochladen soll, denn oft ist das schon gar nicht mehr nachvollziehbar.

Important! Please do not upload copyrighted images. You run the risk of being banned permanently from Pixdaus and photographers taking legal action against you. If you wish to upload an image whose copyrights do not belong to you, it is vital you contact the photographer first. Should the photographer not grant you permission, you are forbidden to post the image(s) to the site.

Die Realität

Der Quellennachweis und das herausfinden es eigentlichen Rechteinhabers gestaltet sich mehr als schwer. Zwar kann man mit Tools wie tineye als Rechteinhaber auf die Suche nach missbräuchlich genutzten Bildern gehen – der umgekehrte Weg ist aber ungleich schwieriger.

Vergleicht man die Situation mit anderen Branchen wie der Musikindustrie oder der Software-Branche, ist man als Fotograf noch richtig gut dran. Was waren das früher für Aufschreie, als CD-Tools wie Nero schnell mal eine CD oder DVD kopieren konnten, die man dann vielleicht mal an ein zwei Freunde weitergegeben oder privat genutzt hat. Nun werden diese Inhalte kopiert und per P2P-Plattformen oder Filesharer wie Rapidshare der ganzen Welt zugänglich gemacht. Wird ein Plattform geschlossen, gibt es schon neue Vertriebswege und Techniken, die den illegalen Tausch ermöglichen – dies ist ein Kampf gegen Windmühlen.

Nebenbei fällt es mir auf, dass viele die sich über den Missbrauch von Fotos beschweren – die noch nicht einmal die eigenen sind – oft privat über eine erstaunlich komplette und professionelle Softwareausstattung für die Bildbearbeitung verfügen …

Aus der Not eine Tugend machen

Der beste Schutz vor der ungenehmigten Nutzung der eigenen Bilder ist, sie gar nicht erst ins Netz zu stellen! Keiner muss das!

Wenn ich aber meine Fotos auf Seiten wie eben Flickr, Picasa oder auf der eigenen Homepage der Welt präsentiere, muss ich schlicht damit rechnen, dass sie auch auf anderen Seiten auftauchen – auch ohne Copyright-Vermerk oder Quellennachweis. Diese Plattformen bieten die Schnittstellen, welche einfache Mashups und damit die Weiterverbreitung ermöglichen.

Creative Commons und Rechteeinschränkung hin und her – in der Masse fehlt hierfür das Bewusstsein und das Hintergrundwissen, ebenso wie bei der Verbreitung von MP3 Musik.

Warum also nicht aus der Not eine Tugend machen? Ein Wasserzeichen ist schnell in jedes Bild eingefügt und Nutzer von Adobe Lightroom etc. können das automatisch beim Export erledigen lassen.

Wenn ich nun statt einem © Markus Dollinger ein nachbelichtet.com einfüge, wird aus meinem entführten Foto ein Marketinginstrument. Geschickt positioniert, ist es auch nicht mehr ohne Weiteres möglich dieses zu entfernen, ohne dass das Bild erheblich darunter leiden würde. Gerade für unbekannte Fotografen ist – so blöd das auch klingen mag – die ungenehmigte Verbreitung von Fotos eine Chance. Im Bereich Musik war die unerlaubte Verbreitung eines Albums unbekannter Künstler schon oft der Durchbruch für diese.

Gegen das Hotlinking – also den direkten Verweis auf ein Bild auf der eigenen Seite, kann man sich mit Hilfe eines Eintrags in die .htaccess Datei schützen:

RewriteEngine On
RewriteCond %{HTTP_REFERER} !^http://(.+.)?meineseite.de/ [NC]
RewriteCond %{HTTP_REFERER} !^$
RewriteRule .*.(jpe?g|gif|bmp|png)$ http://meineseite.de/ersatzbild.jpg [L]

„Meineseite.de“ ist dabei natürlich die URL der eigene Seite und ersatzbild.jpg ist eine Grafik die angezeigt wird, wenn jemand versucht das Bild direkt in eine andere Seite einzubinden.

Fazit

Ich sehe nichts Verwerfliches darin, besonders interessante und gelungene Fotos in einer Galerie aufzulisten, wenn man diese Bilder nicht als die eigenen Werke ausgibt.
Wenn ich ein eigenes Foto veröffentliche rechne ich damit, dass es weiterverbreitet wird. Mehr noch: Ich hoffe es sogar, denn mit diesem Bild wird meine Webadresse verbreitet, wodurch sich schon manch interessante Kooperation ergeben hat.

Wenn jemand tatsächlich das Foto für eigene Zwecke nutzt, dann soll er das halt tun. Was will man mit einem 500 Pixel großen Foto, bei dem man das Wasserzeichen nicht rückstandslos entfernen kann?

Aber vielleicht schätze ich auch den Wert meiner Fotos nicht hoch genug ein …

Wie siehst Du das und wie gehst Du mit der Verbreitung Deiner Fotoideen um?

Wie hat dir dieser Beitrag gefallen?

1 gar nicht (warum nicht?)2 Geht so ...3 ganz interessant4 Toller Artikel5 Sehr gut! Mehr davon! (Gib die erste Bewertung ab!)
Loading...

Ähnliche Beiträge lesen:

24 Kommentare zu “Vom Bilderklau, dem Internet und der Realität”

  1. Ich habe die Hoffnung, das sich das alles mal etwas entschleunigt. Es ist doch nicht zwingend notwendig das man sich bilderhungrig durch das Web pflügt und dabei alles abgrast, was man so findet. Wenn einem ein Bild gefällt, kann man den Urheber doch einfach anschreiben und um Erlaubnis fragen?! Im Zweifel dauert das ein paar Tage, aber dann hat man die Erlaubnis schwarz auf weiß (oder auch nicht).
    Und das Argument, dass das Bild in der zweiten „Vererbung“ schon nicht mehr zuordbar ist, ist doch genau das Problem. Wenn jeder die Credits angbit, bleibt die Kette bis zum Urheber erhalten, ohne natürlich nicht.
    Und ich stelle meine Bilder ins Netz, weil ich unter anderem gerne Anerkennung dafür hätte und nicht, damit andere die bekommen dafür, wie toll sie das Web nach Bildern durchsuchen können.
    Ich finde einfach, das ein respektvoller Umgang mit der Leistung anderer angebracht ist.
    Thumbnails als Teaser finde ich hingegen absolut ok, verweisen sie doch auf das Original

  2. Ich sehe hier ein großes Problem vor allem in der derzeitigen Vermischung von völlig unterschiedlichen Situationen. Wenn Bildagenturen Facebookseitenbetreiber abmahnen für das pure Verlinken von Seiten (und der damit verbundenen automatischen Generierung eines Thumbnails), dann stößt das – zurecht – auf Ablehnung. Verlinkungen (per Wort und auch per Vorschaubild) sind DAS Zentrale Element des Internets. Wer damit nicht klar kommt, sollte keine Inhalte ins Internet stellen.
    Anders sieht es natürlich beim puren „Bilderklau“ ohne Quellenangabe aus. Das ist selbstverständlich nicht in Ordnung. Aber wer nimmt den Aufschrei seriöser Fotografen nun noch Ernst, nachdem sich einige Abmahnwahnanwälte so lächerlich gemacht haben?
    Das geplante und heiß diskutierte LSR geht ebenfalls am Problem vorbei und verhindert eigentlich nur ernsthafte Verbesserungsvorschläge. Da werden Inhalte aufwändig für Suchmaschinen aufbereitet und dann wird geklagt, dass Suchmaschinen diese dann tatsächlich auch in den Suchindex aufnehmen. Dämlicher gehts ja wohl nicht.

    Es müssen eindeutig neue, klare Regelungen her. Es kann nicht sein, dass jeder, der im Internet links setzt, in den den finanziellen Ruin getrieben werden kann. Auch wenn das Urheberrecht für manche ganz eindeutig zu sein scheint, ist es das im digitalen Zeitalter nicht. Ich kann meinen Eltern, die ein Bild auf Facebook teilen, nichts von CC Lizenzen erklären.

    Außerdem sollte es neue, technische Vorraussetzungen geben, die Inhalte „schützen“. Ich denke da zum Beispiel an einfache Meta Tags, eingebettet in Bildern oder Webseiten, die dafür sorgen, dass zumindest seriöse (such-)Seiten um diese Inhalte einen Bogen machen und diese dann zum Beispiel nicht verlinken oder teilen lassen.

  3. So ist es!
    Für die vielen Vorteile sein Bilder im Internet zu präsentieren ist eben auch ein Preis zu zahlen. Immer noch besser als nur Festplatten unendlich zu füllen.
    Gut geschrieben und das wesentliche getroffen!

    Alois

  4. Ich denke, die Rechtslage ist klar, aber ansonsten:

    Wenn von mir jemand ungefragt ein Foto verwendet um damit auf meine Seite zu verlinken, habe ich damit kein Problem. Ist zwar schön, wenn vorher gefragt wird, aber was solls…

    Wenn Fotos aber als Hintergrund oder sonstwie auf der Webseite verwendet werden, ist das natürlich etwas anderes.

    Stefan

  5. Ich sehe das so wie Markus: Viele Copyrightbestimmungen gehen an der Realität vorbei, weil sie nicht kontrolliert werden können und weil es keine weltweit gültigen Gesetze zum Thema gibt.

    Wenn ich auf eine Seite mit einem Foto verweise, ist das einfach kein Copyrightverstoß – das nenne ich Werbung und Anerkennung, zudem ja auch die Quelle eindeutig benannt wurde!

    Wenn ich das Bild hernehme und ohne Verweis und Hinweis als Symbolbild für einen Beitrag hernehme, der gar nichts mit dem Bild selbst zu tun hat, ist es ein Verstoß.

    Mache ich es zum Teil eines Webdesigns oder drucke es als Bild in einem Prospekt ab ebenso.

  6. und wenn man das cabrio klaut ists erlaubt oder was? nur weil es auf einem öffentlichen parkplatz steht, heißt das noch lange nicht, dass es jedem passanten gehört

    • Ne, hat keiner was von „erlaubt“ gesagt.

      Aber mit der Vorbeugung fängt eben ein guter Urheberschutz an. Und wenn ich bei Bildern im Internet insbesondere Wert darauf lege, dass sie nicht geklaut werden, dann stelle ich sie nicht ein.

      Das Beispiel mit dem Cabrio sollte den Sachverhalt nur verdeutlcihen.

  7. Sei nur froh, dass Du kein Brötchen oder eine Karotte als tollstes Bild genommen hast…sonst hättest Du den Abmahnanwalt schon in der Tür.

    Ich kann dir nur zustimmen, Markus: Es ist nicht zu verstehen, warum Menschen ihre Musik, ihre Texte oder ihre Bilder ins weltweit zugängliche Internet stellen und sich dann wundern, wenn sie kopiert werden.

    Wer sein Cabrio unverschlossen und prominent in der Innenstadt parkt, den iPod auf den Beifahrersitz legt – der wundert sich doch auch nicht, wenn das Auto weg ist?

  8. Die Rechtslage ist doch eindeutig. Keine Nutzung ohne Erlaubnis.
    Die Argumentation im Artikel ist übrigens genau die, die ich immer wieder von Urheberrechtsverletztern höre.

    • Volle Zustimmung!

      Weiten wir doch mal die Argumentation aus, z.B. auf Texte. Zum Beispiel hier im Blog. Spannende Sachen, wissenswertes rund um die Fotografie. Vieles ist aufwendig recherchiert.
      Und vielen dürfte solch informatives Material auf der eigenen Seite gut gefallen. Warum nicht? Es ist nun mal im Netz öffentlich. Man muss auch damit rechnen, dass andere es verwenden. Natürlich auch mit Link. Gelegentlich. Also am Anfang. Naja, bei einem Text. Naja, jetzt ist es auch egal. Was ist eigentlich, wenn es keinen Hinweis auf den Urheber gibt? Ist das auch noch o.k.? Wo fängt klauen an, und wo ist es noch eine legitime Verwendung?

      Ich kann dem also nicht folgen, dass viele die Dynamik des Internets nicht verstanden haben (á la „es ist im Netz also kommt jeder ran und kann es nutzen“). Vielmehr ist das Problem, dass den meisten der Wert bestimmter Rechtsgüter im Allgemeinen und der Wert geistiger und künstlerischer Schöpfung im Besonderen abhanden gekommen ist. Das Netz oder die Form bestimmte Dinge zu konsumieren ändert da nichts!

      Und jeder der eine eigene Webseite betreibt und die mühevoll in vielen Jahren zeitaufwändig mit gutem Content bestückt hat – und der dann (ob mit oder ohne Hinweis) ganze Passagen davon auf anderen Seiten wiederfindet, 10 Sekunden Copy&Paste, der wird wissen was ich meine. Und seit ich das so oder ähnlich immer wieder erlebe sehe ich das auch für Fotos genau so.

  9. wenn ich was auf meiner Seite veröffentliche, heißt das noch lange nicht, dass es freiwild ist, genau dafür gibt es ja die Lizenzen.

  10. Hi markus,

    interessante gedanken zu dem Thema.
    Wenn ich ein Photo auf meiner SeiteSeite veröffentlichte, die gehe ich ja automatisch davon aus das es sich in der öffentlichkeit des Netzes verbreitet. Wenn man das nicht möchte sollte man es nicht erst veröffentlichten…den wie du schon sagtest, ist es sehr schwer, aber wenn nicht sogar unmöglich, die Verbreitung eines guten fotos im Netz zu verhindern.

  11. wenn man bilder von anderen verwendet, muss man fragen. es gibt kein „ein bisschen schwer“ und es gibt kein „ein bisschen illegal“. Insbesonders wenn auf der anderen Seite ohnedies wer sein wird, der sich über das dadurch ausgedrückte Lob freut und wenn er es nicht schätzt, dann wars ohnedies besser gefragt zu werden

  12. „Ich sehe nichts Verwerfliches darin, besonders interessante und gelungene Fotos in einer Galerie aufzulisten, wenn man diese Bilder nicht als die eigenen Werke ausgibt.“

    Naja, wer so eine Meinung vor sich her trägt und durchblicken lässt „Copyright und Lizenzen die der Urheber einräumt (oder eben nicht) sind mir wurscht, was im Internet rumliegt darf man auch benutzen!“ – nun ja – derjenige wird auch die Konsequenzen seines Tuns gelassen ertragen.

    Irgendwann lernt dann manch einer (immer zu wenige, wenn man den Urhebern glauben darf) das weder Unwissenheit noch „machen-ja-ganz-viele-andere-auch-so“ noch ein individuelles Rechtsverständnis vor Strafe schützen.

    Für mich habe ich entschieden: ich will kein Lemming sein. Deswegen: bei fremden Bildern immer einen Quellenverweis, es werden keine Bilder unter (c) eingebunden für die keine Lizenz vorhanden ist. Eigenen Bildern verpasse ich ein _dezentes_ Wasserzeichen und Metadaten (die Flickr und andere Services gerne „abstreifen“).

    • Letzteres sehe ich ja ebenso, was ich auch praktiziere. Allerdings halte ich es für legitim auf ein besonders Bild hinzuweisen, auch wenn keine Angaben zum Rechteinhaber vorliegen oder diese einfach nicht zu ermitteln sind. Ich bin ganz klar dagegen, jegliches fremdes Bildmaterial für kommerzielle Zwecke zu nutzen oder gar als eigene Schöpfung auszugeben. Das habe ich vielleicht nicht deutlich genug dargestellt

      • Wobei die „kommerzielle Nutzung“ auf einer Seite mit bezahlten Werbe-Einblendungen wohl auch schon bei dem Hinweis auf ein tolles Bild aus dem Netz bereits gegeben sein dürfte 😉

  13. Der HTTP-Rewrite ist ein praktisches Instrument, gerade wenn man bei dem eigenen Webspace keine Traffic-Flatrate hat. Da kann ein Hotlink-Bilder“klau“ schnell auch teuer werden.

    Trotzdem noch ein Hinweis zu dem von dir beschriebenen Verfahren – so wie du es oben schreibst würde z.B. auch bei einer Google Bildersuche nur das Ersatzbild eingeblendet werden. Das ist oft nicht im Sinne des Fotografen.
    Besser, wenn auch arbeitsintensiver, ist da dann die Variante, bereits bekannte Domains, auf denen dein Bild verlinkt wurde, an Hand der Webseiten-Statistiker zu identifzieren und einzeln zu listen.

    Hier mal ein Beispiel – so wie ich es auch auf meinen Seiten pflege:
    =============================================
    #
    RewriteEngine On
    RewriteBase /
    #
    RewriteCond %{HTTP_REFERER} ^http://(.*\.)?webseite1\.de(/.*)?$ [NC,OR]
    RewriteCond %{HTTP_REFERER} ^http://(.*\.)?webseite2\.com(/.*)?$ [NC]
    RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} !no-hotlink.jpg$
    RewriteRule \.(gif|jpg|jpeg|png|GIF|JPG|JPEG|PNG)$ http://meinedomain.de/no-hotlink.jpg [R,L]
    #
    =============================================

    Das funktioniert natürlich nur, wenn der Webserver des Providers auch Rewrites unterstützt 😉

  14. Hallo Markus

    Da hab ich ja was angerichtet 🙁

    Auf keinen Fall wollte ich dich als Bilderklauer dastehen lassen. Das mit dem Urheberrechtshinweis wäre mir gar nie aufgefallen bis zum letzten Wochenende. Da wurde in einer Sendung vom Abmahnerwahn in Deutschland berichtet.
    Es ging darum, dass jemand eine private Homepage betrieben hat auf welcher es Kochrezepte publiziert hat.
    In einer der Publikationen wurde eine Tomate abgebildet die anscheinend irgendeinem Fotografen gehört hat. Dieer hat danach die Betreiber der Webseite abgemahnt und vom Richter eine beträchtliche Summe zugesprochen bekommen.

Schreibe einen Kommentar