Der Blitzschlag in unserem Haus ist nun 5 Tage her. Zwischenzeitlich konnte ich zumindest wieder einen neuen DSL-Splitter sowie eine Fritzbox 7270 besorgen. Natürlich gab es diese in unserem Mediamarkt nicht, sodass ich mir diese im 40km entfernten Plauen besorgen musste. Nachdem ich auch das Telefonkabel von der Telefondose zum Splitter ausgetauscht hatte – auch […]

Dieser Beitrag wurde 2009 veröffentlicht.
Seitdem hat sich viel getan und manche Informationen und Links sind vielleicht nicht mehr aktuell!

altDer Blitzschlag in unserem Haus ist nun 5 Tage her. Zwischenzeitlich konnte ich zumindest wieder einen neuen DSL-Splitter sowie eine Fritzbox 7270 besorgen. Natürlich gab es diese in unserem Mediamarkt nicht, sodass ich mir diese im 40km entfernten Plauen besorgen musste. Nachdem ich auch das Telefonkabel von der Telefondose zum Splitter ausgetauscht hatte – auch dieses war verkohlt – lief DSL zumindest per WLAN wieder und wir waren wieder auf unserer Festnetznummer erreichbar.

Nun müssen noch die Netzwerkkabel neu gezogen werden, denn die sind an mehreren Stellen total verbrannt oder sogar geschmolzen. Nachdem ich meinem Rechner eine neue Grafikkarte spendiert und die defekte DVB-S Karte entrissen hatte, lief dieser wieder. Allerdings sind einige USB-Anschlüsse, der Netzwerk- und Firewireport defekt – aber er läuft noch.

Hier kann ich nur einmal mehr auf die Wichtigkeit eines (guten) Backups hinweisen. Im ungünstigsten Fall hätte es bei uns auch brennen können und dann hilft noch nicht einmal die Backupplatte im Bücherregal. Die defekten USB-Anschlüsse meines PCs zeigen, dass auch hier die Überspannung weitergegeben wurde. Diese hätte auch die angeschlossenen externen Festplatten zerstören können und wären diese die einzige Backuplösung gewesen, wäre trotzdem alles weg.

Neben einem täglichen lokalen Backup, sollte man auf jeden Fall auch ein weiteres Backup machen, das man an einer anderen Stelle deponiert. Je nach Wichtigkeit der Daten kann das auch ein Bankschließfach sein,  das gar nicht mal so viel kostet. Für ein Schließfach in das z.B. ein bis zwei Festplatten passen, muss man – je nach Bank – ab etwa 15€ pro Jahr rechnen. Für die wichtigsten Daten bieten sich auch Online-Backups wie z.B. beim Diensleister Mozy an. Meine Backupstrategien kannst Du hier nachlesen:

Backupstrategien für Fotos und das restliche Leben

Schnelle Backups mit Storagecraft Shadowprotect

Meine Backup-Festplatten sind übrigens vom Typ Seagate FreeAgent XTreme mit 1TB Kapazität. Durch SATA, USB und Firewire-Ports, kann diese Platte an praktisch jedem Rechner angeschlossen werden und über die SATA-Verbindung ist sie genau so schnell, wie eine interne Festplatte. Damit laufen Backups praktisch unmerklich und ohne nennenswerte Systembelastung im Hintergrund.

4 Responses

  1. stefan

    Hi Markus,
    wenn man so von Deinen Erfahrungen liest wird einem ganz anders.
    Ich gehöre zu der Fraktion, die zwar auf externen Harddisks sichert, diese jedoch schön auf dem Schreibtisch über dem Rechner stehen hat.
    Deine Artikel über den Blitzschaden haben mich wachgerüttelt. Bei den vorherrschenden Festplatten-Preisen werde ich umgehend Nachschub besorgen und zusätzliche Backups „off-site“ deponieren.

    Gruß aus München
    Stefan

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  2. Uwe Mayer

    Dein Learning, daß mindestens ein Backup räumlich getrennt (und nicht am gleichen Stromnetz angeschlossen) gelagert werden sollten ist extrem wichtig.
    Die einzigen Sicherungskopien auf einem Haufen Festplatten am / im PC oder im daneben stehenden Drobo zu haben, ist nur eine begrenzt gute Idee.
    Da hattest Du noch Glück im Unglück!

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