So hier, isses wieder – mein Microstock-Radar, das sich offensichtlich größter Beliebtheit erfreut, wenn ich mir die Zugriffszahlen so ansehe, vielen Dank dafür! In einer Pressemeldung teilte Adobe diese Woche mit, seinen Stockfotodienst „Adobe Stock Photos“ zum 1.April 2008 einzustellen. In dem Schreiben empfiehlt man auch gleich den Dienst aus Adobe Bridge zu deinstallieren. Entsprechende […]

Dieser Beitrag wurde 2008 veröffentlicht.
Seitdem hat sich viel getan und manche Informationen und Links sind vielleicht nicht mehr aktuell!

Microstock Radar 02/08So hier, isses wieder – mein Microstock-Radar, das sich offensichtlich größter Beliebtheit erfreut, wenn ich mir die Zugriffszahlen so ansehe, vielen Dank dafür!

In einer Pressemeldung teilte Adobe diese Woche mit, seinen Stockfotodienst „Adobe Stock Photos“ zum 1.April 2008 einzustellen. In dem Schreiben empfiehlt man auch gleich den Dienst aus Adobe Bridge zu deinstallieren. Entsprechende Software hierzu gibt es HIER für Windows und HIER für Mac.

Zu den Gründe nannte man nur die Einstellung des Angebots zu Gunsten anderer Dienste  – da lagen wohl die Microstock-Agenturen etwas im Nacken. Meine Empfehlung an Adobe wäre die freie Integration von Stockagenturen in Bridge, so wie es Googles Picasa bei den Bilderdiensten macht.  Die Provision für Adobe dürfte beträchtlich ausfallen …

Die Münchner Mid-Stockagentur Panther Media weitet dagegen seine Aktivitäten aus und möchte zukünftig auch den internationalen Markt bedienen. Ein Anfang wurde mit der englischsprachigen Version des Portals gemacht. Die Besonderheit bei Panther Media sind die Bildanfragen. Ein Kunde kann eine Anfrage für ein Wunschbild veröffentlichen und geneigte Stockfotografen können dann den Auftrag übernehmen. Zukünftig bestimmt ein tragfähiges Geschäftsmodell und eine gute Erweiterung des traditionellen Stockgeschäfts.

In der Szene fragt man sich derzeit, wer denn das meiste Potential habe, auf die Top6 (Shutterstock, iStockphoto, Dreamstime, StockXpert, Fotolia und 123RF) aufzuschließen. Die Tendenz scheint wohl zu Bigstock und Snapvillage zu gehen.

Der ganze Microstockmarkt wird aber auch kritischer betrachtet, denn die Menge neuer Bilder steigt über den Zuwachs neuer Bildkäufer. Der Markt ist schon fast übersättigt, was auch Microstock-Gott Yuri Arcurs bemerkt. Für 2000 neue Bilder im 4. Quartal 2007, investierte er 40.000$ – uff!

Gleichzeitig sanken seine Verkäufe um 5% im gleichen Zeitraum. Besonders ließen die Umsätze seiner Aussage nach bei den Subscription-Sites, also den Agenturen, die auf Abo-Modellen beruhen zu Wünschen übrig. Dazu gehören z.B. Shutterstock, 123RF und StockXpert. Er müsse sich überlegen, ob er nicht zu Modellen greift, die eine höhere Verkaufsprovision versprechen.

Angezogen haben dagegen die Verkäufe bei Fotolia und das um durchschnittlich 6%, wohin gegen die die meisten anderen der Top6 um den gleichen Prozentsatz verloren haben, was ich auch persönlich bestätigen kann. Allerdings berichten auch viele, dass Fotolia bei den Standards wohl ein bisschen angezogen hat und nun auch kritischer bei der Bildauswahl ist. Ich habe die letzten zwei Monate bei den Uploads neuer Bilder etwas geschlampt und kann das noch nicht nachvollziehen.

Fotolia hat außerdem zwei neue Lizenzen eingeführt: XS (Extra Small) für Bilder bis 300×400 Pixel und 1 Credit sowie XXXL mit 30 Megapixeln und 4.800 x 6.400 Pixeln Abmessung ab 7 Credits.

Ich dachte mir zwar, wer ein 300×400 Pixel kleines Bild kauft, aber scheinbar gibt es einen Markt dafür, denn auch ich habe schon einige dieser Formate unters Volk gebracht.

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