Fotografie – ein Statement

Aloha Fotografiebegeisterte! Diesmal kein Posting im herkömmlichen Sinn, sondern ein Artikel, den ich für ein Kundenmagazin zum Thema „Hobbies“ geschrieben habe, wenngleich die Fotografie auch zu meinen beruflichen Aufgaben gehört. Vielleicht interessiert euch dieser ja auch. Die nachbelichtet-Beiträge direkt und kostenlos in dein Postfach! Deine E-Mail Adresse hier eintragen: Mit …

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Aloha Fotografiebegeisterte!

Diesmal kein Posting im herkömmlichen Sinn, sondern ein Artikel, den ich für ein Kundenmagazin zum Thema „Hobbies“ geschrieben habe, wenngleich die Fotografie auch zu meinen beruflichen Aufgaben gehört. Vielleicht interessiert euch dieser ja auch.

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Markus Dollinger im Spiegelbild Fotografie – die Online-Enzyklopädie Wikipedia weiß dazu, dass der Begriff aus den altgriechischen Wörtern „phos“ für Licht und „grapho“ für zeichnen oder malen abgeleitet wurde und das ist genau auch das, was ich unter Fotografie verstehe, nämlich mit Licht zu malen.

Durch die Digitaltechnik und immer leistungsfähigere und billigere Fotokameras oder Handys mit eingebauter Kamera, ist das Knipsen längst zu Massenbeschäftigung geworden. Digitale Bilder kosten erst einmal nichts mehr, da kein Film benötigt wird und auch nicht jedes Bild, ob gelungen oder nicht, entwickelt werden muss.

Es lohnt sich aber, sich mit der Fotografie, deren Technik und Möglichkeiten intensiver auseinanderzusetzen, so wird daraus schnell ein interessantes Hobby mit Suchtpotential. Mit wenigen, einfachen Regeln und Tipps lassen sich auch mit einer einfachen Kamera sehr viel aufregendere Ergebnisse erzielen, als man vermuten würde:

Das Hauptobjekt im Bild nicht direkt in die Bildmitte, sondern z.B. in das linke obere Bilddrittel zu setzen, macht ein Foto sehr viel spannender. Diese Methode wurde schon von den Baumeistern der Antike und Malern der Renaissance angewandt und ist als der „Goldene Schnitt“ oder auch „Rule Of Thirds“ bekannt.

Auch sollte man vor dem Fotografieren kurz einmal überlegen, was denn der eigentlich interessante Teil der Szene ist und das Bild auf diesen Teil reduzieren. Reduzierung auf das Wesentliche ist auch ein wichtiger Bestandteil beim Fotografieren.
Kinderbilder wirken sehr viel echter und persönlicher, wenn man aus der Augenhöhe des Kindes fotografiere – auch wenn man sich dazu hinlegen muss – das Gleiche gilt übrigens auch für Bilder vom Stubentiger oder Hund.

Überhaupt sollte man sich auf das Objekt zubewegen und einen passenden Bildausschnitt suchen – wenn es nicht gerade der Raubtierkäfig im Zoo ist. Riesige Zoom-Brennweiten aktueller Kameras verleiten dazu, das Objekt einfach heranzuholen, doch je mehr man heran zoomt, desto größer wird die Gefahr von unscharfen Bildern. So lange es möglich ist, sich dem Objekt auf einfache Weise zu nähern, sollte man dies tun und nur dann heran zoomen, wenn man nicht näher heran kommt (Eichhörnchen im Baum) oder die Szenerie nicht stören möchte (Nachbarin beim Sonnenbaden).

Fotografieren ist ein extrem vielfältiges Hobby mit unzähligen Spezialisierungen und Möglichkeiten, die früher nur in der Dunkelkammer realisierbar waren und nun durch moderne Bildbearbeitungssoftware für jeden verfügbar sind. Man kann sich auf Motive wie Naturfotografie, Stillleben, Makrofotos (kleinste Dinge, werden auf einmal ganz groß), Architekturaufnahmen, Astro- und Nachtfotografie, Porträt- oder auch Aktfotos spezialisieren.

Durch die Computertechnik gibt es auch ganz neue Formen wie HDR (High Dynamic Range) – eine spezielle Technik, die sehr surreal anmutende Bilder, ähnlich derer im Kinofilm „Der Herr der Ringe“ ermöglicht. Panoramafotos, die aus mehreren Einzelbildern automatisch erzeugt werden oder das Composit, bei dem mehrere einzelne Bilder zu einer neuen Szene montiert werden.

Der schönste Aspekt dieses Hobbies ist für mich allerdings die Tatsache, dass man als leidenschaftlicher Fotograf die Welt ganz anders sieht und beobachtet. Man nimmt seine Umwelt intensiver war und entdeckt unglaublich schöne Motive in Dingen, an denen andere Menschen unbeachtet vorübergehen.

Übrigens macht eine sehr teuere Kamera keine besseren Fotos, es hängt alles allein vom Auge des Fotografen ab! Der weltberühmte und 2004 leider verstorbene Fotograf Helmut Newton meinte aber auch: „Die ersten zehntausend Aufnahmen sind die schlechtesten“.

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