Tja, da hat die EBU jetzt den Dreck: Da setzt sich eine relativ untypische Formation namens Lordi aus Finnland gegen den Rest der Teilnehmer am „European Song Contest 2006“ durch. Finnland glänzte bis dato mehr durch folkloristische Einlagen beimGrand Prix de Eurovision. Relativ untypisch deshalb, weil einige der Teilnehmer optisch nicht viel besser rüberkamen – […]

Dieser Beitrag wurde 2006 veröffentlicht.
Seitdem hat sich viel getan und manche Informationen und Links sind vielleicht nicht mehr aktuell!

Lordi - Quelle GQTja, da hat die EBU jetzt den Dreck: Da setzt sich eine relativ untypische Formation namens Lordi aus Finnland gegen den Rest der Teilnehmer am „European Song Contest 2006“ durch. Finnland glänzte bis dato mehr durch folkloristische Einlagen beimGrand Prix de Eurovision. Relativ untypisch deshalb, weil einige der Teilnehmer optisch nicht viel besser rüberkamen – man denke nur an das tätowierte, türkische Mannweib, den Fokuhila-Russen oder au??erhalb dieser Veranstaltung an grausige Erscheinungen wie die Wildecker Herzbuben („Seh‘ ich die zwei Moppel dort, den‘ ich an den Doppelmord“), oder den Florian Silberscheisen.

Ja und warum haben jetzt eigentlich Lordi gewonnen? Weil sie die einzige, orginelle Idee hatten: Andere Musik und anderes Outfit! Dass sich dabei erwachsene Männer zur Semmel machen, weil sie aussehen, wie Klingonen aus einem B-Film, ist da erst einmal nebensächlich. Das Ergebnis zeigt aber auch, dass dieser schleimige Durschnittsbrei nicht gefragt ist. Warum gibts denn bei diesem Wettbewerb nicht wirklich gute Musik? Weil kein ernsthafter Musiker dort teilnehmen würde, weil es je ohnehin um nichts geht und die Songs aus dem Grand Prix spätestens nach 7 Tagen nie mehr zu hören sein werden. Sonst würde Gro??britannien einfach jedes Jahr Robbie Williams ins Rennen schicken und regelmä??ig den ersten Platz kassieren 🙂
Deshalb sollten die Veranstalter dankbar für Typen wie Lordi oder Gildo Horn sein – die lenken wenigstens das Interesse auf die Veranstaltung. Für Lordi war das sicherlich ein Glücksgriff, denn die werden sich vor Plattenverkäufen in der nächsten Zeit nicht mehr retten können, gelten sie doch als die coolen Underdogs. Ich kann mit dem Stampfrock von Lordi nicht viel anfangen (da höre ich lieber gleich KISS), aber ich finde es ziemlich gut, dass sie gewonnen haben!

PS: Böse Zungen behaupten ja, dass unter der Maske vom Lordi Sänger, Ralph Siegel steckt – ich bin aber der Meinung, dass es Tatjana Gsell ohne Maske ist …

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