Die Überschrift stammt von einem sehr guten Freund und kam immer dann zum Tragen, wenn er sich ein neues technisches Gerät angeschafft hatte. Meinem Freund Micha war immer sehr wichtig, dass er eine eierlegende Wollmilchsau gekauft hat, die einfach alles in ihrem Bereich drauf hat. Wenn man Micha dann aber fragte, wozu er das denn […]

Dieser Beitrag wurde 2008 veröffentlicht.
Seitdem hat sich viel getan und manche Informationen und Links sind vielleicht nicht mehr aktuell!

altDie Überschrift stammt von einem sehr guten Freund und kam immer dann zum Tragen, wenn er sich ein neues technisches Gerät angeschafft hatte. Meinem Freund Micha war immer sehr wichtig, dass er eine eierlegende Wollmilchsau gekauft hat, die einfach alles in ihrem Bereich drauf hat. Wenn man Micha dann aber fragte, wozu er das denn alles brauchen würde und was er damit anfangen wird, sagt er meistens „Keine Ahnung, aber es kann’s halt!“.

Wenn ich ehrlich bin ertappte ich mich auch immer wieder beim „Was das alles kann!“ Anspruch und recherchierte viele Stunden lang, bis ich ein Produkt fand, das ALLEN meinen Ansprüchen gerecht wurde. In der letzten Zeit hat sich das aber geändert, denn da fiel mir Micha’s zweiter Spruch ein „Ich kann alles a bisserl, aber nix g’scheid!“

Damit stellt er zwar sein Licht unter den Scheffel, aber auf viele Hightech-Geräte tritt das mehr als zu. Wenn ich mir die heutigen Handys ansehe, die ja jetzt Smartphones heißen fällt mir auf, dass das Telefonieren eigentlich nur noch ein Abfallprodukt dieser Minicomputer ist. Mit einer GPS-Maus kann man Navigieren, Geocaching oder Geotagging betreiben. Alles geht ein bisschen, aber nichts wirklich gut. Erstens sind diese Smartphones nicht dazu ausgelegt, längere Zeit mit permanenter Displaybeleuchtung zu agieren, zweitens sind sie nicht gerade geländetauglich und viel zu Schade für schmutzige Geocacher-Hände und drittens ist die verfügbare Software meist so unkomfortabel, dass man gerade beim Geocaching schnell mal einen Hals bekommt.

Bei der Handynavigation das gleiche Spiel: Winzigdisplay trifft auf kurze Akkulaufzeit. Wenn man längere Strecken unterwegs ist, braucht man gleich zwei Stromadapter für den Zigarettenanzünder um Handy und GPS-Maus mit Saft zu versorgen. Bedienung während der Fahrt? Für Zeitgenossen, die ohnehin an Suizid denken, durchaus eine Alternative, um es für die Lebensversicherung wie einen Unfall aussehen zu lassen. Für alle anderen aber hoch brisant …

Rechnet man GPS-Maus, GPS- und Navisoftware fürs Handy zusammen, kommt man schnell auf 230 bis 250 Euro. Dafür bekommt man aber auch ein günstiges Komplettnavi, einen robusten GPS-Empfänger fürs Geocaching und einen GPS-Logger fürs Geotagging. Da hat man dann zwar drei Geräte, aber allesamt welche, die ihr Handwerk verstehen, weil sie keine Kompromisse eingehen müssen.

Wenn es ums Musikhören geht ebenso: Das Handy ist für mich kein Ersatz für einen iPod Classic (oder ähnlichen MP3-Player).

Allerdings bin ich erst letzte Woche dem „Was das alles kann!“ erlegen, als ich mir einen neuen Scanner anschaffen musste. Der alte Scanner hatte unverhofft die Grätsche gemacht, just als ich ihn einmal im Jahr gebraucht hätte. Da auch ein neuer Tintenstrahler zur Disposition stand, habe ich mir im Nachbarort schnell eines dieser Multifunktionsgeräte geholt. Für 79 Euro bekommt man einen für meine Zwecke vollkommend ausreichenden Scanner, einen Tintenstrahldrucker und eine Kopierfunktion. Fotos werden vom Fotoservice ausbelichtet, Texte druckt der schnelle S/W-Laser und für den Rest genügt das Ding vollkommen.

Verblüfft hat mich die Qualität der Fotoausdrucke, welche mit nur vier Tinten wirklich beeindruckend ist und meinem alten Tintenpisser in nichts nachsteht. Die Tintenpatronen sind preiswert, ohne Chip und drei Jahre Garantie gab es auch noch drauf. Achso, das Gerät ist ein Brother DCP-357C. Sogar mein Frau freut sich, da sie schnell einmal etwas von einer Speicherkarte drucken kann, ohne den PC anwerfen zu müssen.

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