Hands-On: Line 6 Dream Rig – DT-50 Amp, Pod HD500 und James Tyler Variax JTV-69 im Test

Meine Güte: Wer hätte sich so etwas mal träumen lassen? Ich bin seit nunmehr fast 30 Jahren aktiver Musiker und habe viele Entwicklungen miterlebt. Die Kombination aus dem DT-50 Verstärker, dem Pod HD500 und der Variax JTV-69, ist aber eine ganz besonderes interessante Geschichte und Line 6 nennt sie nicht zu Unrecht „Dream Rig“. Was es ist, was es kann und wie es klingt, erfahrt ihr in meinem Test.

Rock the Blog Pt. 1: Sahin feat. Ludvik und die neue CD „Lie to me“

Mein langjähriger Musikerkollege und Freund Rainer Ludwig (es sind jetzt doch schon gut 20 Jahre, in denen wir zusammen Musik machen), hat zusammen mit dem Gitarristen Walter Sahin die nunmehr dritte Scheibe aufgenommen. Das ist natürlich für mich ein Grund den beiden hier die Möglichkeit zu geben, ihr Werk zu präsentieren. Was die zwei zusammen mit einem Computer so machen, ist schon hörenswert.

Neuer Guitarhero: Overloud TH1 Ampmodelling-Plugin

Ich muss ja zugeben, dass ich ein Anhänger des Verstärkermodellings bin. Die Auswahl an Verstärkern, Boxen, Effekten etc. ist einfach praktisch und ich bin auch mit dem Sound zufrieden. So nutze ich seit fast zwei Jahren einen Zoom 2.1u Bassmodeller im Proberaum (über die PA) und bin mit meinem Sound mehr als zufrieden. Ebenso liebe ich die angezerrten Sounds und besonders den cleanen „Blackface“ Sound meiner Johnson J-Station. Auch Line6 war lange Zeit in meinem Gebrauch, aber der Toneport UX-2 war mir mit seiner Toneport-Software mit der Zeit zu unflexibel, da es sich dabei ja nicht um ein Plugin sondern eine externe Anwendung handelte. Line6 hat hier übrigens nachgezogen und mit der PodFarm liegt jetzt ein echtes Plugin dem neuen UX-2 bei, wobei sich PodFarm und Overloud’s TH1 nicht unähnlich sehen …

[image title=“Overloud TH1″ size=“full“ id=“1656″ align=“center“ linkto=“full“ ]

Nie so recht erwärmen konnte ich mich für reine Software-Lösungen wie dem Native Instruments GuitarRig oder IK Amplitube, wobei mir letzteres noch immer mehr zusagte. GuitarRig klang für mich immer irgendwie „steril“.

Ein neuer Stern am Himmel des Amp-Modellings kommt vom Softwarehersteller Overloud, bekannt durch das algoritmische Reverb-Plugin „Breverb„. Mit dem schlicht TH1 genannten Plugin betritt man auf sehr interessante Art die Welt simulierter Gitarrenverstärker. Overloud nennt seine Technik selbst stolz „4th generation tube and analog emulation engine“.

Weiterlesen …

Der kostenlose nachbelichtet-Newsletter für dich

Hosentaschenbratgitarren – Line6 Pod Pocket Express

[image title=“Line6 Pod Pocket Express“ size=“medium“ id=“1182″ align=“left“ linkto=“http://nachbelichtet.com/wp-content/uploads//2008/10/pod_pocket_express.jpg“ ]Hosentaschenbratgitarren – Line6 Pod Pocket Express Line6 ist ja bekannt für die gute Simulation von Gitarrenverstärkern und Boxen. Die rote „Niere“ – der POD – ist auf vielen Bühnen und in vielen Studios vertreten und sorgt für einen amtlichen … Weiterlesen …

Neues von der Musikmesse NAMM 2008

Die Winter-NAMM 2008 hat heute ihre Pforten geöffnet und es gibt einige Interessante Produkte zu bestaunen:

presonus_fstube.jpgPresonus hat ein Firewire-Interface angekündigt, das auf den Namen FireStudio Tube hört, 16 analoge Eingänge und 10 Ausgänge bietet, davon zwei sogenannter „Super Channels“ die mit einer Röhre ausgestattet sind. Mit dem neuen Interface sind 24-bit Aufnahmen mit mack 96kHz beim gleichzeitigen Betrieb aller Eingänge möglich. Das FireStudio Tube wird ab dem Frühjahr 2008 verfügbar sein, der Preis ist noch unbekannt.

Eine neue Runde im Bereich der VST Amp-Modeller läutet wohl der ReValver von Alienconnections in der Version 3 ein. Die Plugin-Schmiede wurde vom amerikanischen Musikequipment Giganten Peavey gekauft, darum gibt es jetzt auch einige der bekannten Peavey Gitarrenamps, wie den 5150 als virtuelles Pendant. Das Highlight des ReValvers (übrigens war das damals das erste VST-Modelling Plugin, das ich benutzt habe) ist das Customizing. Man kann die virtuellen Verstärker „aufschrauben“ und an Röhren, Spannungen etc. schrauben und somit „seinen“ Verstärker basteln.

Weiterlesen …

Eneloop – damit fühle ich mich sicher …

Sanyo Eneloop AA Akku … nein es geht nicht um Damenhygiene, sondern um die Akkus der Firma Sanyo. Die Eneloops sind als AA- und AAA-Typen zu haben und prinzipiell ganz normale NiMh-Akkus. Allerdings haben sie einen entscheidenden Vorteil, denn während die herkömmlichen NiMh-Akkus eine recht hohe Selbstentladung aufweisen und sich dadurch auch nicht für Anwendungen wie Fernbedienungen, Taschenlampen oder andere Geräte eignen, die eher selten genutzt werden, haben die Eneloops eine jährliche Selbstentladung von etwas 15% der Nennkapazität.

Bei den normalen Akkus muss man hingegen mit ca. 1% Entladung pro Tag (bei neuen Zellen) rechnen. Ich habe mir mal einen Satz der Eneloops angeschafft und bin von deren Leistung ziemlich begeistert. Die Nennkapazität der AA-Akkus liegt zwar „nur“ bei 2000 mAh, dafür kann man aber auch sicher sein, dass diese auch noch brauchbar sind, wenn sie schon 4 Wochen in der Fototasche rumgekugelt sind. Tatsächlich war auch mein Nikon SB-800 Blitzgerät noch nach 5 Wochen für etliche Dutzend Auslösungen zu gebrauchen, wohin gegen die herkömmlichen 2500mAh Akkus, die auch etwa so lange in der Tasche lagen, nach deutlich weniger Blitzeinsätzen schlapp machten.

Weiterlesen …

Letzte SAGA Konzerte

Saga 1997 in PlauenIn den Minuten, in denen ich diese Zeilen schrieb, beendeten SAGA wohl ihr Abschiedskonzert in Reichenbach, Sachsen – 70 km von meinem Wohnort Hof entfernt. Uwe, der Wirt und Inhaber des Bergkellers Reichenbach, hat das Prog-Urgestein in seine Stadt geholt. Diesmal aber nicht in seinen kleinen Bergkeller, sondern in eine größere Halle.

Ich habe SAGA ziemlich oft gesehen und es war jedes Mal ein Ereignis für mich. Das heutige Abschiedskonzert habe ich ausfallen lassen. Lange habe ich überlegt, ob ich nicht doch hin sollte. Aber irgendwie ist es so vielleicht besser. Ich habe SAGA in bester Erinnerung, begleiteten Sie mich doch schon seit 1983. Ich sah damals ein Konzert im Rockpalast – es dürfte wohl die Tour gewesen sein, aus der „In Transit“ entstand. Mich hat die Mischung aus Synthesizern, verzerrten Gitarren, Michael Sadlers opernhaften Gesang, E-Drums und drückendem Bass so begeistert, dass ich fortan dieser Musik verfallen war.

Weiterlesen …

Warum viele besser sind als wenige …

… das ist mal wieder einen Überschrift -ZZzzZZzz …

Motu 828 AnschlüsseWorum gehts? Ich höchte dem geneigten Homerecordler mal erzählen, warum eine Recordinglösung mit mehreren (analogen) Eingängen für jeden interessant und nicht nur fürs Band- oder Drumrecording notwendig ist.

Die Renner unter den Recordinginterfaces sind die kleinen USB- oder Firewirekisten mit zwei Eingängen. Sie haben mittlerweile auch die günstigen, kleinen PCI-Karten Lösungen abgehängt, da man die externen Interfaces auch mal an den Laptop oder ohne Probleme an einen anderen PC hängen kann. So finden sich diese Kistchen in vielen Heim- und Projektstudios wieder, wo sie von der klanglichen und technischen Seite meist beste Dienste verrichten.

Neben diesen 1 bis 4-kanaligen Geräten, gibt es auch Lösungen mit 8 oder noch mehr analogen Eingängen, teilweise mit recht hochwertigen Mikrofonvorverstärkern pro Kanal. Mein MOTU 828 Mk II hat z.B. 2 Eingänge mit Mikropreamps und Phantomspeisung, 8 Line-Eingänge sowie 2 SPDIF (optisch oder koaxial), die gleichzeitig benutzt werden können. Insgesamt macht das 12 Eingänge und würde man den SPDIF-Anschluss als ADAT-Schnittstelle mit entsprechendem Wandler nutzen, wären sogar 18 Eingänge möglich.

Weiterlesen …