Prog-Duo komplett: Cherry Audio veröffentlicht Lowdown und Minimode

Der Minimoog und auch Moog's Taurus Basspedal sind aus dem Progrock nicht wegzudenken. Cherry Audio hat beide Klassiker nun als Plugins veröffentlicht.

Progrock ist meine Welt und Bands wie Marillion, Yes, Rush, die alten Genesis oder Saga gehören seit Jahrzehnten dazu. Praktisch jede dieser Bands war (und ist) auch für den Einsatz des Minimoogs und des Moog Taurus Basspedals bekannt.

Nun gibt es nicht wenige Plugins, die sich des Minimoog angenommen haben. Was Cherry Audio wie immer unterscheidet, ist die klangliche Liebe zum Detail und der günstige Preis.

Cherry Audio Minimode – der Minimoog mit bis zu 16 Stimmen

So wurde der Minimode mit dem Ziel der absoluten Authentizität geschaffen – was auch optisch der Fall ist. Sehr gut gefällt mir der Ansatz, dass man sich nicht immer sklavisch am Original orientieren muss, wenn es Raum für Verbesserungen gibt.

So kann der Minimode mit 2, 4, 8 oder 16 Stimmen polyphon gespielt werden. Zudem wird neben der kompletten MIDI-Steuerbarkeit auch MPE angeboten. Der Feedback-Trick lässt sich über einen emulierten External-In nachahmen und das Holzgehäuse ist natürlich auch am Start.

Cherry Audio Minimode

Den Minimode gibt es für MacOS und Windows als Standalone-Version, AAX nativ 64 Bit, AU 64 Bit , VST2 64 Bit und VST3 64 Bit. Aktuell könnt ihr den Minimode für $39,00 erstehen. Später wird er $59,00 kosten. Mit der kostenlosen Demo könnt ihr euch vor dem Kauf von der Qualität überzeugen und ggf. mit anderen Plugins vergleichen.

Mehr Infos: https://cherryaudio.com/products/minimode

Cherry Audio Lowdown – das legendäre Taurus Basspedal

Der Moog Taurus gehört zu den weniger bekannten Moog Instrumenten. Dabei entfaltet das Basspedal Urkräfte, die man z. B. in Songs wie „Kaleigh“ von Marillion oder bei „Walking on the moon“ von The Police. Es gibt einige gute Sample-basierende Taurus-Plugins, aber Cherry Audio hat sich nun dem Bassmonster angenommen und es in Optik und Sound detailliert nachgebildet. Dabei hat der DSP-Spezialist Mark Barton geholfen, der schon 1983 eine Sprachsynthes für Apple entwickelt hat.

Mit dabei sind natürlich die drei ikonischen Presets Tuba, Bass und Bull. Auch auf die, mit dem Fuß bedienbaren Regler für den Filter und Loudness sind beim Plugin an Bord. Ebenso wie der Original-Taurus beschränkt sich das Plugin auf wenige Regler, die aber für eine erstaunliche Vielfalt an Sounds sorgen und außerdem komplett MIDI-steuerbar sind. Als besonderer Gag lässt sich der Fußboden austauschen, so schauen psychodelische Teppich-Muster, Beton oder Holzböden zwischen den Pedalen durch.

Auch Lowdown gibt es als als Standalone-Version, AAX nativ 64 Bit, AU 64 Bit , VST2 64 Bit und VST3 64 Bit Plugin. Beide Plugins unterstützen Apple Silicon (M1) nativ.

Der Einführungspreis beträgt $25,00, später kostet Lowdown $39,00. Auch hier ist natürlich eine Demo verfügbar.

Ich habe mir übrigens irgendwann Anfang 2000 ein Basspedal aus einem alten ELKA-Orgelpedal und einem MIDI-Interface gebaut und auch eingesetzt.

Mehr Infos: https://cherryaudio.com/products/lowdown


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