Herrscher über die Massen – mein Lightroom Workflow

Aloha! Lasst uns aus gegebenen Anlass doch einmal über Workflows in Adobe Lightroom sprechen. Der Anlass war meine Hochzeit samt Polterabend und die darauf folgenden Flitterwochen auf Teneriffa. Wie sich der geneigte Digitalfotograf sicher vorstellen kann, kamen da einige Fotos zusammen, die sortiert, ausgewählt und bearbeitet werden wollen … Weiterlesen …

Aloha! Lasst uns aus gegebenen Anlass doch einmal über Workflows in Adobe Lightroom sprechen. Der Anlass war meine Hochzeit samt Polterabend und die darauf folgenden Flitterwochen auf Teneriffa.

Wie sich der geneigte Digitalfotograf sicher vorstellen kann, kamen da einige Fotos zusammen, die sortiert, ausgewählt und bearbeitet werden wollen um sie dann der Öffentlichkeit entweder in Form ausbelichteter Abzüge, als DVD oder in einer Webgalerie zu präsentieren.

Bei mir ergaben die Ereignisse gut 1400 Bilder, allesamt natürlich im RAW-Format. Die Flitterwochenfotos waren außerdem auf meinem Laptop gespeichert, auf dem ich auch Lightroom verwende und der immer mit in den Urlaub geht (jaja, ich weiß schon ;-))

Um nun aus dem Wust an Fotos erstens die brauchbaren zu selektieren und zweitens auch noch alles in eine Übersichtliche Form zu bringen, habe ich mir meinen Workflow wie nachfolgend beschrieben angelegt:

Workflow 1Erster Punkt ist natürlich immer der Import der Bilder in Lightroom – und der ist schon ganz schön wichtig für die spätere Ordnung, also über „Fotos vom Datenträger importieren“ (oder auch „Fotos vom Gerät importieren“) öffnen und die Bilder in Lightroom holen. Ich konvertiere dabei auch gleich alle Bilder in das DNG-Format („Fotos als Digitales Negativ (DNG) kopieren und importieren“), da ich dem irgendwie mehr traue als den RAW-Formaten der Kamerahersteller. Im Import-Dialog nehme ich diese Einstellungen vor:

  • Das bereits erwähnte konvertieren nach DNG
  • Ordnen nach Datum (das ist Geschmackssache)
  • Duplikate möchte ich natürlich nicht importieren
  • Für die Dateibenennung bevorzuge ich einen „sprechenden“ Dateinamen mit nachfolgender Originaldateinummer
  • Unter Stichwörter vergebe ich gleich einige Keywords, die das komplette Bilderset beschreiben, in diesem Fall waren es „Hochzeit“ (na klar!), Tanja, Markus (geht ja um uns), Familie und Feier
  • Das Rendern der Standardbildvorschauen ist natürlich auch aktiviert

Ergänzend hierzu möchte ich sagen, dass ich die Fotos meistens mit dem Kartenleser erst einmal in ein Verzeichnis auf einer anderen Festplatte kopiere, da das einfach schneller geht als über den LR-Import und dann in einem zweiten Schritt diese (wenn ich dafür auch Zeit und Muse habe) in Lightroom importiere. Ein weiterer Vorteil der sich dadurch ergibt ist, dass ich so auch gleich ein erstes Backup der Originalbilder habe; Mehr zum Backup später.

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