AL-KO Robolinho 1300 W Mähroboter – erster Testlauf erfolgreich

Ich habe den ersten Test mit dem AL-KO Robolinho 1300 W Rasenroboter gemacht und bin von der Ausstattung und Funktion angetan. Hier einige Erfahrungen vom ersten Test.

AL-KO Robolinho 1300 W Mähroboter – erster Testlauf erfolgreich

Durch unseren Garten sind nun schon einige Rasenroboter gefahren. Selbstgebaute, wie der Ardumower, ganz einfache Mäher wie der Yardforce SA 650 ECO und nun der AL-KO Robolinho 1300 W.

Der Ardumower braucht sehr viel Zuwendung, Updates und das automatische Laden ist auch nicht so sein Ding. Dafür mäht er mit GPS-RTK ohne Begrenzungsdraht. Jetzt ist aber nicht der Mähroboter mein Hobby, sondern ich möchte damit Zeit für meine wirklichen Hobbys sparen. Zudem muss ein solches Gerät das Leben erleichtern und auch Partner-kompatibel sein.

Ardumower mit GPS-Antenne
Ardumower mit Antennen. Ende der ersten Ausbaustufe

Den Yardforce SA 650 ECO wollte ich eigentlich nicht mit Begrenzungsdraht einsetzen, da aus ihm ein OpenMower, ebenfalls ohne Begrenzungsdraht, dafür mit GPS-RTK werden sollte. Aus Neugier habe ich dann trotzdem den Begrenzungsdraht verlegt, weil ich wissen wollte, wie er sich damit schlägt und das war mehr als ernüchternd.

Yardforce SA 650 ECO

Er ist laut und mäht nur selten die komplette Rasenfläche. Manche Stellen erreicht er nie, obwohl sie mitten auf dem Rasen liegen. Das liegt daran, dass er am Begrenzungsdraht immer im gleichen Winkel dreht und damit verschiedene Bereiche einfach nicht erreicht. Zudem fährt er keine geraden Bahnen, sondern starke Kurven. Die Klemmen für den Begrenzungsdraht an der Ladestation rosten nach wenigen Woche etc. etc.

Nach nur 3 Monaten war dann auch noch der Motor des Mähwerks defekt. Das hat mich von einem Umbau zum OpernMower absehen lassen, da der Yardforce wohl nicht die zuverlässigste Plattform dafür ist. Natürlich war der Yardforce SA 650 SA für die 500 qm Rasenfläche ohnehin unterdimensioniert. Nach dem Umbau auf OpenMower, wäre das aber wohl kein Problem gewesen, da er dann nicht mehr nach dem Chaos-Prinzip gemäht hätte. Lasst besser die Finger von dieser Yardforce-Baureihe!

AL-KO Mähroboter Robolinho® 550W, Schnittbreite 20 cm, Li-Ion-Akku 20 V/2,5 Ah, für Flächen bis 550 m², max. Steigfähigkeit 45%, sehr leise 60 dbA
  • MADE IN: Entwickelt wurde unser Mähroboter Robolinho 550W von unseren Ingenieuren in Deutschland, gefertigt wird er von unseren Fachkräften in Österreich. Qualität garantiert
  • KOMPAKT: Kleine und kompakte Bauweise. Die qualitativ hochwertige Bauweise und die verbauten Komponenten sorgen für eine lange Lebensdauer. Stufenlose Schnitthöheneinstellung zwischen 25 und 55 mm
AL-KO Mähroboter Robolinho®1300 W, Schnittbreite 22 cm, Li-Ion-Akku 25,2 V/5 Ah, für Flächen bis 1300 m², max. Steigfähigkeit 45%, sehr leise 60 dbA
  • MADE IN: Entwickelt wurde unser Mähroboter Robolinho 1300W von unseren Ingenieuren in Deutschland, gefertigt wird er von unseren Fachkräften in Österreich. Qualität garantiert
  • KOMPAKT: Kleine und kompakte Bauweise. Die qualitativ hochwertige Bauweise und die verbauten Komponenten sorgen für eine lange Lebensdauer. Stufenlose Schnitthöheneinstellung zwischen 25 und 55 mm
AL-KO Mährobotergarage für alle Robolinho®-Modelle – Original Zubehör
  • Mähroboter-Garage für AL-KO Mähroboter Robolinho Länge x Breite x Höhe: 60 x 57 x 39 cm
  • Praktischer Klappmechanismus für den Zugang zu den Bedienelementen des Mähroboters
AL-KO Ersatzmesserscheibe für Mähroboter Robolinho®-Modelle 300 E, 350 W, 500 E, 500 W und 550 W
  • Original-Ersatzmesserscheibe für die Mähroboter AL-KO Robolinho 300 E, 350 W, 500 E, 500 W, 550 W
  • Messer aus spezialgehärtetem Stahl

Die Anforderungen an den neuen Rasenroboter waren:

  • 500 qm zu mähende Fläche
  • App-Steuerung per WLAN
  • Eine irgendwie geartete und zugängliche Schnittstelle für Home Assistant
  • unter 1.000 €
  • Gute Bewertungen und Tests

Für die 500 qm Rasenfläche, benötigt man sinnvollerweise einen Mähroboter, der mit der doppelten Fläche vom Hersteller angegeben ist. Mit seiner Flächenleistung von 1.300 m2 laut Hersteller, dürfte er mehr als geeignet sein.

Gerade beim Thema App-Steuerung per WLAN und Schnittstelle sind viele Hersteller ganz schnell raus. Übrig bleibt der österreichische AL-KO Robolinho, den es Anfang des Jahres für 750 € gab. Bingo! Der AL-KO Robolinho hat es sogar mehrmals zum Testsieger geschafft, wenn auch nicht bei der Stiftung Warentest, sondern bei anderen Magazinen. Ich gebe darauf eher wenig.

Heute, Ende Februar 2024, ist es bei uns in Oberfranken relativ warm und trocken. Daher war es Zeit für einen ersten Testlauf. Der Begrenzungsdraht vom Yardforce war noch verlegt. Also habe ich die Dockingstation des AL-KO Robolinho provisorisch aufgestellt und angeschlossen. Die AL-KO Intouch-App hatte ich bereits kurz nach der Lieferung verbunden und sie macht einen guten Eindruck. Wir haben im Garten komplette WLAN-Abdeckung und der Mäher war während des folgenden kurzen Tests immer erreichbar. Sogar eine App für die iWatch und WearOS gibt es.

Der AL-KO durchläuft dann erst einmal eine Kalibrierung und fährt den kompletten Begrenzungsdraht ab, was beim ersten Anlauf funktionierte und abgeschlossen werden konnte.

Der AL-KO Robolinho lädt seitlich und fährt „durch“ die Ladestation – nicht dumm!

Natürlich gab es jetzt noch nicht viel zu mähen und ich habe ihn nur einige Minuten laufen lassen. Einige Erfahrungen konnte mich mit dem AL-KO Robolinho 1300 W trotzdem schon sammeln:

  • Er mäht angenehm leise. Der Yardforce war dagegen ein regelrechter Radaubruder.
  • Die Hinderniserkennung ist sensibel und bedarf nur eines geringen Widerstands, damit der Robolinho stoppt und umdreht.
  • Er fährt gerade Bahnen
  • Er wendet am Begrenzungsdraht immer unterschiedlich und hat während der kurzen Zeit im Test bereits alle Ecken des recht unregelmäßigen Gartens erreicht
  • Die App funktioniert und ich konnte den Mäher damit auch zur Ladestation zurückschicken, die er auch sicher findet.
  • Die Verbindung mit dem entsprechenden Skill per Alexa funktioniert ebenfalls.
  • Die Garantie kann mit einer einfachen Registrierung in der App von 2 auf 4 Jahre erweitert werden.

Die Verbindung zu Home Assistant erfordert etwas Bastelarbeit, denn hier muss erst hintenrum der Token der App ausgelesen werden. Dazu benötigt man die App allerdings in der Version v3.4.2 oder niedriger. Die aktuelle Version erlaubt das Auslesen des Tokens nicht mehr. Jon Kristian hat für den AL-KO eine Home Assistant Integration gebaut, die man über HACS installieren kann.

Einfache Bedienung mit großem, aussagekräftigen Display

Ich verstehe nicht, warum die Hersteller das nicht auf einem einfachen Weg zugänglich machen. Es wäre ein schlagkräftiges Verkaufsargument.

Also, AL-KO: Gebt die Schnittstelle frei und ihr habt eine Menge an Home Assistant Anwendern als potenzielle Kunden auf eurer Seite!

Zumindest ist AL-KO schon mal so weit, dass es eine Alexa und IFTTT-Anbindung gibt. Gewillt und fähig ist man offenbar grundsätzlich.

Mähwerk mit großen Messern

Jetzt kommt er, samt Ladestation, erst noch einmal ins Winterquartier. Bei uns wird es sicher noch einmal starken Frost und Schnee geben. Ab Mitte April dürfte er dauerhaft zum Einsatz kommen. Dann gibt es auch weitere Erfahrungswerte und Tests mit dem A-KO Robolinho 1300 W. Es muss nicht immer Husqvarna und Gardena sein.

Letzte Aktualisierung am 4.06.2026 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

5 Kommentare zu „AL-KO Robolinho 1300 W Mähroboter – erster Testlauf erfolgreich“

  1. Dietmar Haese

    Moin zusammen
    Wir hatten den Robolinho 3000, in seiner 10ten Saison wurde er wirr, kannte sich selber nicht mehr, blieb irgendwo stehen und ging aus, ist auch nicht mehr zur Ladestation zurück gefahren, Akku war oft noch bei 60%.
    Mit dem Kollegen waren wir sehr zufrieden, hat sich sehr selten irgendwo festgefahren, hat wirklich still und unauffällig seinen Job gemacht. Das war schon wirklich ein guter Helfer in unserem Garten.
    Jedenfalls mußte ein neuer her.
    Wir hatten uns daraufhin wieder für AL_KO entschieden: den 1300
    Schon beim Kalibrieren ist aufgefallen, er fährt weit über die verlegten Mähfix Steine und nicht dadrauf entlang. Ich weiß nicht wo hier der Sensor verbaut wurde, der den Draht aufspührt, muß wohl mittig verbaut sein. Also kann ich Randmähen schon mal vergessen.
    Ich muß auch jeden Abend kucken gehen ob er überhaupt am Draht wieder zurück zur Ladestation gefunden hat oder irgendwo hängen geblieben ist.
    Am Rand am Draht entlang ist schlicht weg eine Katstrophe.
    Mit unserem W-LAN konnte er sich überhaupt nicht verbinden, also hab ich erst gar nicht die App installiert.
    Er fährt auch so seine Runden.
    In meinen Augen hat AL_KO das Produkt verschlimmbessert. Der wird auch definitiv bei uns nicht alt werden.
    Für uns ist das der letzte Robolinho.
    Dietmar

    1. Bei uns läuft der 1300er ohne jegliche Probleme, obwohl unser Grundstück ziemlich anspruchsvoll ist. Einzig die API (ich steuere ihn per Home Assistant, da ich da z. B. meine Wetterstation als Regensensor nutzen kann) ist es unzuverlässig. Die Hardware selbst ist aber absolut unproblematisch. Ich habe den Vergleich zu einigen Mähern von Freunden und Kollegen (oft deutlich teurer, oder auch ohne Begrenzungsdraht) und da scheine ich das zuverlässigste Gerät zu haben.

  2. Michael

    Hallo,

    das klingt alles sehr gut. Wie sind die Erfahrungen jetzt nach der Saison? Ist die APP verbessert worden?

    Gruß Micha

    1. Die App funktioniert jetzt. Allerdings ist die Verarbeitung von Befehlen oft verzögert. Man bekommt eine Fehlermeldung, dass der Mähvorgang nicht gestartet werden konnte – der Mäher fährt dann aber trotzdem. Scheinbar ist deren Server ziemlich ausgelastet, sodass es hier zu Verzögerungen kommt. Das habe ich auch festgestellt, wenn man direkt mit der API arbeitet (in Home Assistant).

      Ansonsten fährt und mäht der AL-KO absolut perfekt und zuverlässig. Er fährt sich nie fest, findet immer die Ladestation und läuft wie ein Uhrwerk. Die Klingen habe ich 3x nachgeschliffen, sodass ich noch immer mit dem ersten Satz fahre.

  3. Sebastian

    Spannend. Ich hab letztes Jahr für unsere Laube auch überlegt da man da ja nicht so oft ist und dann immer erst mähen müsste. Aber die Preise sind nicht ohne (wie beim Sauger) und dann eben die Sache mit dem Draht bzw Bewässerung. Eigentlich müsste man das dann auch richtig verlegen und kann keinen Schlauch (wie jetzt) liegen lassen zum Bewässern. Mal sehen wie ich dies Jahr Lust oder Frust wieder hab ?