„Hold you fast, older!“ wollte ich da schon rufen, als ich diese Ankündigung gelesen haben. Photoshop CC und Lightroom 5 für 9,99 Dollar pro Monat? Das hört sich doch sehr gut an! Leider gibt es doch einen Haken!

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Dieser Beitrag wurde 2013 veröffentlicht.
Seitdem hat sich viel getan und manche Informationen und Links sind vielleicht nicht mehr aktuell!

Adobe hat für die Creative Cloud viel Kritik bekommen. Viele wollen sich nicht mit einem Vertrag binden, der die Nutzung der Software nur so lange erlaubt, wie man die Creative Cloud auch abonniert hat. Zudem verwirrte die Namensgebung viele, da die meisten wohl dachten, die Software würde irgendwie im Internet laufen, man müsste die Daten dort zwingend speichern und ohne Internetverbindung würde gar nichts gehen.

Folgt nachbelichtet auf Facebook, Twitter, Instagram, Pinterest und YouTube

Das stimmt natürlich nicht, da es sich auch bei den Creative Cloud Programmen um ganz normale Anwendungen handelt, die auf dem eigenen Rechner installiert werden und laufen.

Zurück zum neuen Angebot: Gerade die Fotografen wollten ein CC Abo, in dem nur Photoshop und Lightroom enthalten ist und das zu einem attraktiven – oder zumindest angemessenen – Preis.


Adobe hörte wohl das Rufen und bietet beide Anwendungen in den USA für 9,99 Dollar pro Monat an, sobald die finale Version von Lightroom 5.2 zur Verfügung steht. Der Haken daran: Ihr müsst eine Lizenz von Photoshop ab Version CS3 besitzen und das Angebot ist bis zum 31.12.13 befristet. Die Verfügbarkeit von Lightroom 5.2 wird mit „a couple of Weeks“ angegeben. Wir müssen uns also auch noch auf Lightroom 5.2 etwas gedulden.

Was ich nicht verstehe: Mit einem solchen Angebot, also Photoshop und Lightroom in einem wirklich günstigen Abo, ohne dass man dazu eine Vorversion nachweisen müsste, könnte Adobe wohl jede Menge Nutzer gewinnen. Da das Abo ohnehin wieder 1:1 in Euro umgerechnet werden würde, wären 9,99 Euro für viele sicher mehr als tragbar, bewegt sich das doch im Bereich eines Spotify-Abos. Aber die werden schon wissen was sie tun …

via fstoppers.com

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18 Responses

    • Markus Dollinger

      Das geht – ich mache das auch. Ich habe die Creative Cloud sowohl auf meinem PC, als auch auf meinem Macbook.

      Antworten
  1. lichtbildwerkerin

    Als CS6-User habe ich das Angebot genutzt, alle Adobe-Programme für 25€ monatlich für ein Jahr zu nutzen. Was danach kommt, weiß ich auch noch nicht, aber alle Programme braucht ja kein Mensch, zum Ausprobieren aber mal interessant. Arbeiten tue ich aber gern mit aktuellen Versionen…… 🙁
    Dass Adobe die Programme nicht verschleudert kann ich verstehen, dafür sind sie zu gut, sonst könnte man ja ohne zu murren auf kostengünstigere ausweichen, was aber nur wenige möchten. Ein Problem in der Vergangenheit war sicher auch, dass so unendlich viele Raubkopien im Umlauf waren. Ich kenne tatsächlich privat niemanden, der für PS bezahlt hätte. Andererseits soll ja auch CC schon wieder gehackt worden sein.
    Nun, wie dem auch sei, die regulären Abo-Preise finde ich viel zu teuer, da man sich im Grunde dauerhaft bindet, so ich es richtig verstanden habe. Hat man kein Abo mehr, kann man die Programme nicht mehr nutzen.

    Antworten
  2. Stefan

    Durch meinen Vater habe ich CS5 aber monatlich Bezahlen ist für mich nichts! Was soll ich denn machen wenn ich nicht monatlich zahlen will?

    Antworten
  3. Hannes Moser

    öööhhhm, ich hap photoshop CC – kostet mich ca. € 25,– im monat – werde ich jetzt „umgestellt“ auf das neue Abo ?

    Antworten
    • Markus Dollinger

      Laut Adobe werden alle, die Photoshop CC derzeit als Einzelanwendung abonniert haben automatisch in das neue Programm übernommen und zahlen dann nur noch die 9,99 $ (oder was es auch immer bei uns kosten wird). Die Chancen sind also groß, dass du in Zukunft sparen kannst.

      Antworten
    • Sebastian

      Bedeutet das, das man also noch schnell ein 25 Eur Abo abschließt und dann bald weniger zahlt? Denn wenn man erst dann das abschließt muss ja doch die alte Version nachweisen. Oder ist das jetzt auch pflicht?

      Antworten
      • Markus Dollinger

        Das ist eine sehr gute Frage! Vielleicht bekomme ich etwas darüber heraus …

  4. Oguzhan Taskin

    Ich hoffe das jetzt die Konkurenz wach wird, weil man hier klar sieht, das Adobe durch seine Monopolstellung derbe Finanzpolitik betreibt und somit Zwangsgebühren.

    Es gibt bis heute keine plausible Erklärung dafür, wieso man ein Adobepacket nur abonieren kann, bisher lief es doch gut und Adobe hat genug verdient.
    Aber es scheint so, das durch Geld, einige Unterhnehmen von der Gier infiziert werden.

    Das Angebot zeitlich zu beschränken und ebenso nur für Kunden von CS3 und aufwärts … was soll das ?

    Im Grunde wollen sie damit nur einige Sympathiepunkte gewinnen, weil der Ruf von Adobe natürlich derzeit ein schlechter Schufaeintrag ist … es ist nur eine geschickte Marketingpolitik, um einiges von den bösen Blicken der Anwender zu besänftigen, aber wie oben erwähnt, auch nur für einen „kleinen Kreis“.

    Natürlich will Adobe nicht, dass „viele“ von diesem Angebot profitieren, denn die Gier sitzt ja im Nacken.

    Alleine die Gesinnung, den Usern so eine Finanzpolitik aufzuzwingen ist so ähnlich, wie Microsoft es mit der XBoxOne versucht hat. Die Konsequenz war ein riesen Shitstorm der Gamer, so dass Microsoft alle „schachsinnmassnahmen“ zurück genommen hat.

    Die Adobeuser scheinen in meinen Augen wie Schafe zu sein, die alles mit sich machen lassen und den Sinn und Zweck eines „boykotts“ nicht kennen, ebenso den damit verbundene Macht.

    Antworten
    • Markus Dollinger

      Ich verstehe auch nicht, warum man nicht mit einem attraktiven Preis ohne Vorbedingungen auf User zugehen kann, die vielleicht jetzt noch gecrackte Versionen benutzen.

      Auf der anderen Seite weiß Adobe, dass es keine Alternativen gibt und im Business-Umfeld sind auch die Preise für die Adobe Suite oder CC Abos eher „Peanuts“, vergleicht man das mal mit Lizenzgebühren für ERP Software oder andere Wartungsverträge.

      Antworten
      • Oguzhan Taskin

        Das einzige was ich daraus verstehe ist es die „Kuh zu melken“, bis zum letzten Tropfen, da sich die Software in der Industrie etabliert hat und durch den Mangel an Alternativen, die Gelegenheit dazu jetzt bietet.
        Geldmacherei …

      • Markus Dollinger

        Aber so ist es halt auch beim Benzin oder Wohnungen in München …

  5. Ralph Strauß

    9,99€ zzgl MwSt versteht sich. Sind dann im Jahr auch 142€. Finde das Angebot für die gebotene Leistung, Photoshop CC und Lightroom und Behance aber dennoch gut. Aber wie lange werden die den Preis halten und nicht 1-2 Jahren erhöhen.

    Antworten
  6. Markus

    Das Kernproblem für mich ist nicht zwingend die Preispolitik, sondern viel mehr das „DayAfterPrison“, also die NICHT-Verfügbarkeit der Software nach dem Ablauf des Abo und die damit verbundenen Probleme. Folglich entscheide ich heute, dass ich für sehr lange Zeit einen heute unbekannten Beitrag zahlen muss. Da helfen MIR die günstigen Einstiegshürden rein gar nichts.

    Antworten
  7. Dirk

    Im ersten Moment dachte ich, „Schönes Angebot.“ Nun besitze ich keine CS3 Lizenz, da mir Photoshop bisher immer zu teuer und zu groß war. Ich war mit Lightroom zufrieden, habe aber immer auf Photoshop geschielt. Mittlerweile verwende ich allerdings DxO und bin für meine Ansprüche zufrieden. Aber ich denke auch, dass ohne diese Lizenzrestriktion viele aufspringen würden. Aber so … und wie geht es nach dem 31.12.13 weiter?

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