Die Musikproduktion auf dem PC ist wohl eine der kritischsten Anwendungen überhaupt. Sie erfordert ein wirklich 100% stabiles System und kann einen Rechner bis über seine Leistungsgrenzen hinaus auslasten. Momentan ranken sich wieder einige Mythen um schlechte DCP Latenzen und ob Windows 8 überhaupt als DAW (Digital Audio Workstation) tauge. Ich habe mir das mal genau angesehen.

Dieser Beitrag wurde 2012 veröffentlicht.
Seitdem hat sich viel getan und manche Informationen und Links sind vielleicht nicht mehr aktuell!

Die Recording-Foren quellen gerade wieder über wenn es um das Thema Windows 8 und Musikproduktion geht. Besonders wird ein Thema aufgerufen: Die schlechten Werte beim DPC-Latency-Checker.

Zu Erklärung: Der „Deferred Procedure Call“ ist ein Mechanismus bei Windows, der es dem Betriebssystem erlaubt, Aufgaben mit hoher Priorität den Vorrang vor anderen Aufgaben zu geben. So eine Aufgabe mit hoher Priorität könnte z. B. der Datenverkehr einer Netzwerkkarte sein, die in der Tat häufig für DPC-Spitzen verantwortlich sind.

Für den Musiker bedeuten hohe DPC-Werte, dass es Aussetzer bei der Aufnahme und Wiedergabe gibt. Um diese DPC-Latenz zu messen, gibt es den kostenlosen DPC-Latency-Checker.

Unter Windows 7 zeigt dieser, auf einem für Audio-Aufgaben geeigneten System, typische Werte von wenigen Mikrosekunden bis gut 200 Mikrosekunden.

 

DPC Latenzen unter Windows 7

Unter Windows 8 zeigt diese Tool aber nun wohl bei nahezu allen Anwendern Werte von über 1000 Microsekunden, was tatsächlich deutlich zuviel wäre … wäre es Windows 7.

DPC Latenz unter Windows 8

Hakt man in den Foren ein bisschen nach, ob denn derjenige überhaupt Audio-Probleme (Aussetzer, Knackser etc.) hätte kommt häufig heraus, dass eigentlich alles wunderbar läuft.

Genau das ist auch meine Beobachtung, die ich mit den DAWs Steinberg Cubase 5.5, Ableton Live 8.4, Studio One 2.06, Samplitude Pro X und Reaper 4.26 gemacht habe.

Grundlage meiner Beobachtungen war der Rechner, den ich in meinem Bericht über Windows 8 bereits genauer spezifiziert habe. Zudem war ein MOTU 828 Mk II Firewire-Audiointerface mit den neusten Treibern am Start. Bei meinem Windows 8 handelt es sich um die finale 64-bit Verkaufsversion Windows 8 Pro, also keine Consumer Preview oder RTM.

Windows 8 Pro

Bei mir zeigt sich ganz deutlich, dass Windows 8 trotz vermeintlich höherer DPC-Latenzen absolut stabil und „knackfrei“ läuft. Mehr noch: Ich erreiche hier deutlich geringen Ein- und Ausgangslatenzen mit meinem Audiointerface, als unter Windows 7. Gleichzeitig ist bei gleichen Projekten die Systemlast – je nach DAW-Software – um bis zu 15% geringer. Mit dem MOTU 828 Mk II erreiche ich nun stabile 64 Samples, wohin gegen es unter Windows 7 128 Samples sein mussten, wollte man ohne Aussetzer arbeiten.

Analysen und Folgerungen: Wer viel misst, misst viel Mist!

Microsoft hat bei Windows 8 sehr viel unter der Haube gedreht, was durch die Diskussionen über „The GUI formerly known as Metro“ meist völlig unterging. So wurden viele Systemdienste entweder komplett abgeschafft oder werden „on demand“ gestartet. Das kann man schon daran erkennen, dass Windows 8 deutlich weniger RAM belegt als Windows 7. Auch der Zugriff auf SSD-Laufwerke wurde verbessert. Noch tiefer im System wurden z.B. die Kernelzugriffe verringert, was ohnehin zu besseren Eigenschaften für Audioanwendungen führt.

Wie schon mein alter Dozent – ein Dipl. Ing. für Nachrichtentechnik zu sagen pflegte: „Wer viel misst, misst viel Mist!“ Und genau das haben wir beim Thema Windows 8 und DPC-Latenzen! Jeder stürzt sich wieder einmal darauf, was die Messtools anzeigen, ohne das kritisch zu bewerten und ohne überhaupt zu wissen, was er da eigentlich misst. Denn eigentlich ist alles noch viel einfacher:

Hätte man auf der Seite der Programmierer des DPC Latency Tools mal genau nachgelesen, hätte folgendes sofortige Erleuchtung gebracht:

Windows 8 Compatibility: The DPC latency utility runs on Windows 8 but does not show correct values. The output suggests that the Windows 8 kernel performs badly and introduces a constant latency of one millisecond which is not the case in practice. DPCs in the Windows 8 kernel behave identical to Windows 7. The utility produces incorrect results because the implementation of kernel timers has changed in Windows 8 which causes a side effect with the measuring algorithm used by the utility. Thesycon is working on a new version of the DPC latency utility and will make it available on this site as soon as it is finished.

Tja, eigentlich läuft ja alles wunderbar, aber das Tool sagt, es läuft überhaupt nicht gut! Der Grund ist, das Tool misst einfach falsche Werte!

Auf Hardware, auf dem DAW-Anwendungen unter Windows 7 schon gut lief, werden diese unter Windows 8 mindesten genau so gut funktionieren, oder wie in meinem Fall sogar deutlich besser. Auch wenn viele Hersteller sich noch zieren ein „Windows 8 compatible“ auf die Packung zu kleben konnte ich feststellen, dass es weder mit Cubase 5.5, Ableton Live, Reaper, Samplitude Pro X oder Studio One 2 Probleme gab.

Wenn man die Screenshots des DPC-Latency Checkers in den Foren miteinander vergleicht fällt auch auf, dass sie praktisch überall gleich aussehen – auch das sollte einen stutzig machen.

Zwar habe ich Cakewalk nicht in meine Tests mit einbezogen, aber die Programmierer von Cakewalk haben sich auch einmal sehr genau der Windows 8 Thematik angenommen und kommen zu einem ganz ähnlichen Ergebnis: http://blog.cakewalk.com/windows-8-a-benchmark-for-music-production-applications/

Das Fazit von den Cakewalk-Leuten über Cakewalk X1 und Windows 8 ist: Keine Probleme, bessere Performance und auch ohne spezielle Anpassungen von Cakewalk läuft es bereit jetzt absolut stabil und performant.

Fazit:

Die Diskussionen über die DPC-Latenzen sind einfach Dünnsinn ohne jegliche Grundlage, denn hätte man mal genau hingesehen hätte man festgestellt, dass das „Messgerät“ einfach falsche Werte ausgibt.

Der Abschuss ist allerdings ein ein Tool, das sich „SmithsonMartin DPC Latency Enhancer“ nennt und Verbesserungen der Latenz verspricht. Lasst bitte von solchem Blödsinn die Finger, denn es wird nirgends erklärt wie das funktionieren soll und DPC-Latenzen lassen sich nicht so einfach tweaken.

Windows 8 ist wohl die bisher stabilste Windows-Plattform für Audio-Anwendungen und Recording. Teilweise sind dramatisch bessere Performance-Verbesserungen bei gleicher Hard- und Software feststellbar, die unter Windows 7 nur mit Investitionen in Hardware zu erreichen wären. Es gibt also keinen Grund, sich als Musiker nicht auf Windows 8 zu freuen … und auch das mit der Modern UI ist wirklich nicht so wild und teilweise sogar ganz praktisch.

12 Stimmen mit u-he DIVA gleichzeitig bei 5,6% CPU Auslastung

Der hervorragender, aber als CPU-Fresser bekannter Synthesizer DIVA von u-he benötigte bei 64 Samples und 12 Stimmen gleichzeitig gerade mal 5,6% der CPU. Unter Windows 7 kam ich gerade mal auf 96 Samples und hatte fast 9% Auslastung. Noch Fragen?

 

22 Responses

  1. rf (@cybix)

    Erfahrungen mit Win8, i7 quad core, 16 gb ram und Steinberg Cubase: Läuft sehr stabil, einzig der Lüfter läuft bei Start des Programms unter Volllast. (Auch ohne weitere Aktivitäten bleibt der Lüfter unter Vollast). Das Notebook wird extrem warm. Für Liveeinsatz ist dieser Zustand bedenklich. Kennt jemand dafür eine Lösung?

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  2. ????

    Fummelt nur weiter mit dem winzigen und unübersichtlichen Startmenü links unten (wer braucht schon Readme.txt) herum, ich liebe Metro – als langjähriger Windows User. Man muss sich nur ein wenig damit auseinandersetzen. Mit den richtigen Shortcuts (die Windows Taste nimmt nun einen wichtigen Stellenwert ein – Windows+I z.B.) bin ich schneller als jemals zuvor. Die Superbar vom normalen Desktop lasse ich ausblenden und frei von jeglichen Symbolen, so ist noch mehr Platz. Somit nimmt der Desktop einen Stellenwert ein wie damals DOS – eine reine Oberfläche für Programme mit komplexeren Abläufen oder Konfigurationsmöglichkeiten.
    Will ich schnell eine Anwendung starten drücke ich einfach die Windows Taste und tippe die ersten 2-3 Buchstaben ein, Cursortasten zum Navigieren bei mehreren Einträgen, Enter zum bestätigen – wie schon zuvor bei Windows 7. Das Apps Prinzip finde ich klasse – jede Anwendung hat das „Einstellungen“ Menü an der selben Stelle im einheitlichem/gelungenem Design. Kein Suchen mehr ob dieser Eintrag bei „Datei“ oder „Extras“ versteckt ist. Hier und da sind ein paar Bugs in Sachen Internet / Messaging zu finden, aber das wird sicher alles noch gepatcht. In Sachen Audio-Performance wurde ja bereits alles gesagt. Alles in allem war Windows 8 für mich der richtige Schritt. Hoffentlich kapieren das auch die anderen User.

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  3. Tobias

    @falk genau auf solche sinnfreien kommentare, wie von dir zur neuen Win8-GUI können wir getrost verzichten. hast es noch gar nicht ausprobiert, aber spielst dich als großer missachter und aufrufer zum boykott des neuen betriebssystems auf. was schwachsinnig ist und was nicht bestimmst zum glück nicht du. ich werde genauso offen und ohne voreingenommen zu sein das ganze testen, wie hoffentlich viele andere user und nicht diese verbohrte einstellung von dir annehmen.

    viel spaß noch beim warten auf Win 9.

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  4. Peter

    Nochmals danke Markus für diesen super Artikel. Hat mich motiviert, vorgestern Win8 zu installieren. Vorher natürlich noch System-Backup mit Ghost gemacht für den Fall der Fälle. Aber das bisherige Ergebnis ist super:

    1. Konnte Win 8 problemlos über Win7 drüberinstallieren und hab mir somit mehrere Tage Arbeit gespart, alle Plugins neu zu installieren.
    2. Alle Plugins laufen, bisher kein einziges Problem aufgetreten.
    3. Deutliche Performance-Steigerung gegenüber Win7.

    Selbst die viel kritisierten Kacheln gefallen mir nach zwei Tagen Umgewöhnung mittlerweile recht gut und haben in meinen Augen sogar gewisse Vorteile.

    Ist schon amüsant, wieviele „Experten“ in den verschiedensten Foren über Windows 8 herziehen, ohne bisher selber Erfahrungen damit gesammelt zu haben. Für was gibt es Backupprogramme, mit denen man problemlos wieder auf sein vorheriges System zurückwechseln kann.

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  5. falk

    Ich finde den Artikel nicht gerade gelungen. Die angeblichen Vorteile hinsichtlich geringfügiger Verbesserungen im Bereich ASIO Buffer und CPU Zeiten sind einfach zu gering und zu vage. Das liegt alles im Bereich von Messungenauigkeiten, weil auf einem solchen System ja auch noch Hintergrundprozesse laufen.
    Viel interessanter wäre es gewesen, einen als DAW gut getunten Windows 7 Rechner zu nehmen und die Messungen auch auf einem solchen System zu wiederholen.
    Wer jetzt voreilig auf Windows 8 umsteigt, wird ziemlich sicher einfach nur Probleme bekommen, weil vermutlich nicht alle tools und applikationen schon soweit sind, windows 8 optimal zu unterstützen. Das ist ja auch selbst bei Apple nicht anders, wenn die ihr OS upgraden.
    Ausserdem ist Windows 8 mit seiner kruden Kacheloberfläche sowas von verbaut, wer sich sowas an tun will der soll wirklich leiden. Eine Frechheit, was einem Microsoft da zumutet.
    Man hätte es wenigstens konfigurierbar machen sollen, um Firmen und Power user nicht zu verprellen.

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    • Markus Dollinger

      Ist ja gut, dass ich das so gemacht habe ! Der Vergleich lief auf identischer Hardware mit identischer Software jeweils unter Windows 7 und Windows 8. Windows 8 war hier definitiv performanter und das sind auch keine Messungenauigkeiten (ich komme aus der Nachrichtentechnik/Tontechnik).

      Hinsichtlich der Anwendungsunterstützung gibt es keine Probleme, da Win 8 komplett Win 7 kompatibel ist.

      An die Kacheloberfläche gewöhnt man sich schnell und wenn man in Cubase/Ableton/Reaper/Studio One/Samplitude oder was es sonst noch gibt arbeitet, sieht man ja davon auch nichts …

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      • falk

        Wie sind denn die Performance Werte einer gut getunten Win7 Installation im Vergleich zu Windows 8 ? Das fänd ich viel interessanter. VIelleicht muss man ja aus Gründen der Audio Performance deswegen nicht unbedingt auf Win8 upgraden…. Das wäre natürlich wünschenswert wegen Metro.

        Ich kann an dieser Stelle nur betonen, dass man noch viel aus Windows 7 herausholen kann. Ich habe jedenfalls meinen Rechner um rund 150-180µs kernel latency optimiert bekommen und das sind Welten im Vergleich zu vorher. Keine Knackser mehr. Und eine ASIO Buffersize von 32 ist möglich (je nach Anwendung).

        Es wäre also viel interessanter, ein optimiertes Win7 gegen Win8 antreten zu lassen und dann zu schauen, ob Windows 8 dann immer noch wesentliche Performance Vorteile bringt. Ansonsten kann man sich den Schritt eigentlich schön sparen, siehe Vista.

    • Peter

      Sorry Falk, aber dein Kommentar ist ziemlich daneben.
      1. Wenn du meinst, ein Test mit einem anderen Herangehen wäre besser gewesen, dann mach du das doch, aber stänker hier nicht rum.
      2. Wenn du so abfällig über Win8 herziehst, nur weil dir das neue Design nicht gefällt, bin ich mir nicht sicher, ob ich dich überhaupt ernst nehmen kann. Denn mir ist bei einem OS das, was unter der Haube steckt, bei weitem wichtiger als die Optik.
      Nichts für ungut, Peter

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  6. Sabian

    Auch von mir ganz herzlichen Dank für diesen wirklich einmal fundierten Artikel. Ich bin ehrlich gesagt noch immer auf Win XP, da ich auch noch einen recht alten Rechner habe. Da ich mir ohnehin neue Hardware anschaffen wollte werde ich wohl auch auf Windows 8 umsteigen.

    Viele Dank für deine Mühe und die tolle Seite, auch wenn mehr Musikthemen kommen könnten!

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    • Markus

      Da hab ich eine positive Nachricht für dich: Es sind einige Musik-Themen in Arbeit, die ziemlich interessant werden dürften 😉

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  7. Markus

    Mein MOTU Treiber (Version 4.0.53503) war nicht explizit für Windows 8 ausgewiesen, läuft aber trotzdem einwandfrei. Der Treiber für das Focusrite Liquid Saffire 56 mit Mixcontrol 3.0 funktioniert ebenso.

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  8. Alexander

    Danke für den super Artikel!
    Bin auch gerade am überlegen, ob ich Windows 8 installieren soll.
    Super das Cubase anscheinend ohne Probleme läuft.

    Hat schon irgendwer Erfahrungen mit den Audio-Interface Treibern gemacht? Sollte ein Windows 7 Treiber auf Windows 8 laufen?
    Habe hier das Steinberg MR816CSX.

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    • Markus

      Übrigens komme ich nun auch mit dem Saffire 56 auf 64 Samples, obwohl das unter Windows 7 eigentlich immer 256 gebraucht hat …

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      • falk

        Ich komme mit Focusrite LS 56 und Win7 – mit native firewire treiber und Mixcontrol 3.0 – und einem gut eingestellten system runter auf 32 samples wenn ich latenzfrei eine Gitarre mit line in einspielen möchte (und ein VST verwende). Ich fürchte Win8 ist over hyped … Wenns wirklich was ist, werde ich jedenfalls auf 9 warten und hoffen, dass Metro draussen ist. Sonst wird mein nächster Rechner nen Apple, aber erst wenn sich mein Rechner komplett verabschiedet.

      • Markus Dollinger

        Ich habe hier auch einen Mac, aber wenn die gleiche Leistungsfähigkeit bei einem Mac möchte, die mein PC hat, wäre ich gute 4000 Euro los …

        Ist aber halt Geschmackssache. Ich arbeite mit einem Mac jetzt nicht schneller oder besser und seit ich Windows 8 habe bin ich wieder zu 80% am PC.

      • falk

        Darum sitze ich die Sache erst mal aus und hoffe auf Win 9 …. 🙂

      • falk

        Geschmackssache ? Das trifft nicht den Kern. Bei einer GUI gehts neben der Optik vor allem um Funktionalität. Einem ausgewachsenen PC mal eben so zwangsweise eine abgespeckte Handset/Tablett-Oberfläche zu spendieren ist totaler Mumpitz und irgendwie auch ziemlich dreist von Microsoft.
        Ich hoffe dass sich auch andere User diesem Schwachsinn verweigern, damit man sich bei Windows 9 vielleicht „zumindest“ die GUI auswählen darf, was ja nun nicht so das Problem sein sollte. Bei der ersten preview version liess sich das ja noch per registry entry ändern. Aber was machen die Redmonder, bauen das auch noch aus, weil die guten Brainwashed von Ballmer sind oder was ?! Bei Unix wäre es sogar einfach nur der Restart eines Window Managers… Aber so viel Modularität wäre ja echt zu viel verlangt … das wäre aber zumindest mal ne Innovation gewesen.

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