Schlechtere Bildqualität durch RAW!

Na, jetzt ist mancher bestimmt erschrocken 🙂 !

vergleich_jpg.jpgBei meinem Artikel über den Rauschfilter Nik Dfine 2.0, hatte ich verschiedene Bilder zum Probieren am Start. Unter vielen anderen auch eines der wenigen JPEGs von meiner D80. Dieses Foto war in der Einstellung RAW+JPG Fine gemacht, also zwei Versionen des gleichen Bildes, eben einmal als RAW und einmal als JPG in höchster Auflösung.

Wie ihr aus meinen anderen Postings wisst, fotografiere ich seit längerer Zeit ausschließlich in RAW, da ich die Bearbeitungsmöglichkeiten sehr schätze. Was mir jedoch beim Vergleich dieser beiden an sich identischen Bildern auffiel war, dass das JPG deutlich besser aussah, als das bearbeitete RAW. Das JPG war schärfer, die Farbtöne (vor allem rot) waren näher am Original und am meisten fiel das sehr viel geringere Rauschen der JPEG-Version auf.

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Oh Rauschreduzierung – dein Name ist NIK!

Aloha Rauschgeplagte!

Nik VergleichAktuelle Digitalkameras – auch die aus der systembedingt rauschärmeren SLR-Liga – neigen doch noch immer zu Bildrauschen, gerade wenn es bei den D-SLRs mal über die 640-800 ISO hinaus geht. Das ist zwar auf 10×15 Abzügen kein Thema, da normalerweise unsichtbar, aber gerade wenn man im Stockfotobereich tätig ist, einer der häufigsten Gründe für die Ablehnung eingereichter Bilder.

Besonders ärgerlich entwickelt sich selbst minimales Rauschen, wenn es um umfangreichere Bildbearbeitung, wie das Aufhellen von Schattenpartien oder die Steigerung der Farbsättigung geht.

Man nimmt also entweder die mitgelieferten Rauschfilter der Bildbearbeitungssoftware oder des RAW-Konverters zur Hilfe, die aber meistens nicht die absoluten Jubelergebnisse abliefern, entrauscht von Hand mittels Ebenenmasken und div. Weichzeichnern im LAB-Farbmodus, was wiederum sehr mühsam ist, oder man greift zu den Lösungen von Drittanbietern wie z.B. NeatImage, Noise Ninja (meiner bisherigen Wahl) oder den vielen anderen.

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