Never a Nikon? Der Kamerahersteller tritt ins Fettnäpfchen

Auweia! Da hat Nikon nun was an der Backe, denn Tierschützer sind sauer auf den japanischen Kamerahersteller. Nikon stellt ja neben den bekannten Kameras auch noch allerlei anderes optisches Gerät her, darunter auch Zielfernrohre für Gewehre. Hier ist man nun wohl etwas über das Ziel „hinausgeschossen“.

Was war passiert? Nikon bewarb ein Zielfernrohr mit dem Produktnamen „Monarch African“ mit der Aussage: „Für alle jene, die das riskante Abenteuer auf dem Schwarzen Kontinent suchen, hat Nikon eine neue Zielfernrohrserie, die mehr als bereit ist für die Jagd.“, so zitiert das britische Fotomagazin Amateur Photographer (AP).

Das hat die Tierschutzorganisation Viva! dazu bewogen, zu einem Boykott von Nikon aufzurufen, dem sich mittlerweile über 1888 Leute angeschlossen haben.

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Never a Nikon
Never a Nikon

Prominentester Teilnehmer an dieser Aktion ist wohl der Tierfotograf Stefano Unterthiner, der u. a. für National Geographic, Geo und BBC Wildlife unterwegs ist. Er könne nicht verstehen, wie Nikon die Jagd nach Trophäen unterstützen kann. So zitiert ihn die Zeitschrift AP.

Die Seite zum Zielfernrohr „Monarch African“ ist momentan auf jeden Fall offline.

Meiner Meinung nach ist ja nichts gegen die Tatsache zu sagen, dass Nikon Zielfernrohre verkauft. Allerdings ist die Wortwahl schon sehr ungeschickt und mit der Jagd auf exotische Tiere in Afrika kann man heute nur noch sehr wenige Idioten begeistern, wie den spanischen König Juan Carlos – wir erinnern uns

via heise foto

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