Die neue Nikon Df spaltet die Fotogemeinde. Für die einen ist es eine der begehrenswertesten Kameras, für die anderen eine teure und schlecht ausgestattete Kamera für Leute mit zuviel Geld. Ich habe einmal ein paar Seiten mit Informationen, Meinungen und Tests zur Nikon Df zusammengetragen.

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Dieser Beitrag wurde 2013 veröffentlicht.
Seitdem hat sich viel getan und manche Informationen und Links sind vielleicht nicht mehr aktuell!

Auch ich hatte einfach einmal aus dem Bauch heraus meinen Senf zur Nikon Df niedergeschrieben. Grundsätzlich finde ich das Design toll, weil ich eben aus einer Zeit komme, in der die Spiegelreflexkameras so aussahen. Auf der anderen Seite stimmt mich die geringe Auflösung (16 MP) und das Fehlen einer Videofunktion, die ich eben häufig einsetze, etwas nachdenklich.

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Nikon DF

Nikon DF

Auch der geringe, bzw. nicht vorhandene preisliche Abstand zu den anderen und praktisch immer besser ausgestatteten Vollformatkameras aus dem eigenen Haus, ist nicht ganz nachvollziehbar. So bekommt man das Flagschiff Nikon D800 mittlerweile für knapp über 2000 Euro.

Die Rückseite der Nikon Df

Die Rückseite der Nikon Df

Nikon Rumors vergleicht die technischen Daten und die Ausstattung der Nikon Df mit der D610 und D800

Nikon Df vs. D610
Nikon Df vs. D800

Retro und Konzentration auf das Wesentliche hin oder her: Warum hat man dann die Oberseite der Nikon Df so (mit zwar hübschen) Rädern und Schaltern übersät und nicht eleganter gestaltet. Warum man den Retro-Look nicht auch auf der Rückseite weitergeführt hat, wundert auch Thom Hogan, denn hier sieht die Df aus wie jede andere moderne DSLR.

Nikon Df

Nikon Df

Heise.de fragt sich HIER nur noch „Wo ist der Filmspanner?“

Erste Eindrücke, Tests und Reviews von der Nikon Df gibt es bei der Chip, bei Dkamera, Photoscala und natürlich auch bei dpreview. Natürlich hat auch die alte Nase Ken Rockwell seine Meinung zur Nikon Df. Man mag von ihm halten was man will, aber er gibt sich immer sehr viel Mühe.

Einige Testbilder von der Nikon Df (leider nur als JPEGs) gibt es natürlich direkt bei Nikon HIER.

Viel mehr an handfesten Infos zur Df habe ich leider nicht gefunden. Die YouTube Videos sind meistens nur irgendwelche Diashows mit Kommentaren und auch Beispielfotos aus dem echten Leben sind bislang noch nicht aufgetaucht.

Solltet ihr noch weitere Interessante Tests oder gar Testbilder von der Nikon Df gefunden haben, würde ich mich über einen Kommentar und Link freuen!

Heute auch interessant: Adobe Lightroom 5.3 Release Candidate erschienen

 

 

 

 

 

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7 Responses

  1. Gamel

    Retro hin oder her, wer einen Body mit lichtempfindlichen Chip braucht / sucht und das Geld für eine D4 nicht ausgeben möchte hat damit für knapp 3T € das was er benötigt. Mir stellt sich die Frage, weshalb Nikon den Chip nicht in einen vom Design her aktuellen Body verbaut?!

    Antworten
  2. Jens

    Ich stand bis vorletzte Woche vor der Systementscheidung Nikon-/Canon-Vollformat (nein, ich muss mit Fotografie leider kein Geld verdienen). Die DF hat bei mir exakt den hier beschriebenen Eindruck hinterlassen, weder Fisch noch Fleisch zu sein; einerseits praktisch-manuell Retro (schön), anderseits (bewährter) Mainstream auf der Rückseite. Das ergibt keine stimmige Useability nicht, erst recht nicht zu dem Preis. Die Ergonomie der meisten Nikon-DSLRs mit essentiellen Funktionen wie ISO-Taste hinten oben links oder sonstwo, nur nicht da, wo sie schnell erreichbar ist, ohne die Dreipunktauflage der Kamera aufzugeben, finde ich nicht praxisgerecht. Und die DF macht das ebenso: Für zügiges, aufs Motiv fokussiertes Arbeiten ist die DF mit den Rädchen oben drauf im Vergleich zu praxisoptimierten Designs ungeeignet. Und reines Spielzeug für den Preis… naja, wer’s braucht.
    Dazu noch so was wie die ewigen Querelen um das von Nikon zu lange tolerierte Staubproblem der D600 und einer der 7000er Serie. Wohin wollen die? Was glauben die, was die Konkurrenz macht? Rücksicht nehmen auf einen Markteilnehmer, der sich womöglich in einer Sinnkrise befindet? Nix, die lassen Nikon auf Dauer abschmieren.

    Antworten
    • nachbelichtet

      Laut Nikon möchte man den Fotografen nicht mit „unnützen“ Funktionen wie Videoaufzeichnung ablenken. Auf der anderen Seite übersät man die Oberseite mit unzähligen (gestapelten) Rädchen und Schaltern, die – wie du schon sagts – mit besserer Usability nichts zu tun haben. Klar wird es immer Leute geben, die dafür auch gerne Geld ausgeben. Aber die Kohle wird eben mit sehr guten Massenprodukten gemacht.

      Antworten
      • Jens

        Sie wird ihre Freunde finden, ganz sicher. Hoffentlich knüpft Nikon an alte Qualitäten an und versaubeutelt den Einstand des Modells nicht wieder mit eklatanten Problemen. Es wäre einfach schade, wenn Canon keine mehr oder weniger gleichwertige Konkurrenz hätte.

      • markusbachofner

        Da muss ich Nikon zustimmen, ich finde es auch schade, dass es nicht mehr DSLRs (egal ob Vollformat oder nicht) vom Hersteller Nikon ohne Videofunktion gibt. Momentan habe ich eine D3100, aber da ich in der Fotografie noch weit kommen will, wird meine nächste Kamera (in 2 Jahren ca., sofern nix vergleichbares auf den Markt kommt) eine Nikon Df werden. Auch aufgrund des D4 Sensors. Ich testete die Df mal schnell in nem Fachgeschäft und muss sagen bin beeindruckt. Außerdem habe ich herausgefunden, dass man nicht alles auf MP setzten soll, da dies (desöfteren) nur als Verkaufsanimation gebraucht wird. (: Lg

    • Joschi

      Meiner Meinung nach ist der Ansatz durchaus sehr brauchbar.
      Mir als Nicht-Profi scheinen die Räder oben zwar etwas gross, aber durchaus sinnvoll, da man da immer sofort sieht, was im Moment überhaupt eingestellt ist.
      Wie leicht und schnell das dann im Alltag ein- und umstellbar ist, zeigt dann die definitive Brauchbarkeit.
      Das Handling der Kamera muss natürlich leicht und intuitiv funktionieren!
      Dass sich Nikon hier angeblich nur aufs Wesentliche konzentriert um den Fotografen nicht abzulenken, ist natürlich nur Unfug, da der Fotograf ja selber entscheidet ob er nun Filmen will oder nicht. -> Ich selber finde es heutzutage schon fast ein Muss für eine Kamera!
      Der Profi wird hier aber wohl anders denken.
      Meiner Meinung nach wird der Profi hier sicher eine Kamera zum Fotografieren haben und nicht zum Filmen.
      Würde ich mich in dem Business bewegen, hätte ich zum Filmen eh eine andere…
      Ich habe selber eine D90 und habe die Filmfunktion nur am Anfang ausprobiert und dann, als fast unbrauchbar, nicht mehr gebraucht. Da habe ich eindeutig bessere (Foto-)Kameras benutzt: Panasonic LX-1, iPhone 4S, Panasonic GX-7 und noch andere… (Habe dann halt zwei dabei)
      Schade ist es schon, wenn die Kamera von vorne und der Seite im Retrolook daherkommt und hinten dann nur nach einer modernen Kamera aussieht.
      Ich für mich, hätte ich das Geld für Kamera und Objektive und auch die Zeit mich entsprechend diesem Hobby hinzugeben: Würde zuerst mal die Tests abwarten, was die Kamera effektiv leistet und die Kamera dann mal selber testen, und dann entscheiden ob ich das Teil haben muss oder eben was anderes.
      Mir selber gefällt im Moment die Sony A7/R besonders gut. Die ist zwar nicht so retro, dafür bietet sie für deutlich weniger Geld, Vollformat und Videofunktion und dazu noch ein Klappdisplay für Fotosituationen aus speziellen Winkeln, die ich gerne nutze. (Leider sprengt das auch mein Budget)

      Antworten

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