Datensicherung ist ja eine der Sachen, auf die ich ganz besonders gerne hinweise. Wenn erst einmal die Fotos oder Videos, die MP3-Sammlung oder wichtige Dokumente weg sind ist das Geschrei oft groß. Dabei sollte doch mittlerweile jeder wissen, wie wichtig ein regelmäßiges und richtiges Backup ist. Wenn es um Abbilder ganzer Festplatten geht gibt es auch unter Windows 8 ein eigenes Werkzeug, das aber gut versteckt ist.

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Dieser Beitrag wurde 2013 veröffentlicht.
Seitdem hat sich viel getan und manche Informationen und Links sind vielleicht nicht mehr aktuell!

Mit Windows 8 zog bekanntlich eine Funktion als Standard in das System ein, das sich „Dateiversionsverlauf“ nennt und dem bekannten „Timemachine“ Backup von Apple nicht ganz unähnlich ist. Wie das Backup-System von Windows 8 funktioniert, habe ich HIER erklärt.

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Oft möchte man jedoch die gesamte Systempartition mit Windows, Programmen, Einstellungen und allem Drum und Dran sichern – ein Festplattenabbild oder Image-Backup also. Auch hier habe ich vor einiger Zeit eine kostenlose Software mit dem Namen „RecImg“ vorgestellt. Noch einfacher und ohne zusätzliche Software geht es aber mit Windows 8 Bordmitteln. Übrigens funktioniert dieser Tipp auch mit Windows 7!

Startet mit der Tastenkombination Windowstaste+R eine Eingabeaufforderung und gebt dann den Befehl sdclt gefolgt von der Eingabetaste (Enter) ein.

Systemabbild erstellen unter Windows 8

Systemabbild erstellen unter Windows 8

Im folgenden Fenster wählt ihr links „Systemabbild erstellen“ aus. Nun folgt dieses Fenster, in dem ihr ein Ziel für das Image-Backup auswählen könnt. Idealerweise ist das ein externer Datenträger (USB-Festplatte) oder ein Netzlaufwerk wie z. B. ein NAS-System. Ich nutze übrigens ein QNAP-NAS für meine Backups und wichtigen Daten. Zwar bietet die Funktion auch ein Backup auf DVD an, aber bei heutigen Festplattengrößen wollt ihr bestimmt nicht 10 oder noch mehr DVDs dafür verwenden …

Ziel für das Backup festlegen

Ziel für das Backup festlegen

Nun wird ein komplettes Abbild eurer Windows-Partition auf das gewählte Laufwerk kopiert. Am Ende des Vorgangs oder im vorherigen Dialog fragt Windows, ob ihr einen Wiederherstellungsdatenträger erstellen möchtet. Das solltet ihr unbedingt machen, denn nur mit diesem kann man das Backup auch auf einem anderen Rechner oder auf einer neuen Festplatte wiederherstellen, wenn sich sich verabschiedet hat.

Auch wenn ihr von einer normalen Festplatte auf eine SSD-Umziehen wollt, ist dieser Weg die wohl einfachste Möglichkeit und kommt ganz ohne zusätzliche Programme aus.

 

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