Tascam MiniSTUDIO US-32 und US-42 – USB-Audiointerfaces speziell für Podcasts, Webinare und Live-Streaming

Ich befasse mich ja von Berufs wegen viel mit den Themen Webinare und Live-Streaming. Gerade der gute Ton ist dabei extrem wichtig. Dabei sind aber die wenigsten Podcaster oder Webinar-Anbieter Audiospezialisten und der gute Ton soll so einfach wie möglich zu realisieren sein. Tascam hilft hier mit zwei neuen USB-Audiointerfaces, die speziell für diese Zielgruppe zugeschnitten sind.

Tascam DR-07 Digitalrecorder im Test

Die Auswahl an Digitalrecordern ist in den letzten Monaten enorm gewachsen und auf der diesjährigen Musikmesse konnte man schon wieder neue Modell bewundern. Die Auswahl an Recordern unter 200€ ist jedoch sehr begrenzt. Hier gibt es neben ein paar NoName-Produkten eigentlich nur den Zoom H2 und eben den Tascam DR-07.

[image title=“Der Tascam DR-07 Digitalrecorder im Test“ size=“full“ id=“2845″ align=“center“ linkto=“viewer“ ]

Der DR-07 ist das Einsteigermodell in der Palette der mobilen Digitalrecorder von Tascam. Nach oben hin wird die Produktreihe durch den DR-1 sowie durch das Top-Modell DR-100 abgerundet.

Bedienelemente und Handling

[image title=“Der Tascam DR-07″ size=“medium“ id=“2844″ align=“left“ linkto=“viewer“ ]Der DR-07 ist recht kompakt ausgefallen und mit knapp unter 200g inkl. Akkus und Speicherkarte auch angenehm leicht. Das Gehäuse ist, wie in dieser Preisklasse zu erwarten, aus Kunststoff gefertigt. Dieser ist jedoch gut verarbeitet und nichts knackt oder knirscht. Die wichtigsten Bedienelemente sind nicht doppelt belegt und gut platziert.

[image title=“Tascam DR-07 rechts“ size=“medium“ id=“2843″ align=“left“ linkto=“viewer“ ]Sehr schön ist auch hier der analoge Drehregler zur Einstellung des Aufnahmepegels. Ich mag diese Taster zum Einpegeln einfach nicht, da diese zu umständlich zu bedienen sind. Lediglich die Grundempfindlichkeit muss im Menü eingestellt werden, was jedoch gut erreichbar ist. Dazu aber später mehr.

Die Regelung für die Kopfhörerlautstärke ist dann auch wieder in Form von Tasten gelöst, was aber an dieser Stelle zu verschmerzen ist. Line- und Kopfhörerausgänge sind übrigens voneinander getrennt als eigene 3,5mm Stereoklinkenbuchsen ausgeführt.

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Tascam DP-004 – der Ideenrecorder

[image title=“Tascam DP-004″ size=“medium“ id=“1289″ align=“left“ linkto=“http://nachbelichtet.com/wp-content/uploads//2008/10/tascam_dp-004.jpg“ ]Wenn man als Musiker in den Achtzigern seine Ideen festhalten wollte, war man auf einen Kassettenrecorder angewiesen. Wenn man schon etwas weiter war, hatte man einen 4-Spur Recorder – beliebt waren hier die Portastudios von Tascam. Man konnte eine oder mehrere Spuren gleichzeitig mit unterschiedlichen Signalen aufzeichen oder Overdubs machen. Die Qualität hielt sich in Grenzen und wenn man mehrere Spuren zusammenmixte um wieder Platz für eine weitere Spur zu haben, wurde aus der Aufnahme eher ein „Hifi-Dolby-Stereorauschen“.

Diese Homerecordinglösungen wurden durch entsprechend leistungsfähige Computer und Audioanwendungen abgelöst, mit dessen Hilfe heute jeder Studioqualität erreichen kann.

Wenn es aber darum geht, schnell mal ein paar musikalische Ideen festzuhalten, möchte man eine flexible und mobile Lösung die auch sofort Aufnahmebereit ist. Dies ist ein Grund, warum derzeit die Gattung der „Fieldrecorder“ boomt. Leider bieten diese Recorder meist nur Stereoaufnahme und wenn ein Mehrspurbetrieb möglich ist, ist dieser doch meist recht mühsam zu bedienen.

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Tascam gibt Gigasampler auf

[image title=“gigasampler“ size=“medium“ id=“879″ align=“left“ alt=“Der Nemesys Gigasampler von 1998″ linkto=“http://nachbelichtet.com/wp-content/uploads//2008/07/gigasampler.gif“ ]Meine Güte, was waren das noch für Zeiten! 1998 kommt der berühmt-berüchtigte Gigasampler von Nemesys auf den Markt, ein absoluter Highend-Software-Sampler und der Traum vieler Homerecordler. Der Gigasampler war DAS Synonym für software-basierende Sampler und dürfte wohl vielen späteren Anbietern den Weg geebnet haben.  Sogar ein eigenes Audiosubsystem mit dem Namen GSIF – vergleichbar mit Steinbergs ASIO, hat man sich für den Gigasampler gegönnt.

In einem Test des englischen Fachmagazins Sound On Sound (SOS) vom Dezember 1998, kommt der Tester so richtig ins Schwärmen, nur die Systemanforderungen schmeckten damals nicht so recht, denn man benötigte eine „riesige“ Festplatte und ein leistungsfähiges PC-System. Riesige Festplatte bedeutete damals: 6GB und natürlich am besten per SCSI angebunden. Das System sollte ein Pentium II mit 266 MHz und 128MB RAM sein. Aus heutiger Sicht absolut lächerlich, damals aber wirklich eine Höllenmaschine.

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