Vom Bilderklau, dem Internet und der Realität

Bilderklau und die Veröffentlichung von Fotos ohne Genehmigung, führt immer wieder zu hitzigen Diskussionen. Ein Kommentar in meinem letzten Beitrag, hat mich dazu angeregt, einmal über die Situation bei den Bildrechten und die Realität nachzudenken.

Was ich davon halte und wie man die ungenehmigte Verbreitung von Bildmaterial vielleicht auch positiv sehen kann, möchte ich dir mit diesem Beitrag näherbringen.

Erlebnisse der anderen Art

[image title=“Gangsta“ size=“medium“ id=“3109″ align=“left“ linkto=“full“ ]Das ist mal ganz Off-Topic, aber dieses Erlebnis muss ich Euch einfach mal erzählen.

Eigentlich dachte ich, dass hier, in unserem beschaulichen Kaff Oberkotzau, noch eine relativ heile Welt herrscht. Gestern wurde ich jedoch im Vorsaal unserer örtlichen Sparkasse eines Besseren belehrt.

Der Homie und ich

Ich ging an den ersten von zwei Geldautomaten im Vorraum – die Filiale selbst war schon geschlossen. Am anderen Automaten sehe ich einen jungen Mann, so um die 20, vom Typ „Dorf-Eminem“ – also Kalkleiste mit Truckermütze und Pickeln. Während ich meine Transaktion tätigte, fängt der Homie hinter mir an zu fluchen. Dass der Automat seine Karte nicht nehme und er doch dringend Kohle bräuchte, er das nicht glauben würde und er jetzt am liebsten den Automaten zu Schrott hauen möchte.

Auf meine beruhigende und gleichzeitig väterlich helfende Frage, wo denn das Problem läge, meinte Schildmütze: „Bloß weil diese F***karte einen Sch*** Knick hätte, gäbe im der F***automat kein sch*** Geld. Also nicht einmal 50cent (hehe – das Wortspiel musste sein …).

„Wenn die Karte einen Knick hat, musst du morgen halt an den Schalter gehen – das wird so nix“, meinte ich zu Hosenarsch-bei-den-Knien-Träger.

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Wir sind Präsident!

[image title=“Barack Obama ist Präsident“ size=“medium“ id=“1339″ align=“left“ linkto=“http://nachbelichtet.com/wp-content/uploads//2008/11/obama.jpg“ ]Donnerwetter! Da hat er es also tatsächlich geschafft, der Barack Obama und das mehr als deutlich. Der erste schwarze Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Noch interessanter finde ich allerdings dieses riesige Interesse der Deutschen an dieser Wahl. Überall … Weiterlesen …

10 schlechte Angewohnheiten von Digitalfotografen

Der Kontrollblick

Der Kontrollblick ist für mich der Inbegriff der digitalen Fotografie: Nach jedem Druck auf den Auslöser, wird die Kamera vom Auge gerissen, schräg nach unten gehalten und das Bild kontrolliert. Meist in knallender Sonne, ohne dass zumindest das Histogramm – oder das das Gehirn – eingeschaltet wäre. Das einzige, was mich bei so einem Kontrollblick interessieren könnte, wäre die korrekte Belichtung und die sehe ich halt nur im Histogramm. Aber viele sehen sich offenbar einfach nur an, ob da ein Bild vorhanden ist.

Wenn der ständige Kontrollblick schon sein muss, weil man seine Kamera nicht kennt, dann doch wenigstens mit einem aussagekräftigen Histogramm, denn die korrekte Belichtung, kann man bei Sonneneinstrahlung auf dem Display nicht beurteilen.

Der Kontrollblick macht außerdem das Gegenüber unsicher, da man als Fotograf das Ergebnis sofort sieht und man womöglich noch das Gesicht verzieht. Das Model kennt aber diese Zwischenergebnisse nicht und weiß auch nicht, dass man das Gesicht verzieht, weil man zu doof war, den Weißabgleich einzustellen. Deshalb sollte man zwischendurch die gemachten Bilder zusammen mit dem Model durchgehen und das Model bei technischen Fehlern kurz informieren.

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Nur nicht festlegen!

BildhauerWas mir seit langer Zeit und in sehr vielen Bereichen auffällt ist, dass man sich offenbar nirgends mehr festlegen will. Egal ob es nur die Fotografie, Musik, Politik oder die Beziehung ist – man möchte sich alles und für immer offen halten – beherzte und endgültige Entscheidungen sind offenbar out.

Nehmen wir mal das Beispiel Fotografie: Wir fotografieren überwiegend digital, was zweifelsfrei viele Vorteile mit sich bringt, günstig ist und viel Spaß macht. Die Möglichkeiten der digitalen Fotografie führen aber auch dazu, dass wir uns schon beim Erfassen des Motivs (und mehr ist Fotografie  nicht) nicht mehr festlegen, denn wir machen zur Sicherheit gleich mehrere Versionen mit Belichtungsreihen, unterschiedlichen Bildausschnitten usw. – Speicherplatz ist ja genügend vorhanden. Klar, dass wir natürlich auch im RAW-Format fotografieren – man möchte sich ja nicht gleich auf einen Weißabgleich, eine Schärfeeinstellung oder einen Farbraum festlegen müssen.

Viele trauen sich nicht mit einer Festbrennweite loszuziehen – man könnte sich ja zu sehr festlegen.

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Das Werbewunderland und die Realität

projekt1_erasco_gruenkohl.jpgMancher wird sich noch an den Film „Falling Down“ mit Michael Douglas erinnern: Ein ganz normaler Durchschnittsbürger dreht langsam durch und beginnt, sich an der Welt zu rächen. Einer der wenigen Lacher in dem Film war eine Szene in einem Burgerrestaurant, wo dem Protagonisten der eklatante Unterschied zwischen dem servierten Burger und der Abbildung auf den Werbetafeln missfiel.

Ähnliche Vergleiche stellt die Seite Pundo3000.com mit 100 deutschen Fertigprodukten an. Es werden dabei die gesamte Verpackung, eine Detailansicht derselben und das meist traurige Endprodukt dargestellt. Wer diese Bildkombinationen so attraktiv findet, dass er sie an die Wand hängen möchte, kann diese auch auf Leinwand bestellen.

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Mein Statement zur Fotografie, dem Leben und dem ganzen Rest bei Kwerfeldein

Statement bei KwerfeldeinIch möchte mich nochmals und in aller Öffentlichkeit bei Martin Gommel, meinem Internetnachbarn vom bekannten Fotoblog „Kwerfeldein“ bedanken, dass er mein Statement zu seinem Aufruf „Fotografie ist …“ veröffentlicht hat. Da ich in vielen Bereich kreativ tätig bin, weiß ich, dass man auch einmal Abstand nehmen muss, um die Kreativität in jedem Einzelbereich zu erhalten.

Wichtig dabei ist ein ausgleichendes Hobby – oder in meinem Fall: Ausgleichende, völlig anders geartete Interessen (die Betonung liegt auf dem Plural!), die gleichzeitig aber auch wieder mein Beruf – oder besser – Berufung sind.

Alles was krampfhaft versucht wird, führt letztendlich nicht zum gewünschten Erfolg – zumindest nicht zu einem dauerhaften. Abstand zu nehmen schärft den Sinn für Neues und Ungewöhnliches. Neue Ideen, Sichtweisen und Kreativität können nicht erzwungen werden – nicht wenn diese ungezwungen wirken sollen.

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