So machst du Lightroom 4 schneller

Das Arbeitspferd Lightroom könnte manchmal etwas schneller auf Trab kommen und viele Fragen drehen sich um das Thema Lightroom Tuning oder wie man Lightroom schneller machen kann. Ein paar Erkenntnisse aus meiner Erfahrung und sogar einen gerne übersehenen Geheimtipp um Lightroom zu beschleunigen, möchte ich dir in diesem Beitrag verraten.

SSD-Komfort für schmale Geldbeutel

Solid State Disks oder SSDs sind der Beschleuniger für den Rechner. Sie sind schnell, leise und brauchen weniger Strom als ihre mechanischen Brüder. Leider sind SSDs aber auch noch immer sehr teuer.

SEAGATE hat nun mit der Momentus XT eine Alternative am Start, welche die Vorzüge beider Welten – Schnelligkeit, wenn es notwendig ist und günstigen Preis – vereint. Ich habe mir die Technologie einmal angesehen.

So arbeitest Du schneller mit Adobe Lightroom

Es ist kein Geheimnis, dass ich ein großer Anhänger von Adobe Lightroom bin und sich darum auch viele Themen hier um diese Bildverwaltungs- und Bearbeitungssoftware drehen. Meine ersten Berührungen mit der Beta von Lightroom hatte ich übrigens im Juli 2006. Zwar hat sich meine Einstellung zum RAW-Format seitdem etwas relativiert, denn ich nutze mit den neuen Kameras auch wieder das JPEG-Format, was jedoch seit der ersten Beta zu viel Unmut unter den LR-Nutzern führt, ist das teilweise träge Verhalten von Lightroom.

[image title=“Lightroom schneller machen“ size=“full“ id=“3469″ align=“center“ ]

Ich möchte Dir daher in diesem Beitrag zeigen, wie du Lightroom schneller machen kannst – von einfachen Konfigurationstricks bis zu Hardwareempfehlungen. Den ersten Tipp möchte ich aber gleich – praktisch außer Konkurrenz – vorwegnehmen: Versuche Dir die Tastaturkürzel von Lightroom einzuprägen, denn alleine das wird Deinen Workflow mit Lightroom beschleunigen. Wenn Du dann wie ein Tasmanischer Teufel über die Tastatur huschst und Lightroom Dir nicht mehr folgen kann, könnte Dir das helfen:

Den Lightroom-Katalog verkleinern

Der Katalog ist das zentrale Element in Lightroom und besteht technisch aus einer SQLite Datenbank. Das ist eine recht einfach gehaltene Datenbank, die auch nicht gerade durch exzellente Performance glänzt. Je mehr Fotos sich in einem Lightroom-Katalog befinden, desto träger wird oft auch das gesamte Programm. Zwar habe ich mit etwa 30.000 Bildern in meinem aktuellen Katalog keinerlei Performanceprobleme, was aber auch an der von mir eingesetzten Technik liegt, die ich Dir später noch erklären werde.

Um nun den Katalog übersichtlich zu halten, könnte man sich überlegen entweder verschiedene Kataloge für unterschiedliche Themen oder Projekte einzuführen, z.B. ein Katalog für private Fotos, einer für Aufträge, pro Kunde oder auch ein Katalog für Hochzeitsfotos, einer für Produktfotos etc. Eine andere Möglichkeit wäre, je nach Bildaufkommen, einen Katalog pro Jahr, Quartal oder Monat anzulegen. Egal wie man das organisiert: Sobald man mit kleineren Katalogen arbeitet, wird auch Lightroom wieder schneller.

Ein bereits bestehender Katalog lässt sich in Lightroom 2 dabei ganz einfach über die Smartsammlungen in mehrere Kataloge zerteilen: Überlege Dir einfach Deine zukünftige Katalogstruktur z.B. ein Katalog pro Jahr, den Rest erkläre ich Dir in diesem Video (die HD-Version gibts wie immer direkt bei YouTube):

[youtube wR7v-G4SGrw]

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Der … nachbelichtet Referenz-PC läuft!

[image title=“Die Komponenten des … nachbelichtet-PCs“ size=“medium“ id=“1358″ align=“left“ linkto=“http://nachbelichtet.com/wp-content/uploads//2008/11/referenz1.jpg“ ]Das Projekt „Referenz-PC“ hat sich nun doch länger hingezogen, als ich veranschlagt hatte. Nun ist der Rechner aber komplett. Es sind zwar noch einige Details fertigzustellen, wie z.B. eine saubere Kabelführung etc. aber die Maschine läuft – und wie sie läuft!

Nachdem ich vor etwa 4 Wochen den Rohbau in Angriff nahm, den mächtigen Thermalright IFX-14 Kühler auf Prozessor und Motherboard montierte und dabei auch eine Lösung suchen musste, wie ich den Zweitkühler, der für niedrige Temperaturen an der Prozessorunterseite sorgen soll im Einklang mit dem Antec P-182 Gehäuse und dem Intel DP45SG Motherboard bringen könnte abgeschlossen hatte, wäre der PC eigentlich schon für einen „Jungfernflug“ tauglich gewesen. Allerdings wurden die 4GB DDR3 1333 Speicherriegel noch nicht geliefert und die schnell besorgten 2GB OCZ Gold RAM-Bausteine vertrugen sich nicht mit dem Intel Board. Intel spezifiziert die geeigneten Speichermodule sehr genau, was sicher der Systemstabilität zuträglich ist, die Auswahl lauffähiger Speicherriegel jedoch nicht einfacher macht.

Das Dilemma mit den OCZ Gold Modulen äußerte sich übrigens darin, dass der PC nicht bootete und sich noch nicht einmal die Grafikkarte zückte. Alles blieb dunkel, der PC quittierte den Speicherfehler mit 3 Signaltönen und das war es dann. Also, erst einmal auf neue RAM-Module warten und ab mit dem Rohbau in die Ecke.

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Der … nachbelichtet Referenz-PC rückt näher

[image title=“Antec P182″ size=“medium“ id=“1144″ align=“left“ linkto=“http://nachbelichtet.com/wp-content/uploads//2008/10/p182_q.jpg“ ]In einigen der letzten Beiträge habe ich es bereits angedeutet, nun nimmt das Projekt „Referenz-PC“ konkrete Formen an.

Worum gehts?

Bei … nachbelichtet werden zukünftig vermehrt Soft- und Hardwaretests veröffentlicht, die aber eine entsprechende Plattform voraussetzen. Da man gerade im Bereich der Bildbearbeitung und beim Recording  nie genug Leistung haben kann, beim konzentrierten Arbeiten ein lauter PC aber sehr störend ist, habe ich in Kooperation mit verschiedenen, namhaften Herstellern ein sehr leistungsfähiges und gleichzeitig leises System konzipiert.

Es handelt sich dabei um eine echte Workstation ohne Anspruch auf höchste Grafikleistung, wohl aber auf beste Komponenten und eben flüsterleisen Betrieb, der durch nahezu ausschließlich passive Kühlung und besonders leise Produkte erreicht wird.

Herz des Systems ist ein INTEL Core 2 QUAD 9650 Prozessor, der auf einem INTEL Mainboard vom Typ DP45SG (P45 Chipsatz) betrieben wird. Damit es der CPU nicht zu warm wird, wird sie von einem riesigen Thermalright IFX-14 Kühlkörper auf angenehmen Temperaturen gehalten.

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