Normlicht

Das richtige Licht für die Bildbearbeitung – günstige Normlicht-Lampen

Auch wenn man einen sehr guten und kalibrierten Monitor zur Bildbearbeitung einsetzt, wird man doch oft durch falsches Umgebungslicht fehlgeleitet. Viele unterschätzen den Einfluss der Beleuchtung auf die Bildschirmdarstellung und die Farbwiedergabe am Arbeitsplatz. Was man dagegen tun und wie preiswert richtiges Licht sein kann, erzähle ich in diesem Beitrag.

Eureka! DIY-Normlicht für unter 50€

helferlein.jpgAloha Fotofreunde! So, da hat man nun einen vernünftigen Monitor (oder auch zwei), diese sind auch schön mit einer entsprechende Hardwarelösung kalibriert (meine Empfehlung: Pantone Huey mit dem ich sehr viel zufriedener bin, als mit den Spyder-Geräten – siehe unten), aber irgendwie unterscheiden sich Vorlage und Bildschirmdarstellung oder umgekehrt: Die belichteten Bilder haben irgendwie einen anderen Farbton als das, was man auf seinem mühsam eingestellen Monitor sieht.

Was unsere Arbeitsumgebung, und hier meine ich die von Amateur- und Semipro-Fotografen unterscheidet, ist das Umgebungslicht. Dies hat nicht nur Einfluss auf „physische“ Vorlagen wie Ausdrucke, ausbelichtete Fotos etc., sondern auch auf die Monitordarstellung.

Bei einem warmen Umgebungslicht, wie es von Glühlampen (egal ob herkömmliche oder halogen) oder Leuchtstofflampen (die in Wohn- und Büroräumen meistens als Warmlichtversionen eingesetzt werden), entsteht ein anderer Farbeindruck, als er eigentlich für die Bildbearbeitung am Computer geeignet ist.

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Monitorkalibrierung für Sparbrenner

Aloha liebe Preisbewussten!

DQ Tool ReferenzbildMonitorkalibrierung – also den Computermonitor so einzustellen, dass die Bildschirmdarstellung und das Ergebnis bei belichteten Fotos oder bei der Druckausgabe farbverbindlich ist, ist eine eine komplizierte Sache und mit Kosten verbunden.

Zwar gibt es mit dem Pantone Huey (meine Empfehlung) und dem Colorvision Spyder sehr gute Lösungen, die auch für den Hobbyisten und Semiprofi erschwinglich sind, aber da ja bekanntlich Geiz geil zu sein scheint, möchte mancher doch noch weniger investieren und trotzdem eine einigermaßen verlässliche Kalibrierung sein Eigen nennen.

Ich möchte euch meine Heimwerkerlösung vorstellen, die sich auch im Agentur-Alltag bewährt hat und Ergebnisse abliefert, die gar nicht mehr so weit von der automatischen Kalibrierung weg sind.

Schritt 1: Ihr besorgt euch den Monitor Calibration Wizard und führt diesen nach der Anleitung aus. Wichtig dabei ist, dass ihr euren Monitor erst einmal warmlaufen lasst, damit sich alle Werte einpegeln können, denn CRT wie auch LCDs haben ein Temperaturdrift. Beim Einpegeln hilft es, wenn ihr etwas einen halben Meter vom Monitor entfernt sitzt, die Augen etwas zusammenkneift und dabei die Einstellungen macht.

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