Hands-On: Line 6 Dream Rig – DT-50 Amp, Pod HD500 und James Tyler Variax JTV-69 im Test

Meine Güte: Wer hätte sich so etwas mal träumen lassen? Ich bin seit nunmehr fast 30 Jahren aktiver Musiker und habe viele Entwicklungen miterlebt. Die Kombination aus dem DT-50 Verstärker, dem Pod HD500 und der Variax JTV-69, ist aber eine ganz besonderes interessante Geschichte und Line 6 nennt sie nicht zu Unrecht „Dream Rig“. Was es ist, was es kann und wie es klingt, erfahrt ihr in meinem Test.

Musikmesse 2010 – Gitarren

Für viele ist die Musikmesse besonders wegen der Produkte für das Studio interessant, dabei lassen sich diese auch wunderbar im Internet betrachten – ein Problem, das die Messe wohl ansich hat. Gitarren muss man hingegen in die Hand nehmen und dafür ist die Musikmesse wohl der Ort schlechthin. Ich zeige Dir ein paar Highlights aus diesem Bereich.

Der delamar MusikerPodcast #20 ist online

[image title=“delamar Podcast #20″ size=“full“ id=“3024″ align=“left“ linkto=“full“ ]Gestern hatte ich wieder einmal das Vergnügen beim Live-Podcast von Carlos‘ delamar.de als Gast mit dabei zu sein. Zum ersten Mal mit in der Runde war auch Andreas Eberhard, den viele von seinem Blog buenasideas.de kennen dürften. Natürlich ging es … Weiterlesen …

Das Bassistenherz schlägt höher: Sandberg California JM Bass

Ich muss ja zugeben, dass selbst ich noch schwitzige Hände bekommen kann, wenn der Paketdienst vor der Tür steht. Zwar bekomme ich mehrmals pro Woche Besuch von DHL, UPS, DPD & Co., da ich ja ständig mit Testgeräten aus allen möglichen Bereichen meiner vielfältigen Themen auch … nachbelichtet versorgt werde. Als ich aber heute in aller früh den Paketdienst in unsere Einfahrt rollen sah und den Zusteller dabei beobachtete, wie er ein sehr langes Paket aus dem Auto zog, wurde ich in eine Stimmung versetzt, die mich an die Heiligabende vor 30 Jahren erinnerte …

[image title=“Sandberg California Bass“ size=“full“ id=“2835″ align=“center“ linkto=“viewer“ ]

Auf dem Paket war groß „Sandberg“ zu lesen. Klingel, Klingel – schnell an die Türe, eine Unterschrift auf diesen unsäglichen „Empfangsbestätigungscomputer“ gesetzt, rein in die gute Stube, Paket geöffnet, Gigbag rausgenommen, Gigbag geöffnet und da war er: Ein Sandberg California JM 5-Saiter in mattem Black-Sunburst.

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Propellerheads gibt die Audiosoftware Record bekannt

[image title=“Propellerheads Record“ size=“medium“ id=“2703″ align=“left“ linkto=“viewer“ ]Das fehlende Audiorecording war das Feature, das sich viele Reason-Anwender wünschten. Der Hersteller Propellerheads hat heute nun seine erste Audiorecording-Software „Record“ offiziell vorgestellt.

Im Vorfeld waren schon einige Infos von der Reason-Producers Conference durchgesickert. Heute um 12 Uhr war es dann offiziell: Record ist eine eigenständige Software, welche die Reason-Devices integriert, jedoch nicht umgekehrt. Das heißt Reason bleibt wie man es kennt: ohne Recordingmöglichkeit für Audio. In Record sind hingegen alle Klangmodule, Tools etc. aus Reason verfügbar.

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T.Bone SCT800 Röhrenmikrofon im Test

Mann, mann, mann – wenn ich da an meinen Einstieg in die Musikwelt so um 1985 herum denke … … es gab ja nichts, in der schlechten Zeit. Wir mussten die Röhrenverstärker unserer Väter auftragen, spielten Gitarren und Bässe der Marke „Boston“, einem gehobelten Baumstamm aus den Wäldern südlich des Fujiama, der selbst damals schon mehrere Jahre und Umbauversuche auch dem Buckel hatte und bewunderten das Yamaha SPX90, da bei uns noch Echolette Bandechos für psychodelische Effekte sorgten sowie den Casio CZ 1000 Synthesizer unseres damaligen Keyboarders.

Wenn man wie ich Linkshänder ist, entschied man sich mangels Auswahl an geeigneten bzw. erschwinglichen Gitarren dazu, doch „richtig herum“ zu spielen. Musikgeschäfte waren noch in fast jeder größeren Stadt zu finden und Europas größtes Musikhaus aus der Nähe von Bamberg war ein kleiner übersichtlicher Laden, wie viele andere auch. Die Musikgeschäfte hatten ihre Stammkundschaft und jedes konnte gut davon leben, waren Musikinstrumente, Verstärker und Beschallungstechnik doch entsprechend teuer und mit guten Margen versehen.

Der T.Bone SCT800 Koffer

Auch waren diese Musikläden die Kommunikationszentrale der örtlichen Musiker. Man traf sich vorzugsweise am Samstag Vormittag um mit dem Inhaber und den zufällig hereinkommenden Musikern einSchwätzchen zu wagen. Ein Getränkeautomat gehörte zur Grundausstattung eines solchen Ladens und meist beschränkte sich der Einkauf auf einen Satz Saiten, ein PaarDrumsticks oder ein Klinkenkabel.

Manchmal aber trat man den Heimweg mit einem Affektkauf an, weil man an dem neuen Bass oder dem lang bewunderten Effektgerät einfach nicht mehr vorbei kam. Studiotechnik beschränkte sich in der Hauptsache auf 4-Spurrecorder und wer es dicke hatte, leistete sich eine 8-Spurmaschine auf 1/4 Zoll Band wie die legendäre Fostex R-8. Computer waren noch zum spielen da und digitale Produktionstechniken weit weg.

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Neuer Guitarhero: Overloud TH1 Ampmodelling-Plugin

Ich muss ja zugeben, dass ich ein Anhänger des Verstärkermodellings bin. Die Auswahl an Verstärkern, Boxen, Effekten etc. ist einfach praktisch und ich bin auch mit dem Sound zufrieden. So nutze ich seit fast zwei Jahren einen Zoom 2.1u Bassmodeller im Proberaum (über die PA) und bin mit meinem Sound mehr als zufrieden. Ebenso liebe ich die angezerrten Sounds und besonders den cleanen „Blackface“ Sound meiner Johnson J-Station. Auch Line6 war lange Zeit in meinem Gebrauch, aber der Toneport UX-2 war mir mit seiner Toneport-Software mit der Zeit zu unflexibel, da es sich dabei ja nicht um ein Plugin sondern eine externe Anwendung handelte. Line6 hat hier übrigens nachgezogen und mit der PodFarm liegt jetzt ein echtes Plugin dem neuen UX-2 bei, wobei sich PodFarm und Overloud’s TH1 nicht unähnlich sehen …

[image title=“Overloud TH1″ size=“full“ id=“1656″ align=“center“ linkto=“full“ ]

Nie so recht erwärmen konnte ich mich für reine Software-Lösungen wie dem Native Instruments GuitarRig oder IK Amplitube, wobei mir letzteres noch immer mehr zusagte. GuitarRig klang für mich immer irgendwie „steril“.

Ein neuer Stern am Himmel des Amp-Modellings kommt vom Softwarehersteller Overloud, bekannt durch das algoritmische Reverb-Plugin „Breverb„. Mit dem schlicht TH1 genannten Plugin betritt man auf sehr interessante Art die Welt simulierter Gitarrenverstärker. Overloud nennt seine Technik selbst stolz „4th generation tube and analog emulation engine“.

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Hosentaschenbratgitarren – Line6 Pod Pocket Express

[image title=“Line6 Pod Pocket Express“ size=“medium“ id=“1182″ align=“left“ linkto=“http://nachbelichtet.com/wp-content/uploads//2008/10/pod_pocket_express.jpg“ ]Hosentaschenbratgitarren – Line6 Pod Pocket Express Line6 ist ja bekannt für die gute Simulation von Gitarrenverstärkern und Boxen. Die rote „Niere“ – der POD – ist auf vielen Bühnen und in vielen Studios vertreten und sorgt für einen amtlichen … Weiterlesen …

Eneloop – damit fühle ich mich sicher …

Sanyo Eneloop AA Akku … nein es geht nicht um Damenhygiene, sondern um die Akkus der Firma Sanyo. Die Eneloops sind als AA- und AAA-Typen zu haben und prinzipiell ganz normale NiMh-Akkus. Allerdings haben sie einen entscheidenden Vorteil, denn während die herkömmlichen NiMh-Akkus eine recht hohe Selbstentladung aufweisen und sich dadurch auch nicht für Anwendungen wie Fernbedienungen, Taschenlampen oder andere Geräte eignen, die eher selten genutzt werden, haben die Eneloops eine jährliche Selbstentladung von etwas 15% der Nennkapazität.

Bei den normalen Akkus muss man hingegen mit ca. 1% Entladung pro Tag (bei neuen Zellen) rechnen. Ich habe mir mal einen Satz der Eneloops angeschafft und bin von deren Leistung ziemlich begeistert. Die Nennkapazität der AA-Akkus liegt zwar „nur“ bei 2000 mAh, dafür kann man aber auch sicher sein, dass diese auch noch brauchbar sind, wenn sie schon 4 Wochen in der Fototasche rumgekugelt sind. Tatsächlich war auch mein Nikon SB-800 Blitzgerät noch nach 5 Wochen für etliche Dutzend Auslösungen zu gebrauchen, wohin gegen die herkömmlichen 2500mAh Akkus, die auch etwa so lange in der Tasche lagen, nach deutlich weniger Blitzeinsätzen schlapp machten.

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Virtueller Amp als kostenloses VST-Plugin

Aloha Musikfreunde – es ist Sonntag und damit mal wieder ein bisschen Zeit für Musik! Ein sehr interessanten und vor allem sehr gut klingendes VST-Plugin eines virtuellen Gitarrenverstärkers gibt es bei Studio Devil. Der Studio Devil BVC – British Valve Custom – simuliert dabei einen 12AX7A Preamp, also … Weiterlesen …