IK Multimedia MODO Drum – Physical Modelling trifft Sampling

1980 brachte Roger Linn seine legendäre LM-1 Drum-Machine auf den Markt. Damals befürchteten alle Schlagzeuger, dass sie ab sofort überflüssig werden würden. Knapp 40 Jahre später haben wir Software mit dutzenden von Gigabyte an Drumsamples auf der SSD, die kaum mehr Unterschiede zu echten Drums ausmachen lassen. IK Multimedia setzt mit MODO Drum nun noch eine Realitätsstufe und mehr Flexibilität obendrauf, indem sie die Trommeln mit physical Modelling ergänzen.

Plugged-In: DDMF 6144, FXpansion BFD Eco, UVI Darklight IIx

In meiner Rubrik “Plugged-In” stelle ich dir VST- und AU-Plugins vor, die es wirklich wert sind, sie zu testen. Nicht sämtliche neuen Plugins, die gerade veröffentlicht werden sind mein Interesse, sondern die Perlen, die wirklich Spaß machen und davon habe ich heute drei wirklich interessante.

Neues von der Musikmesse NAMM 2008

Die Winter-NAMM 2008 hat heute ihre Pforten geöffnet und es gibt einige Interessante Produkte zu bestaunen:

presonus_fstube.jpgPresonus hat ein Firewire-Interface angekündigt, das auf den Namen FireStudio Tube hört, 16 analoge Eingänge und 10 Ausgänge bietet, davon zwei sogenannter “Super Channels” die mit einer Röhre ausgestattet sind. Mit dem neuen Interface sind 24-bit Aufnahmen mit mack 96kHz beim gleichzeitigen Betrieb aller Eingänge möglich. Das FireStudio Tube wird ab dem Frühjahr 2008 verfügbar sein, der Preis ist noch unbekannt.

Eine neue Runde im Bereich der VST Amp-Modeller läutet wohl der ReValver von Alienconnections in der Version 3 ein. Die Plugin-Schmiede wurde vom amerikanischen Musikequipment Giganten Peavey gekauft, darum gibt es jetzt auch einige der bekannten Peavey Gitarrenamps, wie den 5150 als virtuelles Pendant. Das Highlight des ReValvers (übrigens war das damals das erste VST-Modelling Plugin, das ich benutzt habe) ist das Customizing. Man kann die virtuellen Verstärker “aufschrauben” und an Röhren, Spannungen etc. schrauben und somit “seinen” Verstärker basteln.

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Letzte SAGA Konzerte

Saga 1997 in PlauenIn den Minuten, in denen ich diese Zeilen schrieb, beendeten SAGA wohl ihr Abschiedskonzert in Reichenbach, Sachsen – 70 km von meinem Wohnort Hof entfernt. Uwe, der Wirt und Inhaber des Bergkellers Reichenbach, hat das Prog-Urgestein in seine Stadt geholt. Diesmal aber nicht in seinen kleinen Bergkeller, sondern in eine größere Halle.

Ich habe SAGA ziemlich oft gesehen und es war jedes Mal ein Ereignis für mich. Das heutige Abschiedskonzert habe ich ausfallen lassen. Lange habe ich überlegt, ob ich nicht doch hin sollte. Aber irgendwie ist es so vielleicht besser. Ich habe SAGA in bester Erinnerung, begleiteten Sie mich doch schon seit 1983. Ich sah damals ein Konzert im Rockpalast – es dürfte wohl die Tour gewesen sein, aus der „In Transit” entstand. Mich hat die Mischung aus Synthesizern, verzerrten Gitarren, Michael Sadlers opernhaften Gesang, E-Drums und drückendem Bass so begeistert, dass ich fortan dieser Musik verfallen war.

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Warum viele besser sind als wenige …

… das ist mal wieder einen Überschrift -ZZzzZZzz …

Motu 828 AnschlüsseWorum gehts? Ich höchte dem geneigten Homerecordler mal erzählen, warum eine Recordinglösung mit mehreren (analogen) Eingängen für jeden interessant und nicht nur fürs Band- oder Drumrecording notwendig ist.

Die Renner unter den Recordinginterfaces sind die kleinen USB- oder Firewirekisten mit zwei Eingängen. Sie haben mittlerweile auch die günstigen, kleinen PCI-Karten Lösungen abgehängt, da man die externen Interfaces auch mal an den Laptop oder ohne Probleme an einen anderen PC hängen kann. So finden sich diese Kistchen in vielen Heim- und Projektstudios wieder, wo sie von der klanglichen und technischen Seite meist beste Dienste verrichten.

Neben diesen 1 bis 4-kanaligen Geräten, gibt es auch Lösungen mit 8 oder noch mehr analogen Eingängen, teilweise mit recht hochwertigen Mikrofonvorverstärkern pro Kanal. Mein MOTU 828 Mk II hat z.B. 2 Eingänge mit Mikropreamps und Phantomspeisung, 8 Line-Eingänge sowie 2 SPDIF (optisch oder koaxial), die gleichzeitig benutzt werden können. Insgesamt macht das 12 Eingänge und würde man den SPDIF-Anschluss als ADAT-Schnittstelle mit entsprechendem Wandler nutzen, wären sogar 18 Eingänge möglich.

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