Unglaublicher Notenschubser: Celemony Melodyne Direct Note Access

Melodyne Direct Note AccessWas mir da heute auf meinen Tisch geflattert ist, las sich für mich erst einmal unglaublich. Der bekannte Hersteller von Audiokorrektursoftware Celemony, kündigt eine neue Version seines Produkts Melodyne an. Zur Erinnerung: Melodyne kann Töne in Audiomaterial in Tonhöhe, Lautstärke, Länge und Vibrato manipulieren. Auch der sogenannte Cher-Effekt kann damit erreicht werden, obwohl noch immer viele glauben, dass dies ein Vocoder-Effekt wäre.

Mit Melodyne kann man Schnitzer in Gesangslinien ausbügeln und auch einem DSDS-Kandidaten brauchbare Töne entlocken, ohne ihn züchtigen zu müssen, wobei letzteres immer die bessere Wahl ist 😉 .

Das funktioniert gerade mit Melodyne besonders einfach und die Ergebnisse klingen im Vergleich zu ähnlichen Produkten immer eine Spur natürlicher. Der Haken an diesen ganzen Autotune-Geschichten war bislang immer, dass es nur bei monofonen Signalen funktionierte, also eben einer einzelnen Gesangsmelodie, einem Soloinstrument, dem Bass oder einfacheren Drumtracks. Wollte man einen falschen Gitarren- oder Pianoakkord ändern, schaute man in die Röhre und musste wohl oder übel nochmal zum Instrument greifen.

Weiterlesen …