Microstocks – mit Fotos nebenbei im Internet Geld verdienen

Ich geb’s ja zu: Ich hab’s lange Zeit nicht ernst genommen, dass man mit Stock-Fotografie tatsächlich nennenswerte Beträge erzielen kann, bis mich ein guter Freund – mit dem ich zusammen damals das Thema eigentlich aufgegriffen habe – eines Besseren belehrt hat. Er erziehlt daraus – mit einem noch … Weiterlesen …

Ich geb’s ja zu: Ich hab’s lange Zeit nicht ernst genommen, dass man mit Stock-Fotografie tatsächlich nennenswerte Beträge erzielen kann, bis mich ein guter Freund – mit dem ich zusammen damals das Thema eigentlich aufgegriffen habe – eines Besseren belehrt hat. Er erziehlt daraus – mit einem noch übersichtlichen Angebot – monatliche Einkünfte, die um die 400€ liegen.

Um das zu errreichen, muss man allerdings ein Portfolio haben, das jenseits der 500 Bilder liegt, Fotos mit Personen, und eine möglichst hohe Auflösung (mit wenig Bildrauschen – die Agenturen werden immer pingeliger) anbieten. Zwischenzeitlich gehören 10MP zum Standard. Außerdem müssen die Bilder bei mehreren Agenturen angeboten werden, da hier allein die Masse an Zugriffen ausschlaggebend ist, weil ja pro gekauften Bild nur einige zehn Cents bis wenige Euro zusammenkommen.

Wie ich oben schon gesagt habe ist, dass vor allem Bilder mit Personen und da spezielle in „Business-Situationen“ funktionieren. Ein hübsches Model mit einem Headset und gewinnendem Lächeln wird immer gehen. Auch Food-Fotografie geht gut – mein am besten verkauftes Bild ist das hier:

… was bei allen Agenturen zusammen zwischenzeitlich etwa 400 mal verkauft wurde.

Um das einigermaßen effizient zu gestalten, die Stockfotoagenturen erwarten ja nicht nur gute Bilder, sondern auch die Einordnung in Kategorien, aussagekräftige (englische) Stichwörter und eine knackige Bildbeschreibung, muss man sich einen entsprechende Workflow zurecht legen, wenn man ihn denn nicht schon hat.

Nahezu alle Agenturen akzeptieren zwischenzeitlich Bildtitel, Beschreibung und Keyword im IPTC-Standard. Also: In der Bildverwaltung der Wahl (meine ist ja bekanntlich Adobe Lightroom) einen Katalog anlegen, alle in Frage kommenden Fotos reinsortiert, mit entsprechenden Metadaten versehen und per FTP zu den Agenturen geschoben.

Bewährt hat sich auch, innerhalb dieses Stock Katalogs weitere Kataloge für jede Agentur anzulegen, um einen Überblick darüber zu haben, welche Bilder man schon zu welcher Agentur hochgeladen hat. Außerdem kann eine Katalog mit abgelehnten Bildern ganz interessant sein.

Bei vielen müssen dann nur noch die Kategorien zugeordnet und evtl. Model-Releases hochgeladen werden.

Empfehlenswerte Agenturen sind derzeit iStockphoto, StockXpert,Dreamstime, Shutterstock und – wenns denn irgendwann wieder rund läuft Fotolia. Interessant könnte mal Lucky Oliver werden.

Für „Knipser“ ist die Stockfotografie keine Option mehr, da die Agenturen zwischenzeitlich sehr auf Qualität (sowohl in technischer Hinsicht, als auch in der Bildgestaltung) bedacht sind und ja jedes Bild gesichtet, bewertet und ggf. auch abgelehnt wird. Sehr tolerant sind hier noch Lucky Oliver und Fotolia – extrem pingelig Shutterstock und iStockphoto.

Hat man eine gute Ausstattung, vielleicht noch 1-2 hübsche Models und ein paar gute Ideen, lohnt es sich sogar extra für die Verwendung in Stockagenturen zu fotografieren. Es gibt nicht wenige – auch im deutschen Raum, die hiervon auch leben können und dabei keine Profifotografen sind. Interessant ist auch, dass oft Bilder die nicht speziell für die Microstocks gemacht wurden oft besser laufen, als ein technisch und gestalterisch einwandfreies Bild, welches extra zu diesem Zweck inszeniert wurde. Beispiel ist meine Raftinggruppe, die als Schnappschuss (mit einer 3MP Fuji Finepix s602) bei einem Südtirolurlaub entstand.

Insgesamt – bei allen Agenturen – gut 500 Verkäufe …

Gut ist auch, wenn man z.B. eine hübsche, fotogene (zukünftige) Frau hat – welches Glück mir beschieden ist – dann hat man das Model immer gleich in Reichweite 😉

http://de.fotolia.com/id/3290487

Mein großer Einstieg in die Stockfotografie ist vorbereitet und sobald unsere Hochzeit vorbei ist, lege ich los!

[tags] Fotografie, Stockfotografie, Microstock[/tags]

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