Microstock-Trick: Kleinere Bilder für bessere Verkäufe

Heutige SLR-Kameras liefern Auflösungen jenseits der 10 Megapixel. Viele Stockagenturen akzeptieren Bildgrößen ab 4 MP und zahlen die gleiche Provision, unabhängig von der Auflösung und Shutterstock bläst die Dateien ohnehin bis zu 400% auf. Um nun die Akzeptanzraten zu erhöhen, empfehle ich bei diesen Agenturen die bearbeiteten Bilder … Weiterlesen …

Heutige SLR-Kameras liefern Auflösungen jenseits der 10 Megapixel. Viele Stockagenturen akzeptieren Bildgrößen ab 4 MP und zahlen die gleiche Provision, unabhängig von der Auflösung und Shutterstock bläst die Dateien ohnehin bis zu 400% auf.

Um nun die Akzeptanzraten zu erhöhen, empfehle ich bei diesen Agenturen die bearbeiteten Bilder um 20-30% herunter zu rechnen und danach noch einmal ganz leicht zu schärfen. Geeignete Einstellungen in Photoshop CS3 sind beim Selektiven Scharfzeichner (Smart Sharpen) Filter, Stärke 80 und Radius 0,2 und „Tiefenschärfe abmildern“ (Lens Blur).

Das Verkleinern des Bildes hat den Effekt, dass durch das herunterrechnen selbst stärkeres Bildrauschen und leichte Unschärfen verschwinden und auch Artefakte, die durch umfangreichere Bearbeitungen vielleicht entstanden sind, sehr gut kaschiert werden. Das anschließende Schärfen erzeugt einen sehr knackigen Bildeindruck.

Im Zweifelsfall funktionieren so sogar High-ISO Bilder, wenn man sie um 40-50% verkleinert.

Die so erzeugten 7-8 MP großen Dateien werden meiner Erfahrung nach häufiger akzeptiert, als die größeren Versionen. Diese Methode eignet sich auch sehr gut um Bilder, die wegen Bildrauschen, Artefakten, leichten Unschärfen etc. abgelehnt wurden, nochmals einzureichen. Lasst euch überraschen – nahezu alle werden dann akzeptiert!

Letzte Aktualisierung am 29.09.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API