Lightroom-Quickie: Wo ist das externe USB-Laufwerk in Lightroom unter Mac OS X?

Gerne lagert man als Mac User seine Lightroom-Fotos auf eine externe USB-Festplatte aus, da der Speicherplatz z. B. in einem Macbook Pro begrenzt ist. Unter OS X (Mavericks) ist dieses Laufwerk aber nicht sofort in der Ordneransicht sichtbar. Hier gibt es einen Tipp der Abhilfe schafft.

Externe Laufwerke werden in Lightroom 5, zumindest unter OS X Mavericks (10.9) nicht in der Ordnerliste angezeigt, obwohl sie im Finder vorhanden und nutzbar sind. Lightroom muss man erst beibringen, dass es das Laufwerk gibt. Dazu geht man auf das + Symbol bei den Ordnern und legt mit “Ordner hinzufügen” einen solchen an.

Angebot
Adobe Creative Cloud Foto-Abo mit 20GB: Photoshop und Lightroom | 1 Jahreslizenz | PC/Mac Online Code & Download
  • Prepaid-Abo mit einmaliger Lizenzgebühr für 1 Jahr: keine automatische Verlängerung, eine Kündigung ist nicht notwendig.
  • Das Adobe Creative Cloud Foto-Abo enthält Lightroom für den Desktop sowie für Lightroom Mobile für iOS und Android, Lightroom Classic und Photoshop. Die Desktop- Versionen können auf 2 Rechnern gleichzeitig installiert werden.
  • Mit dem Creative Cloud Foto-Abo arbeitest du ortsunabhängig, verfügst über umfassende Bearbeitungsfunktionen auf allen Endgeräten und hast 20 GB Cloud-Speicherplatz.
Neuen Ordner hinzufügen
Neuen Ordner hinzufügen

Jetzt hat man auch das externe Laufwerk zur Auswahl. Allerdings muss man darin erst noch einen neuen Ordner anlegen z. B. “Lightroom-Fotos”, sonst kann Lightroom nicht damit arbeiten. Ein Zugriff auf das Stamm-(Root-) Verzeichnis der externen Laufwerks ist nicht möglich.

Externes Laufwerk auswählen und darin einen neuen Ordner anlegen
Externes Laufwerk auswählen und darin einen neuen Ordner (über “Neuer Ordner” links unten) anlegen

Den neu angelegten Ordner auswählen und schon kann man die externe Festplatte nutzen. Lightroom hat übrigens kein Problem mit FAT32 Dateisystemen, allerdings ist die Performance mit HFS+ Formatierten Festplatten deutlich besser.

Das externe Laufwerk ist fertig in Lightroom eingebunden
Das externe Laufwerk ist fertig in Lightroom eingebunden

Externe Laufwerke und Smart-Vorschauen

Mit Lightroom 5 kamen die neuen Smartvorschauen. Das sind kleine Vorschaudateien aller Fotos, die sich sogar bearbeiten lassen, wenn die Originalbilder nicht vorhanden sind. Das ist der Fall, wenn das externe Laufwerk nicht angeschlossen ist. Das wird dann durch die dunklere Darstellung des Laufwerks im Ordnermenü angezeigt und auch die “LED” (das kleine grüne Kästchen neben dem Laufwerk) ist schwarz und nicht grün wie bei verfügbaren Laufwerken. Übrigens zeigt ein “gelbes Lämpchen” an, dass nicht mehr viel Speicherplatz auf dem Laufwerk zur Verfügung steht!

[su_box title=”Tipp: Mit einer SSD machst du Lightroom schneller!” box_color=”#fffba1″ title_color=”#00000″ radius=”6″]Mit einer Solid State Festplatte kannst du Lightroom sehr viel schneller machen! Diese gibt es schon ab 60 Euro und mit einer Bestellung über diesen Link unterstützt du meine Seite![/su_box]

Hat man jedoch beim Import Smartvorschauen erstellen lassen und befindet sich der Lightroom Katalog (.lrcat) auf dem Hauptlaufwerk des Rechners, kann man auch mit seinen Fotos arbeiten, diese ansehen, sortieren, bewerten und bearbeiten, wenn das externe Laufwerk nicht angeschlossen ist. Smart-Vorschauen lassen sich aber auch nachträglich erstellen. Dazu einfah die Fotos auswählen für die man die Smart-Vorschauen erstellen möchte, auf Bibliothek->Vorschauen->Smartvorschauen erstellen klicken und einige Zeit später könnt ihr diese nutzen.

Wie man in Lightroom Fotos sicher und einfach auf USB-Festplatten verschiebt, habe ich HIER ausführlich beschrieben.


Die mit Sternchen (*) gekennzeichneten Verweise sind sogenannte Provision-Links. Wenn du auf so einen Verweislink klickst und über diesen Link einkaufst, bekomme ich von deinem Einkauf eine Provision. Für dich verändert sich der Preis nicht und du unterstützt damit meine Arbeit. Preisänderungen und Irrtümer vorbehalten.

3 Kommentare

  1. Besten Dank!
    Jetzt klappt es, ich weiß nicht, was ich falsch gemacht habe. Irgendwie blöd von mir.

  2. Smart-Vorschauen haben für mich einen Killer-Nachteil: Schärfe- und Rauschanpassung sind unmöglich. Wer nur mit RAWs arbeitet, für den sind aber gerade diese Aspekte entscheidend, sind doch die kamerainternen Algorithmen für beide nicht angewandt worden. Smartvorschauen sollen angeblich DNGs verringerte Größe, aber gleichen Tonwertumfanges und Farbraums sein.

    • Die Smartvorschauen sind komprimiert und nicht als vollständiger Ersatz gedacht. Rausch- und Schärfeeinstellungen gehören ohnehin als letztes in die Bearbeitungskette und lassen sich nachträglich einfach erledigen.

Kommentare sind geschlossen.

Cookie Consent mit Real Cookie Banner