Eneloop – damit fühle ich mich sicher …

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… nein es geht nicht um Damenhygiene, sondern um die Akkus der Firma Sanyo. Die Eneloops sind als AA- und AAA-Typen zu haben und prinzipiell ganz normale NiMh-Akkus. Allerdings haben sie einen entscheidenden Vorteil, denn während die herkömmlichen NiMh-Akkus eine recht hohe Selbstentladung aufweisen und sich dadurch auch … Weiterlesen …

Sanyo Eneloop AA Akku … nein es geht nicht um Damenhygiene, sondern um die Akkus der Firma Sanyo. Die Eneloops sind als AA- und AAA-Typen zu haben und prinzipiell ganz normale NiMh-Akkus. Allerdings haben sie einen entscheidenden Vorteil, denn während die herkömmlichen NiMh-Akkus eine recht hohe Selbstentladung aufweisen und sich dadurch auch nicht für Anwendungen wie Fernbedienungen, Taschenlampen oder andere Geräte eignen, die eher selten genutzt werden, haben die Eneloops eine jährliche Selbstentladung von etwas 15% der Nennkapazität.

Bei den normalen Akkus muss man hingegen mit ca. 1% Entladung pro Tag (bei neuen Zellen) rechnen. Ich habe mir mal einen Satz der Eneloops angeschafft und bin von deren Leistung ziemlich begeistert. Die Nennkapazität der AA-Akkus liegt zwar „nur“ bei 2000 mAh, dafür kann man aber auch sicher sein, dass diese auch noch brauchbar sind, wenn sie schon 4 Wochen in der Fototasche rumgekugelt sind. Tatsächlich war auch mein Nikon SB-800 Blitzgerät noch nach 5 Wochen für etliche Dutzend Auslösungen zu gebrauchen, wohin gegen die herkömmlichen 2500mAh Akkus, die auch etwa so lange in der Tasche lagen, nach deutlich weniger Blitzeinsätzen schlapp machten.

Der zweite Versuch mit den Eneloops erfolgte in meiner Frontier Tranzport Fernbedienung. Da ich gerne mit der Displaybeleuchtung arbeite, zieht das natürlich deutlich mehr Strom, so dass ich schon immer gerne Akkus verwenden wollte, dies aber aus zwei Gründen nicht funktionierte:

  1. Wenn ich nach etlichen Tagen oder teilweise Wochen mal wieder die Fernbedienung einsetzen möchte, wären wohl die Akkus ziemlich sicher leer
  2. Normale AA-Akkus passen einfach nicht in das Batteriegehäuse des Tranzport, da diese wohl immer etwas dicker sind, als Alkali-Batterien (ich habe das mit den Akkus verschiedener Hersteller probiert und auch der Hersteller des Tranzport bestätigte mir das). Die Eneloop-Akkus passen hingegen gerade so hinein und sind daher ideal geeignet.

Eine weitere Anwendung ist für mich meine Line6 Variax Gitarre, die mit 6 AA-Batterien betrieben werden kann, aber recht viel Batterien frisst und Akkus eben wegen der Selbstentladung bislang nicht geeignet waren. Aber auch für GPS-Geräte bieten sich die kleinen Leistungsträger an.

Die Selbstentladung scheint zwar in den ersten Tagen bis Wochen deutlich stärker zu sein, bleibt dann aber auf einem recht stabilen Niveau und kann sich deutlich von normalen Akkus abgrenzen.

Fazit: Ich kann Eneloop Akkus für alle Anwendungen empfehlen, bei denen man auf verlässliche Ladung angewiesen ist oder bei Geräten, die längere Zeit nicht benutzt werden. Ein Satz Eneloops im Fotorucksack gibt mir zumindest ein gutes Gefühl, wenn ich nach längerer Zeit wieder das Blitzgerät auspacke oder den GPS-Logger anschalte …

Letzte Aktualisierung am 27.02.2021 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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