Billige Kamera und teures Objektiv, oder teure Kamera und billiges Objektiv?

Das ist wohl eine Frage, die sich schon viele von uns gestellt haben. Ich persönlich neige dazu, Kamerabodies aus der günstigen Mittelklasse zu kaufen und hier zudem jede zweite Generation auszulassen. Die wirklich wichtigen und interessanten Features kommen meiner Erfahrung nach immer nur beim übernächsten Modell. Das gesparte Geld kann man dagegen in gute Objektive und andere Ausrüstung stecken, die auch nicht so schnell veraltet.

Klar juckt es einem in den Fingern, wenn ein neues Kameramodell der bevorzugten Marke auf der Bildfläche erscheint. Aber mal ehrlich: Macht man mit einer neuen Kamera tatsächlich auch bessere Bilder? Man ist vielleicht wieder motivierter, aber „besser“ werden diese Bilder deshalb nicht – zumindest nicht wegen der neuen Kamera.

Investiert man hingegen in ein gutes Objektiv, überlebt das meist einige Kameragenerationen und macht – die richtige Wahl vorausgesetzt – schärfere Bilder mit schönerem Bokeh und das vielleicht auch noch bei weniger Licht.

Vielleicht sollte man es auch mal so sehen: Die Pro-Technik von gestern, ist das Amateurmodell von heute und wenn man gestern damit gute Fotos machen konnte, kann man das heute auch noch.

Hier habe ich ein (englisches) Video gefunden, das sich auf amüsante Weise, genau dieses Themas annimmt.

Wie hältst du das mit Kamera und Objektiven? Lieber einen umfassend ausgestatteten Kamerabody kaufen und bei den Objektiven sparen, oder doch nicht?

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