Adobe Lightroom vs. ACDSee

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Eine interessante Gegenüberstellung von Lightroom und ACDSee kann man bei Fotografr lesen. Auch bei mir war ACDSee vor Lightroom das Tool der Wahl, um den Überblick zu behalten – die eigentliche (RAW-)Bildbearbeitung fand dann in Photoshop statt. ACDSee ist zweifellos ein gutes DAM (Digital Asset Management) System, da … Weiterlesen …

Eine interessante Gegenüberstellung von Lightroom und ACDSee kann man bei Fotografr lesen. Auch bei mir war ACDSee vor Lightroom das Tool der Wahl, um den Überblick zu behalten – die eigentliche (RAW-)Bildbearbeitung fand dann in Photoshop statt.

ACDSee ist zweifellos ein gutes DAM (Digital Asset Management) System, da es Ordner automatisch nach neuen Medien durchsucht und viele Formate kennt. Für meinen Geschmack ist es auch übersichtlicher, bei ähnlichem Leistungsumfang wie ihn iMatch bietet (mit dem ich mich überhaupt nicht anfreunden konnte). Es eignet sich auch zur physikalischen Sortierung von Dateien, was für Lightroom eigentlich keine Rolle spielt, da hier andere Konzepte verfolgt werden. Grundsätzlich ergänzen sich beide Programme, eben wegen ihrer unterschiedlichen Konzepte sehr gut und laufen daher bei mir parallel. ACDSee ist prima um mal einen schnellen Blick in eine Foto-CD zu werfen, ohne jetzt gleich alles importieren zu müssen.

Leider wurde ACDSee immer mehr zu Gunsten mittelmäßiger (und langsamer!) Bildbearbeitungsfunktionen für den Einsteiger ausgebaut, anstatt hier die RAW-Unterstützung zu verbessern. Mit einem guten RAW-Entwicklungsmodul und entsprechendem Workflow, könnte das Programm wieder ziemlich vorne mitmischen. Vielleicht sollten sich die Jungs mal mit den Machern von Raw Therapee zusammentun – könnte interessant werden … von Lightroom bringt mich aber niemand mehr weg 😉

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Letzte Aktualisierung am 30.09.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API

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volle Zustimmung, was ACDSee betrifft. Eigentlich schade. Haben sie eine Chance verpasst, sich in einem Segment zu etablieren, das noch bereit ist, Geld für Lizenzen zu zahlen: Profis.