Adobe denkt über Fotografen-Bundle der Creative-Cloud nach

Die Ankündigung Adobes, zukünftig keine Creative Suite und auch Updates für alle anderen Programme wie Photoshop nur noch per Creative Cloud Abo anzubieten, hat zu einem Aufschrei bei den Kreativen gesorgt. Nun denkt Adobe wohl über eine abgespeckte Version der Creative Cloud nach.

Viele Anwender von Adobe Software klagen nicht zu unrecht darüber, dass sie nur einen Teil der 12 Kernprogramme nutzen würden und daher nicht bereit wären, das komplette Paket zu buchen. Okay, man kann aber für 24,59 Euro pro Monat Photoshop CC buchen und sich Lightroom als ganz normales Download-Paket hinzukaufen (für 12,95 Euro, wenn man bereits Adobe Kunde ist).

Nun denkt man über spezielle Bundles für Fotografen oder auch für die Videobearbeitung nach, die nur bestimmte Programme für die jeweilige Anwendung enthalten. Das soll zwar kein Versprechen und schon gar nichts spruchreifes sein, aber zumindest erkennt Adobe die Problematik.

Einen Blogbeitrag von Adobe’s Jeffreyv Tranberry berichtet darüber und welche Vorteile die Creative Cloud doch hätte. Es ist ganz klar, dass man sich mit der Creative Cloud sehr viel mehr an Adobe bindet als bislang, denn nun muss man das Abo ständig verlängern, oder hat die Programme eben nicht mehr zu Verfügung. Viele wollen nun erst einmal bei der CS6 Suite bleiben, bis ein Betriebssystemwechsel das Upgrade erzwingt.

Heise Foto hat sich die Bedingungen einmal genau angesehen und berechnet, für wen sich die Creative Cloud besonders lohnt und wann es für Adobe zum guten Geschäft wird.

Ich für meinen Teil würde mir allerdings auch wünschen, dass man die Creative Cloud auf mehr als zwei Geräten konkurrierend betreiben könnte. Ich habe eben zwei Desktop-Rechner, ein „Haupt-Notebook“ und möchte verschiedene Programme eben auf allen Geräten abwechselnd betreiben können.

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