Audiosoftware Sony Soundforge nun auch bald für den Mac

Nach dem Niedergang von BIAS und ihrem Audioeditor Peak – was ja sowas wie die Standardsoftware zur destruktiven Audiobearbeitung auf dem Mac war, gab es nicht mehr viel Auswahl an ähnlich leistungsfähigen Anwendungen für den Mac. Nun hat Sony das von Windows bekannte Soundforge auch für den Mac aufgelegt und könnte dort mehr als nur eine Lücke schließen.

Während man sich unter Windows keine größeren Gedanken um einen guten Audioeditor machen muss wenn man eine Audiosoftware sucht, die über den Funktionsumfang von Audacity hinausgeht, ist es auf dem Mac schon etwas schwieriger. Zwar gibt es mit Steinberg Wavelab und Adobe Audition einige potente Programme, die aber auch ein ebenso gut gefülltes Portmonnaie erfordern. Einzig das italienische DSP-Quattro hält die Fahne einer günstigen und gleichzeitig leistungsfähigen Audiosoftware hoch.

Opensource- und Freeware-Programme wie Wavosaur oder abgespeckte Anwendungen wie Samplitude Silver, das übrigens einen hervorragenden und kostenlosen Audioeditor bietet, findet man auf dem Apfel nicht.

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Nachdem es Sony’s Soundforge nun schon mehrere Jahre auf der Windows-Plattform gibt und es sich dort einen guten Namen machen konnte, besetzt Sony nun auch die freigewordene Stelle unter OS X. Mit Sony Soundforge for Mac kommen nun auch Mac-Anwender in den Genuss der sehr gut ausgestatteten Audiolösung, die ein mehr als würdiger Ersatz für BIAS Peak sein dürfte.

Besonderes Highlights von Soundforge (nicht nur auf dem Mac), sind die hochwertigen Mastering- und Restaurations-Werkzeuge von Izotope sowie die Möglichkeit, auch Videoton zu bearbeiten.

Preise und ein genauer Veröffentlichungstermin sind noch nicht bekannt.

Sony wird wohl nicht nur mit Soundforge auf den Mac-Zug aufspringen. Es wird schon länger vermutet, dass auch Vegas Pro auf den Mac kommen könnte – zumindest sind auf der Seite http://www.finallyonthemac.com/ noch ein paar Platzhalter frei …

Wenn man so richtig darüber nachdenkt könnte man darauf kommen, dass vielleicht Apple ein Interesse der Konkursmasse von BIAS haben könnte … ich mein ja nur …

 

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