Neue Fotoausrüstung oder gar eine nagelneue Kamera, kann die Kreativität beflügeln und Fotografie wieder interessanter und aufregender machen. Aber nicht nur neue Hardware kann die Leidenschaft an der Fotografie wieder erhöhen, auch Software-Tools eröffnen oft neue Möglichkeiten.

Oder ist es aber ganz anders und Du meinst, neue Ausrüstung behindert Dich mehr, als Dich voran zu bringen?

Dieser Beitrag wurde 2011 veröffentlicht.
Seitdem hat sich viel getan und manche Informationen und Links sind vielleicht nicht mehr aktuell!

Ich weiß ja nicht ob es nur mir so geht, aber neue Ausrüstung beflügelt auch meinen fotografischen Drang. Allerdings kann ich das nicht nur von der Fotografie behaupten, auch in anderen Bereichen ist das so und da bin sicherlich nicht allein. Wenn man als Kind einen Tacho ans Fahrrad bekommen hat, war das Radfahren auch wieder interessanter als vorher.

Neue Fotoausrüstung als Kreativitäts-Booster“

Für uns Fotobegeisterte gibt es jede Menge Ausrüstung, Zubehör und Gadgets. Angefangen von neuen Objektiven, welche neue fotografische Möglichkeiten und Motive erschließen, über Zubehör wie Geotagger, Fernauslöser, Stative oder Filter, gibt es jede Menge „Kreativitäts-Booster“.

Ganz besonders gilt das natürlich, wenn man sich zu einer neuen Kamera durchgerungen hat. Die neue Kamera fotografiert dabei beinahe von selbst und liefert praktisch von allein neue Fotoideen. Dabei macht sie meistens nicht viel mehr, als das Vorgängermodell – aber das Hochgefühl, welches das neue Spielzeug mit sich bringt, stößt die eigene Kreativität an.

Eine neue Kamera

Bei mir ist es aktuell eine Nikon D7000 DSLR, die einer D70, D80, D90 und D300s folgte. Zwar konnte ich noch nicht sehr viel damit ausprobieren, aber ich merke, dass es wieder in den Fingern juckt. Fotografie gehört zwar auch zu meinen beruflichen Tätigkeiten, aber es ist natürlich etwas anderes, wenn man privat fotografiert.

Aber nicht nur Hardware beflügelt mich dazu, mich wieder mehr mit Fotografie zu beschäftigen. Auch Software trägt dazu bei. Ich habe schon oft ältere Bilder wieder aus dem Lightroom-Katalog gekramt und neu bearbeitet, weil mir neue Versionen, Anwendungen, Rauschfilter etc. neue Möglichkeiten erschlossen haben.

 

Auch Software kann beflügeln

Im Moment ist  der RAW-Konverter Bibble Pro 5.2.1 mein Favorit. Auch als eingefleischter Lightroom-Anwender schaue ich gerne einmal über den Tellerrand hinaus. Bibble ist der erste RAW-Konverter, der mich in der letzten Zeit neben Adobes Lightroom und ACR begeistern konnte, weil diese Programm rasend schnell ist und einige Möglichkeiten bietet, die Lightroom nicht drauf hat.

Bibble Pro’s Workflow passt zudem oft besser zu meinen Anforderungen, aber davon demnächst mehr.

Gerade auch der Umgang mit neuen Software-Tools  birgt sehr viel kreatives Potential, auch wenn am Anfang die Einarbeitung in die neue Materie steht.

Wie stehts mir Dir?

Wie sieht es bei Dir aus? Gibt Dir neue Ausrüstung auch einen Kreativitätsschub? Oder findest Du neues Foto-Equipment eher hinderlich und zeitraubend?

Mich würde Deine Meinung dazu interessieren!

8 Responses

  1. biqinberlin

    Klingt zwar bescheuert, aber ich bin immer noch nicht an meine 50D gewohnt, nachdem ich ein Jahr mit einer 1000D verbracht habe. Ich war zwar ein blutiger Einsteiger vor einem Jahr, aber ich habe sie, so glaube ich jedenfalls, beherrscht und konnte das herausholen was ich möchte. Mit der 50D tue ich mich, jedenfalls momentan, noch schwer, obwohl man den Umstieg eigentlich nicht als so schwerwiegend empfinden sollte. Softwaretechnisch bin ich altmodisch und bleib bei dem, was ich kann. Never touch a running system gilt wohl auch in der Fotografie. 😛

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  2. Aufschnürer

    Neue Fotoausrüstung beflügelt mich definitiv. Ich schaffe mir das Zeugs ja deswegen an, weil mir entweder eine Funktion/Möglichkeit bisher fehlt und diese Lücke nun geschlossen werden soll, oder weil ein bestehendes Ausrüstungsteil nicht mehr den Ansprüchen genügt und aufgewertet werden soll.
    Am längsten zehre ich von diesem Glücksgefühl tatsächlich bei einer neuen Kamera, obwohl die ja auch nichts anderes macht als die vorherige. Und aus Kostengründen kommt das natürlich auch nur selten vor. Apropos, mich würde mal interessieren, in welchen Intervallen ihr euch neue Kameras zulegt. Und sind die neuen Geräte immer teurer als die vorhergehenden (Inflation mal außen vor gelassen)?

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    • Markus

      Ich sammle einiges an Ausrüstung an – habe allerdings auch Fototechnik studiert.
      Meine wichtigste Kamera ist die EOS 5D, und die hat schon paar Jahre auf dem Buckel. Und inzwischen hat sie eine Zwillingsschwester. Also kein technischer Fortschritt.

      Bei den Optiken nutze ich meist alte Manuelle. Zum Teil einfach mit nem Adapter, aber teilweise auch selbst auf das EF Bajonett umgebaut. Oder auch irgendwie was am Objektiv repariert. Und solche Eigenleistung die übers Geld ausgeben hinausgeht, erhöht später das Glücksgefühl an der Optik.

      Zwar weiß ich nicht, ob ich das Wort „beflügeln“ nutzen würde, aber behindert werde ich durch für mich neue Ausrüstungsgegenstände nicht. Neue Optiken, Kameras, etc. nehmen Zeit weg, aber das ist ja ein Teil des Hobbys 🙂
      Ich fotografiere aber auch nach wie vor gerne mit Objektiven die sich schon einige Jahre in meinem Besitz befinden. Oftmals brauche ich auch einige Monate bis ich spezielle Eigenschaften eines neuen Objektives wirklich zu nutzen weiß – wie bei dem Minolta Rokkor 58mm/1.2 das spezielle „Strahlen“.

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  3. Joerg

    Das gleiche kann man sicher auch auf Apps ausweiten, denn ich persönlich mache seit Instagram sehr gerne Bilder mit dem iPhone.

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  4. Stephan Bahr

    An neue Kameras gewöhne ich mich nur schwer, vermutlich weil ich nicht so der Technikmensch bin. Ich hatte kürzlich auch mal für zwei Tage eine bessere Kamera (D700),aber meine Fotos waren deshalb auch nicht besser 🙂

    Ein bisschen mehr oder weniger Bildrauschen stört mich eher wenig und ich bin schon froh, dass ich überhaupt ab und zu zum Photographieren komme. Aber natürlich macht auch ab und zu was Neues Laune.

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  5. Simon

    Klar macht eine neue Kamrea oder so viel Spaß,aber wie du schon gesagt hast,muss man sich auch erst wieder damit beschäftigen.Ich habe mir zu Weihnachten ein Weitwinkel gekauft,was für mich eine extrem neue Erfahrung war und die mich zur Landschaftsfotografie gebracht hat.

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  6. Johannes Ruppert

    Ich verstehe dich gut. mir geht es genau so. Ich überlege auch gerade ob ich mir eine neue Kamera kaufen soll, bin mir aber noch nicht schlüssig welche (D5000; D7000; o.Ä.) Als ich LR3 gekauft habe, habe ich auch viele neue Fotos geschossen 😉

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