Die Kalte Jahreszeit hat mit Eis und Schnee viele reizvolle Motive und Fotoideen zu bieten. Die Eiseskälte ist aber nicht unbedingt der Freund der Kamera und auch nicht der des Fotografen.

Temperaturen unter Null und Schnee erfordern einen andere Vorbereitung, als in anderen Jahreszeiten. Einige interessante – und vielleicht auch ungewöhnliche Zubehörteile, welche den Fototrip im Winter erleichtern, möchte ich dir hier vorstellen.

Dieser Beitrag wurde 2010 veröffentlicht.
Seitdem hat sich viel getan und manche Informationen und Links sind vielleicht nicht mehr aktuell!

Die Kalte Jahreszeit hat mit Eis und Schnee viele reizvolle Motive und Fotoideen zu bieten. Die Eiseskälte ist aber nicht unbedingt der Freund der Kamera und auch nicht der des Fotografen.

Temperaturen unter Null und Schnee erfordern einen andere Vorbereitung, als in anderen Jahreszeiten. Einige interessante – und vielleicht auch ungewöhnliche Zubehörteile, welche den Fototrip im Winter erleichtern, möchte ich dir hier vorstellen.

Warme Hände mit dem Taschenofen

Wenn man einige Stunden in der Kälte unterwegs ist, werden die Finger kalt. Da man mit Handschuhen die Kamera nicht besonders gut bedienen, kann man die Fingerspitzen eines Handschuhs abschneiden – die Finger werden trotzdem kalt. Eine ziemlich alte, aber noch immer sehr effektive Lösung ist ein Taschenofen.

Diese Metallboxen sind im Inneren mit Glaswolle ausgekleidet, in die ein spezieller Holzkohlestab gelegt wird, der vorher angezündet wird. Dieser glimmt dann langsam vor sich hin und sorgt für mehrere Stunden wohliger Wärme. Da auch Lithium-Ionen Akkus bei Kälte schnell ihre Leistungsfähigkeit verlieren, kann man ein oder zwei Ersatzakkus zusammen mit dem Taschenofen einstecken.

Zwei Taschenöfen samt Brennstäben kosten etwa 17€

Schutz gegen Nässe und Schnee

Zwar ist der Gefrierbeutel ein beliebter und preiswerter Schutz gegen Nässe und Schnee.

Wer seine DSLR jedoch zuverlässig für Nässe schützen will und trotzdem etwas Komfort haben möchte, sollte sich mal den Regenschutz von Seagull ansehen. Man kann hier links und rechts hinein greifen und hat freie Sicht auf alle Bedienelemente und das Display auf der Rückseite.

Unter der Regenschutzhülle ist es auch für die Hände etwas angenehmer. Der Regenschutz ist für 17,90€ zzgl. Versand zu haben z. B. bei Amazon

Der Regenschirm für die Kamera

Etwas putzig sieht es zwar schon aus, aber der Regenschirm für die Kamera ist eine gute Alternative zur Regenschutzhülle, solange der Schnee nur von oben kommt.

Der Miniregenschirm wird einfach auf den Blitzschuh aufgesteckt und schützt fortan die Kamera. Natürlich ist dieses System nur geeignet, wenn es auch windstill ist. Der Regenschirm hat ein Gelenk eingebaut, sodass man die Kamera auch im Hochformat betreiben kann.

Den kleinen Schirm für den Blitzschuh bekommt man für 25€ bei Amazon

Fleckenfreie Linsen dank Mikrofaser

Wenn Schnee fällt, hat man gerne Wassertröpfchen auf der Frontlinse des Objektivs. Schnell und zuverlässig lassen sich diese mit einem Mikrofasertuch entfernen. Solche gibt es z. B. von der Firma Bilora, welche die Tücher gleich in einer praktischen Transportbox liefern. Wichtig: Mikrofasertücher niemals mit Weichspüler waschen!

Ein Mikrofasertuch in der Box kostet etwa 7,50€ inkl. Versand.

Das waren meine Ausrüstungstipps für gelungene Winterfotos. Eine Beitrag in dem ich beschreibe, was beim Fotografieren im Winter grundsätzlich beachtet werden sollte, findest Du HIER.

Links: Günstige Kameras

Hast Du noch interessante Ausrüstungs- oder Fototipps für den Winter?

4 Responses

  1. Andreas Henzgen

    Der kleine Regenmantel für die Kamera ist schon eine tolle Sache. Geschützt vor den Einflüssen der Umwelt kann man sicherlich an den unmöglichsten Stellen fotografieren.
    Die Frage ist eher, ab wann sollte ich meiner Kamera einen kleinen Ofen spendieren?

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  2. Chris

    Zu den Taschenöfen mit Kohle gibts zwei Alternativen. Zum einen welche, die mit Feuerzeugbenzin betrieben werden und dieses an einem Katalysator verbrennen (dabei entsteht keine Flamme). Zum anderen gibt es Heizkissen, die ihre Wärme aus dem kristallisieren einer Salzlösung gewinnen. Diese kann man auch in der Fototasche lagern und dann einsetzen, wenn man sie braucht, allerdings dürfen sie nicht geknickt werden. Letztere lädt man wieder auf, in dem man sie eine Weile in kochendem Wasser erhitzt.
    Die Schirme für den Blitzschuh halte ich für gefährlich. Mir wäre das Risiko, dabei die Kamera zu beschädigen erheblich zu hoch.

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  3. Thomas

    Besser noch als Taschenöfen funktiuonieren nach meiner Erfahrung Thermacare-Wärmeumschläge: Die sind eigentlich gemacht, um verspannte Nacken und Rücken durch kontinuierliche Wärmeabgabe über Stunden zu entspannen. Sie funktionieren aber auch bestens als „Heizkörper“ an kalten Tagen, da man die Umschläge zurechtschneiden und z.B. in die Schuhe oder die Kameratasche stecken kann. Die Wärme wird rein durch Oxidation von Eisenoxid erzeugt – also keine „Nebenwirkungen“ durch Chemie für Körper und Kamera. Probiert’s mal.

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