Ich bin ja ein großer Fan progressiver Rockmusik und im benachbarten Vogtland, genauer gesagt in der Stadt Reichenbach, gibt es einen Wallfahrtsort für Prog-Freunde, den Bergkeller Reichenbach. Der Inhaber Uwe Treitinger – selbst schon fast eine Legende, vor allem aber ein Original – schafft es immer wieder, angesagte und legendäre Bands aus diesem Bereich der […]

Dieser Beitrag wurde 2009 veröffentlicht.
Seitdem hat sich viel getan und manche Informationen und Links sind vielleicht nicht mehr aktuell!

Ich bin ja ein großer Fan progressiver Rockmusik und im benachbarten Vogtland, genauer gesagt in der Stadt Reichenbach, gibt es einen Wallfahrtsort für Prog-Freunde, den Bergkeller Reichenbach. Der Inhaber Uwe Treitinger – selbst schon fast eine Legende, vor allem aber ein Original – schafft es immer wieder, angesagte und legendäre Bands aus diesem Bereich der anspruchsvolleren Rockmusik für einen Auftritt in seinem kleinen Club zu gewinnen.

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Wie wir gestern erfahren durften, feiert der Bergkeller Reichenbach gleich zwei Jubiläen: Er ist 40 Jahre in der Bewirtschaftung der Treitingers und seit 140 Jahren ohne Unterbrechung geöffnet. Von meiner Seite möchte ich Uwe dazu recht herzlich gratulieren und würde mir wünschen, dass er auch weiterhin so hochkarätige Acts für sich gewinnen kann!

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Der Bergkeller ist wirklich klein. Man steht mit der Band auf gleicher Ebene und der Bergkeller vermittelt eher das Feeling eines größeren Wohnzimmers. Genau das macht aber auch den Charme dieser ungewöhnlichen Location aus, die grundsätzlich gestopft voll ist.

So war es auch am Mittwoch wieder beim Konzert der deutschen Progband RPWL, die statt den eigenen Songs ein komplettes Pink Floyd Set spielten – übrigens exklusiv im Bergkeller. Hintergrund ist, dass RPWL als Pink Floyd Coverband anfingen, bevor sie mit ihren eigenen Titeln bekannt wurden. Es war in der Tat ein absolutes Erlebnis, den Jungs von RPWL beim zelebrieren der Pink Floyd Klassiker zuzuhören und zuzusehen.

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Eine Herausforderung ist der Bergkeller aber nicht nur für die dort auftretenden Musiker – wir hatten gestern trotz verhaltener Außentemperatur wieder einmal über 30 Grad – sondern auch für den Fotografen. Der Bergkeller ist wohl der einzige Veranstaltungsort, an dem man in der Haupsache den Weitwinkel nutzt und auch Kameras mit ISO 6400 nicht viel nützen, denn es gibt einfach kein vernünftiges Licht. Zudem ist es so eng, dass man sich schon etwas einfallen lassen muss, um einigermaßen interessante Einstellungen zu erhalten.

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Ich habe dafür mein spezielles „Bergkeller-Setup“, zudem ein Einbeinstativ mit Kugelkopf sowie ein Kabelauslöser gehört. Dadurch kann ich zumindest die Kamera schon einmal möglichst ruhig halten. Ich kann aber auch die Kamera über das Publikum und über die Musiker heben und per Kabelauslöser Fotos machen. Damit ziehe ich zwar immer ein paar verwunderte Blicke auf mich, aber so sind zumindest einige Interessante Fotos möglich.

altEine Anmerkung am Rande: Man kann es den Leuten zwar nicht übel nehmen, aber mir geht es tierisch auf den Senkel, wenn alle mit ihren Kompaktknipsen während des Konzerts auf die Musiker halten, sie erst sekundenlang mit dem grell orangen Autofokushilfslicht (schau Dir mal die „glühende“ Nase des Gitarristen links an – das ist ein Autofokushilfslicht, das ihn gnadenlos ins Gesicht strahlt) und danach mit einer Blitzsalve blenden. Ich bin selbst Musiker und weiß wie lästig das ist, wenn man sich auf seine Performance konzentrieren muss und im Bergkeller ist der Abstand zu den Musikern teilweise nicht einmal 1 Meter. Zurecht ist der Einsatz des  Blitzlichts bei größeren Konzerten verboten. Außerdem entstehen ohne doch die effektvolleren Bilder.

Einige Bilder habe ich zu Flickr hochgeladen. Das Set kannst Du hier ansehen. Und mit dem Player hier kannst du in die Musik von RPWL reinhören und die Band (und auch mich) unterstützen, indem Du ein Album oder einzelne Titel bei Amazon kaufst.

Wenn Du Fragen oder Anregung hast, freue ich mich über Deinen Kommentar. Du kannst mir natürlich auch bei Twitter folgen.

Am 31.10. spielt übrigens die deutsche Progband Sylvan im Bergkeller!

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