Ja, ich bekenne mich: Ich probiere gerne neue Dinge aus. Ich bin Pragmatiker und sinniere nicht erst lange über den Sinn und Zweck der Dinge, sondern probiere mal lieber etwas aus, wenn mein Bauchgefühl es mir vorgibt. Die beste Erfahrung, ist immer noch die aus erster Hand! Da ich das Internet auch zu meinen wichtigsten […]

Dieser Beitrag wurde 2008 veröffentlicht.
Seitdem hat sich viel getan und manche Informationen und Links sind vielleicht nicht mehr aktuell!

altJa, ich bekenne mich: Ich probiere gerne neue Dinge aus. Ich bin Pragmatiker und sinniere nicht erst lange über den Sinn und Zweck der Dinge, sondern probiere mal lieber etwas aus, wenn mein Bauchgefühl es mir vorgibt. Die beste Erfahrung, ist immer noch die aus erster Hand!

Da ich das Internet auch zu meinen wichtigsten Werkzeugen zählen würde (außer wenn ich einen Nagel in die Wand schlagen muss), habe ich mir natürlich auch gleich Googles neuen Browser „Chrome“ zu Gemüte geführt und auf meinem Asus EEE 701 installiert. Faszinierend ist die Geschwindigkeit, mit der Chrome die Seiten rendert. Das schaffen werder IE noch Firefox – selbst wenn letzterer „Extension-frei“ ist. Und Datenschutz hin oder her – die Vorschlagfunktion von Googles neuestem Erguss ist genial. Und nochmal Datenschutz: Ich hege keine Paranoia gegenüber diesen Entwicklungen, zudem ist das lächerlich, wenn man zur zeit die Nachrichten mitverfolgt. Es vergeht kaum ein Tag, an dem nicht wirklich sensible Daten verloren gingen oder mal schnell für ein paar Euro vercheckt werden.

Zurück zum EEE und Chrome: Mein Asus ist mit 1GB Ram und Windows XP ausgerüstet und da läuft Chrome wirklich sehr flott und angenehm. Besonders merkt man das bei den Google Diensten Gmail und dem Google Reader, die im Vergleich zu Firefox deutlich schneller reagieren. Wenn sie denn reagieren! Leider musste ich auch feststellen, dass es mit der Stabilität noch nicht so sehr weit her ist. Auffällig war in meinem Fall, dass Chrome nach längeren Internetsitzungen begann instabil zu werden. Dabei war es offenbar egal, ob viele oder wenige Tabs geöffnet waren.

Im Gegensatz zu anderen, Tab-fähigen Browsern, öffnet Chrome mit jedem Tab auch eine eigene Instanz der Anwendungen, so als wenn man bei anderen Browsern neue Fenster öffenen würde. Das soll die Stabilität erhöhen, da ein Tab, das nicht mehr reagiert, einfach geschlossen werden kann ohne gleich die komplette Sitzung zu gefährden. In der Praxis funktioniert es leider noch nicht ganz so reibungslos – aber Chrome ist natürlich eine BETA! Nur so nebenbei: Gibt’s denn im Web 2.0 eigentlich auch noch fertige Anwendungen?  😉

Was nicht ganz so begeistert ist, dass Google nun auch schon angekündigt hat, in Chrome eine Schnittstelle für Erweiterungen zu schaffen. Hoffentlich ergeht es dem neuen Browser dann nicht wie Firefox, der dadurch immer langsamer wird, mehr Speicher verbraucht und durch unverträgliche Plugins instabil wird.

Chrome bleibt erst einmal auf meinen Eee, wird es aber noch nicht auf meinen Desktop schaffen. Hier möchte ich erst mal die weiteren Entwicklungen abwarten.

Habt ihr schon Chrome-Erfahrung gesammelt? Mich würden eure Eindrücke interessieren.

4 Responses

  1. fuchs

    Google Chrome ist einfach super schnell. Wenn es den jetzt noch für Linux gäbe und er stable wär, hätte er einiges an Pluspunkten.

    Grüße

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  2. bastian

    Ich sehe das ganze ein wenig zweischneidig. Auf der einen Seite gefaellt mir der Browser und die Vorschlaege sind beim Eingeben super bequem, aber auf der anderen Seite besorgen mich Warnungen wie diese hier ein wenig:

    Scharfe Warnung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik: Googles Browser Chrome soll „nicht für den allgemeinen Gebrauch“ eingesetzt werden – aus Prinzip, aber auch aus begründetem Misstrauen.
    http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,576664,00.html

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