Von Ken Rockwell mag man ja halten was man will, aber er macht sich ziemlich viel Mühe, wenn es um die Präsentation neuester Errungenschaften der Fotoindustrie geht. Zudem zieht er sein Ding durch – gegen alle Kritik. Gerade das mach ihn wohl auch so erfolgreich und nicht wenige seiner Statements sind mehr als wahr, weshalb […]

Dieser Beitrag wurde 2008 veröffentlicht.
Seitdem hat sich viel getan und manche Informationen und Links sind vielleicht nicht mehr aktuell!

Nikon SB-900 (Foto: Kenrockwell.com)Von Ken Rockwell mag man ja halten was man will, aber er macht sich ziemlich viel Mühe, wenn es um die Präsentation neuester Errungenschaften der Fotoindustrie geht. Zudem zieht er sein Ding durch – gegen alle Kritik. Gerade das mach ihn wohl auch so erfolgreich und nicht wenige seiner Statements sind mehr als wahr, weshalb sich wohl gerade technikhörige Pixelzähler oft so sehr auf den Schlips getreten fühlen.

Aktuell wirft er einen Blick auf Nikons neues SB-900 Blitzgerät, das nun das Topmodell darstellt und damit die Spitzenposition des SB-800 einnimmt.

Hervorgeboben wird die Geschwindigkeit des SB-900, der mit 4-AA Akkus 25% schneller sein soll, als der SB-800 samt dem fünften Booster-Akku. Die Zoom-Funktion, die sich nun über 17-200mm erstreckt, ist demnach eher Augenwischerei, da der Modus zur gleichmäßigen Ausleuchtung bei 17mm nicht möglich ist und auch die Spot-Ausleuchtung bei 200mm nicht funktioniert. Damit verhält sich der SB-900 wohl wie so ziemlich jeder andere Blitz: Aus großer Entfernung wird eben gleichmäßiger und breiter ausgeleutet, bei kurzen Entfernungen eher punktförmig.

Die Menüstruktur soll beim SB-900 noch  komplexer sein. Mir genügt da schon mein SB-800, der mich immer wieder ins Grübeln bringt, wenn ich Funktionen längere Zeit nicht mehr benutzt habe. Ja und dann ist der SB-900 größer und schwerer als der SB-800. Freund Rockwell empfiehlt den SB-900 daher nur für Fotografen, die auf schnell Ladezyklen angewiesen sind, wie z. B. Fotoreporter oder Hochzeitsfotografen.

HIER gehts zu Ken Rockwells Vorbericht zum Nikon SB-900

6 Responses

  1. Matthias Held

    Hallo,

    ich habe eine D700 und eine F5. Das SB-28 zur F5 ist kaputt.
    Zur D700 besitze ich ein SB-900. Deshalb die Frage: kann man das SB-900 ohne Probleme an einer F5 nutzen?

    Beste Grüße
    Matthias

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  2. Christian

    Hallöchen,

    also ich habe seit einer knappen Woche den SB-900. Bin sehr zufrieden. Nur muss man, wie du schon geschrieben hast, sich sehr damit auseinandersetzen um alle die Funktionen zu verstehen und auch nutzen zu können.
    Ich benutze den Blitz hauptsächlich im Bereich der Bildberichterstattung. Er ist wirklich schnell. Der Grund, warum ich diesen gekauft habe, ist ganz einfach: Den SB-800 gab es schon nicht mehr, als ich ihn mir hätte (endlich) leisten können. Aber auch so bin ich jetzt zufrieden und froh, dass er mit der D70 funktioniert. Wenn ich die Kamere aufrüste, habe ich wenigstens schon einen guten Blitz 😉
    Eine Frage hätte ich noch: Welche Akkus benutzt du? Hatte die Sanyo 2700er im Blick. Die scheinen eine gute Leistung bei kleinem Geld zu haben.

    Beste Grüße
    Christian

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  3. Wayne

    „Ja und dann ist der SB-800 größer und schwerer als der SB-800.“

    Ein kleiner Fehler nehme ich an ;=

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  4. Foppel

    Die Zoom-Funktion, die sich nun über 17-200mm erstreckt, ist demnach eher Augenwischerei, da der Modus zur gleichmäßigen Ausleuchtung bei 17mm nicht möglich ist und auch die Spot-Ausleuchtung bei 200mm nicht funktioniert.

    Entschuldigung, aber Mr. Rockwell äussert hier nur seine Vermutung, Zitat aus dem Artikel:

    I have a sneaking suspicion that if you read the manual,[…]I hope I’m wrong, but the cynic in me says we might be getting hoodwinked.

    Im Beitrag oben kommt das eher so rüber als ob das fakt sei.

    Aber er wird wohl recht behalten. Bin selber eifriger Rockwell Leser (und … nachbelichtet Leser, natürlich)

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